ARCHIV - 06.08.2022, Nordrhein-Westfalen, Bonn: Die Sängerin Vanessa Mai steht beim Schlager-Event «Lieblingslieder» in der Rheinaue in Bonn hinter der Bühne. Die 30 Jahre alte Künstlerin hat nun auch ...
Vanessa Mai hatte schon früh im Leben das klare Ziel, eine berühmte Sängerin zu werden.Bild: dpa / Henning Kaiser
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Vanessa Mai offenbart Einsamkeit: "War schon immer eine Einzelgängerin"

01.11.2022, 17:32

Am Mittwoch erscheint die von vielen heiß ersehnte Biografie von Schlager- und Popstar Vanessa Mai. In dem Buch mit dem Titel "I Do It Mai Way" gibt die Sängerin tiefe Einblicke in ihren Werdegang und in ihre Gefühlswelt.

Anlässlich der Veröffentlichung hat Vanessa Mai ein Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" geführt und darin offenbart, wie emotional die Arbeit an dem Buch für sie war. "Durch dieses intensive Reflektieren habe ich mir endlich einmal klarmachen können, warum ich heute so bin oder warum ich entsprechend handle", sagt Mai gegenüber der Zeitung.

Vanessa Mai träumte schon als Kind von der großen Bühne

Viele der Erkenntnisse, die sie in ihrem Buch festgehalten habe, beziehen sich auf ihre Kindheit, sagt die Sängerin. Auch ein vielsagendes Zitat aus einem ihrer Jugend-Tagebücher fand so seinen Weg in die Biografie: "Ich werde es allen zeigen. Ich werd' berühmt, egal wie. Ich wünsche es mir vom ganzen Herzen!", stand demnach darin.

Angesprochen darauf sagt sie in dem Interview: "Ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich auf die Bühne will. Und das hängt eben mit meiner Kindheit und Jugend zusammen." Ihr Vater Mario ist selbst Musiker und nahm seine Tochter schon in jungen Jahren mit zu Auftritten und Touren seiner Band.

Für ihren Traum von der großen Bühne sei sie bereit gewesen, Opfer zu bringen und auch Einsamkeit sowie den Verlust von Freund:innen in Kauf zu nehmen. "Man trifft im Leben eben Entscheidungen, und ich habe ein klares Ziel gehabt. Also habe ich die eine oder andere Geburtstagsfeier von Freunden ausfallen lassen müssen", sagt Vanessa Mai.

Musik hatte für Vanessa Mai immer oberste Priorität

Das sei ihr aber nur selten wirklich schwergefallen. "Weil ich schon immer eher eine Einzelgängerin war", offenbart die "Happy End"-Interpretin. Sie habe ihr Leben lang nicht zu den "angesagten Leuten" gehört und sei auch "nie zu den Coolen eingeladen" worden. "Ich bin gemobbt worden", erzählt Vanessa Mai.

"Ich bin aber am Wochenende durchaus auch mit Freunden weggegangen, die Musik jedoch hatte wirklich erste Priorität."

Auch als sie schon bekannt war, habe es eine Zeit gegeben, in der sie viel auf Bestätigung von außen geachtet habe. "Das geht doch den meisten Künstlern so", betont die Sängerin. "Aber ich habe inzwischen gelernt, dass ich davon allein nicht glücklich werden kann, sondern ich muss von innen heraus glücklich sein."

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