Prinz Andrew macht dem Buckingham-Palast Schwierigkeiten.
Prinz Andrew macht dem Buckingham-Palast Schwierigkeiten.Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Steve Parsons

"Große Sache für die königliche Familie": Das hat ein BBC-Fotograf gegen Prinz Andrew in der Hand

18.07.2022, 12:09

Die öffentlichen Auftritte von Prinz Andrew sind mittlerweile zu einer Seltenheit geworden. Grund dafür ist ein turbulentes vergangenes Jahr, in dem das dritte Kind von Queen Elizabeth II. in eine Vielzahl negativer Schlagzeilen verwickelt war. Bei dem Versuch, Schadensbegrenzung zu betreiben, sorgte der Herzog mit einem desaströsen Interview für noch mehr Probleme. Nun könnte ein BBC-Fotograf den in Ungnade gefallenen Royal noch tiefer in die Krise stürzen. Und zwar mit einem Foto, das der Herzog auf keinen Fall in der Öffentlichkeit sehen möchte, wie "Daily Mail" berichtet.

Weil er in Missbrauchsvorwürfe rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verstrickt war, gab Prinz Andrew der BBC 2019 ein Interview, in dem er eigentlich seinen Namen bestmöglich reinwaschen wollte. Stattdessen sollten die britischen Medien das Gespräch mit dem 62-Jährigen später als Autounfall bezeichnen.

"BBC"-Fotograf spricht von gefährlichen Bildern

Mark Harrison, ein Fotograf, der für den Fernsehsender während der Interview-Aufnahmen arbeitete, ließ nun eine weitere Bombe platzen. Anscheinend gibt es weit unangenehmeres Material von dem Prinzen, als nur das desaströse TV-Gespräch. Dabei soll es sich um ein schockierendes Bild des Herzogs von York handeln, das die Monarchie erschüttern würde, sollte es jemals den Weg in die Öffentlichkeit finden. "Es wäre eine große Sache für die königliche Familie", sagte Mark Harrison.

Prinz Andrew sorgt immer wieder für negative Schlagzeilen.
Prinz Andrew sorgt immer wieder für negative Schlagzeilen.Bild: dpa / Swen Pf

Der Fotograf selbst lehnte es bisher aber ab, zu verraten, was genau auf dem Bild zu sehen ist. Trotzdem verriet er weiter: "Es gibt noch viel mehr von diesem Tag, das noch nicht öffentlich zugänglich ist."

Noch mehr Beschämung für Prinz Andrew

Vertraute des BBC-Mitarbeiters lassen aber etwas tiefer blicken. "Uns fiel die Kinnlade auf den Boden, als wir es sahen. Es würde Andrew sehr in Verlegenheit bringen – und stellen Sie sich vor, wie hoch die Messlatte liegen muss, um ihn nach allem, was passiert ist, in Verlegenheit zu bringen."

Auch der Herzog selbst weiß von den verhängnisvollen Fotos, die der Journalist wohl besitzt. "So etwas würde die Öffentlichkeit dazu bringen, ihre Cornflakes fallen zu lassen. Es ist definitiv nicht das, was Andrew dort draußen haben möchte und anscheinend bestand er darauf, dass es geheim bleibt", sagte ein Insider.

Dokumentation über das desaströse Interview

"Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass es irgendwann für alle sichtbar herauskommt, vielleicht wenn der Preis stimmt", mutmaßt der Insider weiter. Doch auch eine andere Möglichkeit zur Veröffentlichung des Materials sieht die unbekannte Person: "Natürlich läuft der Film über das Interview, also ist das eine Möglichkeit." Denn im November beginnen ganz neue Dreharbeiten. Basierend auf einem Sachbuch des ehemaligen Produzenten Sam McAlister darüber, wie sich die BBC einige ihrer wegweisenden Interviews sicherte. Darunter auch die fatale Begegnung mit Andrew im Buckingham Palace am 14. November 2019.

Das BBC-Interview von Prinz Andrew soll verfilmt werden.
Das BBC-Interview von Prinz Andrew soll verfilmt werden.Bild: dpa / Neil Hall

Erst im Februar endete der Fall von sexueller Nötigung, bei dem der 62-Jährige auf der Anklagebank saß. Das Ergebnis: Prinz Andrew zahlte der Klägerin eine unbekannte Summe, ein Geständnis blieb aus.

(ckh)

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