Birgit Schrowange wagte im März ihr TV-Comeback – ihr Format "Birgits starke Frauen" wurde aber schleunigst abgesetzt. Nun reagiert sie auf die Fernseh-Pleite.
Birgit Schrowange wagte im März ihr TV-Comeback – ihr Format "Birgits starke Frauen" wurde aber schleunigst abgesetzt. Nun reagiert sie auf die Fernseh-Pleite.Bild: dpa / Christoph K

Sat.1 stellt Birgit-Schrowange-Show nach zwei Folgen ein – Reaktion überrascht

14.08.2022, 09:00

Im Frühjahr war die Freude bei Birgit Schrowange noch groß: Die Moderatorin, die 25 Jahre lang durch das RTL-Magazin "Extra" geführt hatte, kehrte nach einem Abschied aus der TV-Welt wieder ins Fernsehen zurück. Ende März startete ihre neue Sat.1-Reihe "Birgits starke Frauen".

Darin traf sie, wie der Titel schon vermuten lässt, starke Frauen – darunter unbekannte Gesichter, aber auch prominente Damen wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die ihre besonderen Lebensgeschichten erzählten. Den Großteil der Show bekam das Publikum allerdings nicht zu sehen – nach nur zwei Folgen von angekündigten fünf wurde die Sendung wegen zu schlechter Quoten abgesetzt.

Im Interview mit dem "Bunte"-Magazin reagierte Birgit Schrowange nun auf den TV-Flop und gab außerdem preis, was ihr an der Absetzung besonders leid tut.

Birgit Schrowange räumt Fehler am Show-Konzept ein

Auf die Nachfrage des Magazins, wie Schrowange mit dem Quotentief und der vorzeitigen Absetzung ihrer Show umgeht, antwortete sie ehrlich:

"Es ist jetzt total schade, aber ich kann nichts daran ändern. Man steckt nicht drin! Für mich ist wichtig zu wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe – wie zuvor auch immer. Mehr kann ich nicht tun."
Birgit Schrowange wollte bei Sat.1 mit ihrer TV-Karriere wieder durchstarten.
Birgit Schrowange wollte bei Sat.1 mit ihrer TV-Karriere wieder durchstarten.Bild: dpa / Boris Breuer

Diplomatisch befand sie, dass eben das Publikum darüber entscheidet, welches Format bleibt und welches aus dem Programm verschwinden muss – und nicht sie. Schade finde sie es dennoch, denn: "'Birgits starke Frauen' war eine wirklich super Sendung, hinter der ich hundertprozentig stand."

Eingestehen wollte die 64-Jährige aber doch einen Fehler am Sendungskonzept: "Den Sendeplatz entscheiden andere, vielleicht hätte ich es ein bisschen kürzer gemacht." Trotz aller Toleranz für die Zuschauer:innen und ihren Geschmack fügte Schrowange aber schließlich an:

"Es tut mir allerdings sehr, sehr leid für die Frauen, die ich besucht habe und die uns ihre Zeit geschenkt haben und jetzt nicht gezeigt werden."

Moderatorin verspricht sich von anderer Show noch immer mehr

Ganz direkt wurde die Moderatorin zusätzlich gefragt, ob sie ihr groß angekündigtes TV-Comeback nach der Pleite bereue. Das tue sie in jedem Fall nicht: "Ich bereue nichts. Das größte Risiko ist doch, wenn man nie ein Risiko eingeht." Und weiter:

"Was soll's? Ich bin 64, ich muss keinem mehr was beweisen, schon gar nicht mir selbst."
Birgit Schrowange wagte sich mit Mickie Krause auf die Bühne des Megaparks.
Birgit Schrowange wagte sich mit Mickie Krause auf die Bühne des Megaparks.Bild: SAT.1 / SAT.1

Auch mit Schrowanges neuestem TV-Projekt "Unser Mallorca – mit Birgit Schrowange", das seit dem 4. August ebenfalls auf Sat.1 zur Primetime läuft, konnte sie noch nicht recht punkten. Darin soll es um die "Sonnen- und Schattenseiten von Deutschlands Lieblingsinsel" gehen, wie der Sender auf seiner Homepage schreibt.

Laut dem Quotenportal "Dwdl" schalteten vergangenen Donnerstag lediglich 620.000 Menschen ein. Aufgeben wolle sie das Format aber noch nicht, sie sei der Meinung, dass "Unser Mallorca" noch anlaufen werde: "Ich habe mit Obdachlosen in einer Höhle gesessen – und bei Reichen in ihrer 20-Millionen-Villa, ich singe mit Franziska van Almsick in einer Karaoke-Bar und mit Mickie Krause im Megapark."

(cfl)

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