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Prinz Harry und Ehefrau Meghan machten letztes Jahr im Interview mit Oprah Winfrey schockierende Bemerkungen über das britische Königshaus.Bild: Pool PA/AP / Kirsty O'connor
Royals

Royals: Harry und Meghan wegen Preis angefeindet – selbst Kennedy-Erbe reagiert

26.11.2022, 08:34

Joe Biden, Barack Obama, Taylor Swift, Sänger Bono von U2 und George Clooney – sie alle sind Preistragende des Ripple of Hope Awards. Eine Auszeichnung, den die Robert F. Kennedy Stiftung an Personen vergibt, die einen herausragenden Beitrag für Menschenrechte und sozialen Wandel leisten. In diesem Jahr soll der Preis neben unter anderem dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auch an Harry und Meghan verliehen werden. Diese Entscheidung führt zu viel Frust. Besonders bei Skandal-Moderator Piers Morgan.

Harry und Meghan bekommen Award für Mut im Oprah-Interview

Im März letzten Jahres wurde Harry und Meghans berüchtigtes Interview mit der US-TV-Legende Oprah Winfrey ausgestrahlt, in dem die Sussexes Rassismus in der britischen Königsfamilie anprangerten. Das Interview schlug hohe Wellen und sorgte für weltweite Diskussionen rund um die britische Monarchie.

"Sie gingen in die älteste Einrichtung in der Geschichte des Vereinigten Königreichs und sagten ihnen, was sie falsch machten", begründet Kerry Kennedy die Entscheidung, Harry und Meghan mit dem Award der Stiftung ihres ermordeten Onkels auszuzeichnen, gegenüber "El Confidencial" – "dass es keinen strukturellen Rassismus innerhalb der Einrichtung geben könne, dass sie kein Missverständnis über psychische Gesundheit aufrechterhalten könnten".

Laut seiner Nichte sprach schon Robert Kennedy selbst "von Zivilcourage und sagte, dass nur wenige den Mut hätten, ihre Kollegen, ihre Familie und ihre Gemeinschaft über die Macht-Struktur, die sie aufrechterhielten, zu befragen".

TV-Moderator ist "komplett empört"

Für Piers Morgan ist die Verleihung an Meghan und Harry ein Riesen-Affront. "Absolut lächerlich", poltert er auf Twitter, "wir haben immer noch keinen einzigen Beweis von diesen beiden Gaunern über einen einzigen rassistischen Akt, dem sie in der königlichen Familie begegnet sind. Nichts."

Auch im TV gibt der ehemalige CNN-Moderator zu verstehen, dass ihm die gesamte Thematik "ordentlich gegen den Strich" geht. Bei "Fox News" kommt der 57-Jährige erst richtig in Fahrt. "Ich finde es absolut ekelhaft und schäme mich ehrlich gesagt für Kerry Kennedy, den Namen und das Andenken ihres Vaters auf diese Weise zu beschmutzen", gibt Morgan im Gespräch zu verstehen.

Piers Morgan sieht Herzogin Meghan als Ursprung allen Übels

Bei dem Herzogenpaar handelt es sich seiner Meinung nach um "zwei Menschen, die vor nichts zurück schrecken, um ihre eigene Familie im nationalen Fernsehen zu verunglimpfen". Und er wäre wohl nicht Piers Morgan, wenn er sich nicht auch noch dazu hinreißen ließe, einige Worte über Meghan direkt zu verlieren:

"Meghan Markle war eine mittelmäßige Schauspielerin, die in eine Familie eingeheiratet hat, sich unseren Lieblingsprinzen geschnappt hat, mit ihm nach Amerika gegangen ist und nun ihre gesamte Zeit damit verbringt, die Monarchie anzugreifen."

Der Reporter ist bekannt für seine harsche Kritik an der Ehefrau von Prinz Harry. Nach der Veröffentlichung des Oprah-Interviews geriet er sogar in eine Auseinandersetzung mit einem Kollegen, die dazu führte, dass er live im TV beleidigt aus einer Sendung stürmte. Schlussendlich trat Piers Morgan sogar von seinem damaligen Job als "Good Morning Britain"-Moderator zurück.

Ebenfalls nicht einverstanden mit der Auszeichnung für Harry und Meghan ist übrigens auch Kerry Kennedys Bruder, Robert F. Kennedy Jr. Er bezeichnet die Wahl der Sussexes "verwirrend". Hierüber berichtete ebenfalls "El Confidencial".

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