In "Making the Cut" bei Amazon sucht Heidi Klum Designer-Talente.
In "Making the Cut" bei Amazon sucht Heidi Klum Designer-Talente.Bild: heidiklum/instagram

Auf der Toilette eingesperrt: Heidi Klum packt über ihre Amazon-Show aus

07.08.2021, 09:31

Heidi Klum ist nicht nur in Deutschland extrem bekannt, auch in den USA hat sie sich über die Jahre hinweg einen Namen gemacht. Hier wird beispielsweise ihre Reality-Show "Making the Cut" für Amazon Prime produziert, die jetzt in ihre zweite Staffel startete. Heidi führt gemeinsam mit dem Modeberater Tim Gunn durch die Sendung und sucht den talentiertesten Designer. Die Gewinner-Looks sind später sogar in Amazons "Making the Cut"-Store erhältlich.

Im Interview mit "The List" gab die 48-Jährige nun nähere Einblicke zu der Show und verriet, was die Zuschauer nicht sehen. Zudem sprach sie darüber, in welchen Momenten ihr Job als Jurorin besonders schwierig ist.

Heidi Klum plaudert aus dem Nähkästchen

"Making the Cut" greift stets auf prominente Gast-Jurorinnen und Juroren zurück, die Heidi und Tim bei der Entscheidung unterstützen – in Staffel eins waren beispielsweise Naomi Campbell und Nicole Richie am Start. Mit eben solchen Gästen läuft es aber wohl nicht immer reibungslos am Set ab, wie Heidi offen ausplaudert:

"Wir hatten verrückte Jurymitglieder, die sich auf der Toilette eingeschlossen haben und nicht mehr rauskommen wollten."

Heidi nannte zwar keine Namen, doch aus ihrer Aussage lässt sich schließen, dass der Druck auf die Beteiligten wohl ziemlich hoch ist. "Es gibt einfach so viele verrückte Momente, die mir immer wieder durch Kopf gehen", ergänzt die "GNTM"-Chefin aber noch. In einem vorangegangenen Interview mit "The List" hatte Heidi schon enthüllt, dass sich manche Designer während der Produktion einfach heimlich aus dem Staub gemacht haben. "Wir denken dann nur: Was machen wir jetzt?", beschrieb sie die Reaktion des Teams.

"Making the Cut": Heidi Klum über ihre schwierige Rolle

Heidi Klum ist durch mehrere Casting-Shows in Deutschland und den USA natürlich schon bestens damit vertraut, Talente zu bewerten, was aber nicht bedeutet, dass ihr ihr immer Job leicht fällt. In "Making the Cut" muss sie ebenfalls die schlechten Nachrichten verkünden. "Es ist schwer, jemandem in die Augen zu sehen und zu sagen: 'Du kommst nicht weiter'. Dann gibt es entweder Tränen oder du siehst, wie sie am Boden zerstört sind", beschreibt Heidi diese Erfahrung.

Die Entscheidung darüber, wer weiterkommt, wird bei "Making the Cut" in der Gruppe besprochen und daher betont die Moderatorin auch noch einmal, dass eben nicht nur ihre Meinung zählt. Dennoch scheinen jene Kandidaten, die rausfliegen, am Ende ein wenig auf Heidi fixiert zu sein: "Wir alle diskutieren (über die Entscheidungen), aber sie sehen mich immer so an, als würden sie Dolche nach mir werfen wollen."

Schließlich merkt sie an, das Ausscheiden von Talenten liege nun einmal auch schlicht in der Natur der Sendung, "sonst haben wir ja keinen Gewinner". Die vierfache Mutter ordnet das Ganze am Ende so ein: "Das heißt nicht, dass sie nicht gut sind. Nur bei dieser Aufgabe waren sie die Schwächsten und mussten deshalb gehen. Es ist nie so schön, ihnen das zu sagen."

(ju)

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