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Prinz Harry und Herzogin Meghan sprechen in ihrer Netflix-Dokumentation über eine schwierige Zeit. Bild: dpa / Rolf Vennenbernd
Royals

Prinz Harry: Erschütternde Worte über Meghan in Netflix-Doku

15.12.2022, 16:45

Prinz Harry und Herzogin Meghan hatten schon in ihrem Interview mit Oprah Winfrey angedeutet, wie sehr ihnen der ständige Druck während ihrer Zeit am britischen Königshof zu schaffen machte. Nun enthüllen die beiden weitere Details – und vor allem Harry findet eindrückliche Worte.

Prinz Harry: Neue Details über schwere Zeiten

In ihrer Netflix-Dokumentation "Harry & Meghan" sprachen die Sussexes nun erneut über eine schwierige Zeit in ihrem Leben. In ihrem Oprah-Interview im vergangenen Jahr hatte Meghan erstmals öffentlich gesagt, dass sie während ihrer Schwangerschaft mit Archie Selbstmordgedanken gehabt hatte.

Ihr Vorwurf damals: Niemand im Palast habe ihr geholfen. Eine Aussage, die umso tragischer erschien, wo sich doch etwa Prinz William für "Heads Together" engagiert, eine Organisation, die Menschen mit mentalen Problemen unterstützt.

In ihrer Netflix-Dokumentation bringen Harry und Meghan nun erneut die Zeit zur Sprache, die für die Herzogin von Sussex alles andere als einfach war. Meghan erzählt, wie sehr sie damals unter der negativen Berichterstattung über sich in der Presse gelitten habe. "Ich dachte: Alles das würde aufhören, wenn ich nicht hier wäre. Und das war das Beängstigendste daran. Dass es so klar war", schildert sie eindrücklich ihre damaligen Gedanken.

Meghans Mutter Doria erklärt zudem in der Serie, welche Sorgen sie sich zu dieser Zeit um ihr Kind gemacht hat. "Ich weiß noch, wie sie mir erzählte, dass sie sich das Leben nehmen wollte. Und das hat mir das Herz gebrochen", sagt Doria in der Dokumentation. "Und ich konnte sie nicht beschützen. H konnte sie nicht beschützen", fügt sie hinzu.

This image released by Netflix shows promotional art for the upcoming documentary "Harry & Meghan," directed by Liz Garbus. (Netflix via AP)
Der zweite Teil ihrer Netflix-Dokumentation erschien am 15. Dezember.Bild: Netflix

Und auch Harrys Worte machen deutlich, wie sehr Meghans engster Freundes- und Familienkreis damals um die ehemalige Schauspielerin besorgt gewesen sein muss:

"Ich war verzweifelt. Ich wusste, dass sie Probleme hatte, wir hatten beide Probleme. Aber ich hätte nie gedacht, dass es dazu kommen würde."

Er habe sich "wütend und beschämt" gefühlt, fährt Harry fort und gibt zu, dass er inzwischen der Meinung ist, er sei mit der Situation nicht sonderlich gut umgegangen:

"Was meine Gefühle bestimmt hat, war meine Rolle als Royal. Ich wurde darauf trainiert, mir mehr Sorgen darum zu machen, was die Leute sich denken, wenn wir nicht zu der Veranstaltung gehen. 'Wir werden zu spät kommen.' Und wenn ich jetzt darauf zurückschaue, hasse ich mich dafür."

Es ist das erste Mal, dass Harry in aller Öffentlichkeit so detailliert darüber spricht, wie nahe ihm der schlechte Zustand seiner Frau zu dieser Zeit gegangen ist. Dass er auch seine Familie für dieses angelernte Verhalten verantwortlich macht, ist wenig überraschend. Immerhin hatte Harry schon im ersten Teil der Dokumentation erklärt, dass er sich des Rassismus' innerhalb der Königsfamilie nicht bewusst gewesen sei, bevor er Meghan traf.

Sind die Royals so herzlos?

Meghan geht anschließend noch ein wenig weiter und macht ihren Vorwurf aus dem Oprah-Interview, wonach die Royals ihr Hilfe verweigert hätten, noch einmal konkreter. "Ich wollte irgendwo hin gehen, um Hilfe zu bekommen. Aber sie machten sich Sorgen, wie das für die Institution aussehen würde", erhebt sie erneut schwere Vorwürfe gegen das britische Königshaus.

Harry ergänzt anschließend, die Royals seien der Meinung gewesen, dass Meghan alleine damit klarkommen müsse. "Jeder andere ist damit klargekommen, warum kann sie das nicht?", beschreibt Harry in der Doku die Meinung seiner Familie zu dem Thema.

Doch der Herzog von Sussex gibt zu bedenken, dass die Angriffe gegen Meghan eben schon immer rassistischer Natur gewesen seien und deswegen nicht mit dem vergleichbar, was andere Mitglieder der Familie erlebt haben.

Harry macht auch noch einmal deutlich, wie sehr er sich in der Situation vom jetzigen König Charles III. alleine gelassen gefühlt hat. "Mein Vater sagte: 'Mein lieber Junge, du kannst dich nicht gegen die Medien wenden. Die Medien werden immer die Medien sein.'" Es scheint, als habe Harry dieser Satz bis heute geprägt.

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