Für Helene Fischer war das vergangene Jahr wohl das aufregendste ihres Lebens. Sie wurde Mutter einer kleinen Tochter und bringt nun Mama-Alltag und Künstlerinnendasein unter einen Hut. Das kommenden Jahr dürfte für die 38-Jährige allerdings herausfordernd werden. Denn nach fast fünf Jahren Pause geht sie wieder auf Tour – knapp 70 Konzerte sind geplant.
Für die Tour muss Helene schon jetzt mit einem harten Training beginnen. Denn vor allem die akrobatischen Elemente verlangen ihr einiges ab. "Ich gehe jetzt wieder in mein Sportprogramm, weil ich in letzter Zeit einfach auch mal faul war. Das habe ich mir rausgenommen und es sehr genossen, auch mal nichts zu tun", gesteht Helene Fischer im Interview mit "Bild am Sonntag". Nun müsse sie sich aber "konditionell auf die Tour vorbereiten". Sie sei noch nicht wieder auf dem "auf dem Fitnesslevel", welches sie für die Akrobatiknummern benötigt.
Nach der langjährigen Pause, die natürlich auch Corona geschuldet war, freut sich die Sängerin natürlich umso mehr auf die Bühne und versucht sich "von negativen Gedanken freizumachen, was im nächsten Frühjahr wieder auf uns zukommen könnte". Aber natürlich gehen auch die Sorgen bezüglich Corona und Inflation nicht an ihr spurlos vorbei. Von "Panikmache" hält sie allerdings nichts.
In dem Interview verrät Helene Fischer auch, in welchen Situationen sie Probleme hat, ihre Emotionen in den Griff zu bekommen: Vor allem sind es Erinnerungen und die kleinen Dinge, die ihr die Tränen kommen lassen. "Da bin ich sehr nah am Wasser gebaut", sagt die Sängerin. "Wenn ich wie zuletzt in München Fans im Publikum weinen sehe, dann muss ich aufpassen, dass ich mich da nicht anstecken lasse. Es bringt mich nämlich tatsächlich zum Weinen, wenn ich jemanden sehe, der ergriffen und berührt ist", erklärt sie weiter.
Ob diese Emotionalität auch mit ihrer neuen Mutterrolle zusammenhängt, verrät Helene Fischer allerdings nicht.