Prinz William und Herzogin Kate posierten Anfang Juni zusammen mit ihren Kindern George, Charlotte und Louis auf dem Balkon des Buckingham-Palastes.
Prinz William und Herzogin Kate posierten Anfang Juni zusammen mit ihren Kindern George, Charlotte und Louis auf dem Balkon des Buckingham-Palastes.Bild: imago images / IMAGO/Stephen Lock

"Überhaupt nicht bemüht": William und Kate sollen ihre Kinder nicht Lilibet vorgestellt haben

14.06.2022, 13:23

Anfang Juni lud Queen Elizabeth II. zu großen Feierlichkeiten: Die Monarchin beging ihr 70. Thronjubiläum, das mit Paraden und Events über mehrere Tage zelebriert wurde. Queen-Enkel Prinz William und Herzogin Kate hatten dabei mit ihren drei Kindern einen großen Auftritt auf dem Balkon des Buckingham-Palastes während der "Trooping the Colour"-Parade. Aber auch Williams Bruder Harry und seine Frau Meghan erschienen auf Wunsch der Königin in London.

Zwischen den Brüdern und ihren Frauen sollen aber große Spannungen existieren, immerhin gaben Harry und Meghan der US-Talkmasterin Oprah Winfrey im März 2021 ein vielbeachtetes Enthüllungs-Interview, in dem sie den Royals schwere Vorwürfe machten, die sich unter anderem um Rassismus drehten. Das Paar zog zuvor in die USA und spielen nun eine kleinere Rolle im britischen Königshaus, nun kehrten sie erstmals gemeinsam in Harrys Heimat zurück.

Das Aufeinandertreffen beim Queen-Jubiläum soll nun die Wogen zwischen den Prinzen nicht geglättet haben, im Gegenteil: Auch Meghan und Harrys Kinder waren mit in Großbritannien dabei, aber Kate und William sollen laut des Adelsexperten Christopher Andersen keine Anstalten gemacht haben, ihre Kinder einander vorzustellen.

Meghan und Harry reisten mit ihren beiden Kindern Archie und Lilibet nach London.
Meghan und Harry reisten mit ihren beiden Kindern Archie und Lilibet nach London.Bild: ap / Matt Dunham

Lilibet lernte ihre Cousine und ihre Cousins nicht kennen

Andersen ist Autor des Bestsellers "Brothers and Wives: Inside the Private Lives of William, Kate, Harry, and Meghan" und soll nach eigenen Angaben gut mit dem Königshaus vernetzt sein. Er sagte nun über die Zusammenkunft von Harry, Meghan, William und Kate gegenüber dem US-Portal "Us Weekly":

"William und Kate haben sich überhaupt nicht bemüht, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis der kleinen Lilibet vorzustellen."

Dabei hätte es eine ideale Möglichkeit dafür gegeben. Bei der "Trooping the Colour"-Parade waren Harry und Meghan zwar nur Zaungäste und ohne ihre Kinder anwesend, kurz darauf feierten sie allerdings den ersten Geburtstag ihrer Tochter Lilibet in Frogmore Cottage, wo sie während ihres London-Aufenthaltes lebten. Die Feier habe im engsten Freundes- und Familienkreis stattgefunden, Kate und William fuhren allerdings stattdessen mit ihren beiden älteren Kindern George und Charlotte zu einem Event nach Wales.

Bei Lilibets erstem Geburtstag entstand das erste öffentliche Porträt-Foto von ihr.
Bei Lilibets erstem Geburtstag entstand das erste öffentliche Porträt-Foto von ihr.Bild: dpa / Archewell

Auch ihr jüngster Sohn Louis besuchte seine Cousine nicht bei ihrer kleinen Geburtstagsparty, was sicherlich mittels einer Nanny möglich gewesen wäre. Insgesamt sei das Verhältnis zwischen allen vier Royals unterkühlt gewesen. Der Autor bekräftigte zur Stimmung während des Jubiläums: "So weit ich weiß, haben sie während der Feierlichkeiten nicht miteinander gesprochen."

Weitere Spannungen bei Familien-Dinner

Harry and Meghan hatten ihren ersten öffentlichen Auftritt seit ihrem Umzug in die USA dann am 3. Juni, wo sie den Thanksgiving-Gottesdienst in der St. Paul’s Cathedral besuchten. Auch hier saßen William und Kate offenbar möglichst weit von den beiden entfernt und würdigten sie keines Blickes.

Das Misstrauen zwischen den einstigen "Fab Four" soll sogar so weit gehen, dass auch einen Tag zuvor Verstimmungen herrschten, als die Queen zu einem Familien-Dinner eingeladen hatte. Ein Palast-Insider verriet gegenüber "InTouch" zu dem Treffen, bei dem die vier ebenfalls zusammenkamen: "Kate wurde ein bisschen nervös, als Meghan ihr Handy rausnahm, um ein paar Fotos zu schießen."

Im November 2018 galten William, Harry, Meghan und Kate noch als die "Fab Four".
Im November 2018 galten William, Harry, Meghan und Kate noch als die "Fab Four".Bild: www.imago-images.de / Papixs / Starface

So soll sie sich dabei unwohl gefühlt haben, weil die Royals besorgt in Bezug auf das seien, was Meghan und Harry in einer geplanten Netflix-Dokumentation noch über die Familie auspacken wollen. Dadurch herrsche nach wie vor kein Vertrauen, was wiederum Meghan sauer aufgestoßen sei: "Meghan war zutiefst beleidigt, dass Kate auch nur denken könnte, sie würde so einen privaten Familienmoment ausnutzen."

Was letztlich tatsächlich in der Dokumentation zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten. Die dazugehörigen Dreharbeiten finden zumindest bereits seit einigen Monaten statt, bei öffentlichen Auftritten wurden Harry und Meghan stets von Kameras begleitet.

(cfl)

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