Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nimmt Stellung zu den Vorwürfen.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nimmt Stellung zu den Vorwürfen.Bild: dpa / Britta Pedersen

Lambrecht-Skandal: Tommi Schmitt und Felix Lobrecht äußern interessante Vermutung

13.05.2022, 15:17
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Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat mit einer Reise nach Sylt für einen regelrechten Shitstorm gesorgt, nachdem ihr Sohn ein Foto aus einem Bundeswehrhubschrauber gepostet hatte. Gleich mehrere Medien stürzten sich auf das Thema und witterten einen Skandal.

Lambrecht hatte ihren Sohn im Bundeswehr-Heli mitgenommen, um nach einem Truppenbesuch weiter in den Familienurlaub nach Sylt zu fliegen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Politiker ihre Familie auf Reisen mitnehmen – jedoch war es der Beigeschmack, den die Reise der Verteidigungsministerin inmitten eines Krieges hinterlassen hatte.

Dieses Foto war der Auslöser des Shitstorms um Christine Lambrecht.
Dieses Foto war der Auslöser des Shitstorms um Christine Lambrecht.Bild: Screenshot: Instagram

Und so fand auch die Diskussion, um die Richtigkeit dieser Aktion, ihren Weg in den "Gemischtes Hack"-Podcast von Felix Lobrecht und Tommi Schmitt. Doch die Beiden stellen ihre ganz eigene Theorie auf.

Tommi Schmitt sieht Sylt als Hauptproblem

Tommi sieht das Problem eher darin, dass Lambrecht nach Sylt geflogen ist. Wäre es eine andere Insel gewesen, hätten sich die Menschen darüber nicht so ausgelassen, so seine Theorie.

"Es ist ein perfektes Boulevard-Thema: SPD-Politikerin, Helikopter – und jetzt kommt's: Sylt. Ich glaube, wenns Borkum wäre, würden wir darüber jetzt nicht reden", so der Podcaster. "Sylt hat immer dieses Geschmäckle, wie Düsseldorf."

"Ich glaube, wenn es nicht Sylt gewesen wäre, wäre es kein Thema."

Sylt hat schon lange den Ruf weg, ein Urlaubsort für Yuppies und Besserverdiener zu sein. Dabei sei dieser laut Tommi unverdient. "Hier kommen dir auch Pärchen im Tandem entgegen, wie auf allen Nord- und Ostfriesischen Inseln auch."

"Ich glaube, wenn es nicht Sylt gewesen wäre, wäre es kein Thema", sagt Tommi nochmal. Und Felix stimmt ihm zu: Sylt sei in diesem Thema das Reizwort, über das sich die Menschen wahrscheinlich am meisten aufregen.

Anschließend reden die Beiden darüber, wie das Thema inszeniert wurde: Es gab ein Foto, auf dem Lambrecht einen Aperol-Spritz auf der Terrasse eines Nobel-Restaurants trinkt. Und genau dadurch wurde es zur "perfekten Boulevard-Geschichte", so Tommi.

Lambrecht zieht Konsequenzen

Lambrecht selbst stellte bereits klar, dass alles "völlig korrekt" verlaufen sei, jedoch verstehe sie die Kritik an der Aktion. Dem ZDF sagte sie am Mittwoch, dass sie Konsequenzen daraus ziehen wolle: "Selbstverständlich wird es Konsequenzen haben, dass man Planungen in Zukunft völlig anders vornimmt."

(jab)

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