Die Beziehung zwischen Harry und William gilt seit Längerem als äußerst angespannt.
Die Beziehung zwischen Harry und William gilt seit Längerem als äußerst angespannt.
Bild: Getty Images/ WPA Pool

William mit Seitenhieb gegen Harry: Gespräche sollen privat bleiben

19.03.2021, 16:57

In dem Interview mit Oprah Winfrey zeigte sich Harry enttäuscht über seinen Vater, da er sich von ihm "wirklich im Stich gelassen" fühle. Sein älterer Bruder William und Charles seien im königlichen System "gefangen", betonte der 36-Jährige. Zu der Beziehung seines älteren Bruders gab er an: "Zeit heilt hoffentlich alle Wunden." Zudem seien sie auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs. Das sagte er auch schon in der TV-Doku "Harry & Meghan: Eine afrikanische Reise" im Jahr 2019.

Als Grund für das bröckelnde Verhältnis nannte er damals Williams Rolle als späterer Thronfolger sowie den Druck, unter dem seine eigene Familie stünde: "Es passieren unweigerlich Dinge, aber wir sind Brüder. Wir werden immer Brüder sein." Das zweistündige Gespräch mit der Talkshow-Legende brachte weitere schockierende Details ans Licht. Meghan berichtete, dass es während ihrer Schwangerschaft mit Archie Gespräche darüber gegeben habe, wie "dunkel" die Haut ihres Kindes wohl sein würde. Bei einem Besuch in einer Londoner Schule meinte William dazu: "Wir sind keine rassistische Familie."

US-Moderatorin Gayle King, die mit Harry und Meghan befreundet ist, sagte dem Sender CBS, dass der Prinz bereits nach dem Interview mit Charles und William telefoniert habe. Die Gespräche seien allerdings "nicht produktiv" gewesen. Sie seien aber froh, dass überhaupt wieder ein Gespräch in Gang gekommen sei. Nun enthüllte eine Quelle, die Prinz William nahe steht, dass der 38-Jährige Sorge habe, dass alles, was er mit Harry bespreche, an die Öffentlichkeit gelange.

Harry und Meghan sprachen im Interview bei Oprah Winfrey besonders kritische Themen an.
Harry und Meghan sprachen im Interview bei Oprah Winfrey besonders kritische Themen an.
Bild: Joe Pugliese/Harpo Productions via AP

Vertrauensbruch macht Royals zu schaffen

Der Insider enthüllte gegenüber der "Vanity Fair": "Es gibt auf beiden Seiten einen Mangel an Vertrauen, was es sehr schwierig macht, vorwärts zu kommen. William ist jetzt besorgt, dass alles, was er seinem Bruder sagt, über das amerikanische Fernsehen ausgestrahlt wird." Auf beiden Seiten würde ein Mangel an Vertrauen bestehen, weshalb die Brüder nur schleppend ihre Bindung wieder aufbauen könnten.

Um eine weitere öffentliche Auseinandersetzung zu vermeiden, konzentriere sich die Familie besonders auf die Genesung von Prinz Philip, der nach rund einem Monat das Krankenhaus wieder verlassen konnte. "Für sie ist seine Gesundheit von größter Bedeutung", so der Insider. Er gibt darüber hinaus zu Bedenken:

"Es scheint, dass die Sussexes diese Geschichte in einer Zeit weiter befeuern wollen, in der die Royals versuchen, Prinz Philip vor den Schlagzeilen zu schützen. Es ist ein sehr seltsamer Weg, einen Familienriss zu heilen."

"Vanity Fair" berichtet jedoch, dass Harry seit der Ausstrahlung des Interviews Kontakt mit der Queen habe und sie weiterhin regelmäßig über die Gesundheit von Prinz Philip sprechen. Auch Meghan gab an, dass sie sofort die Königin anrief, als sie erfuhr, dass Philip ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Trotzdem stand allerdings fest, dass das Interview am besagten Termin ausgestrahlt werde. Nur der Tod seines Großvaters hätte das verhindern können. Dies verriet übrigens ebenfalls Harry-Freundin Gayle King öffentlich im TV.

(iger)

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