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. 25/09/2019. Cape Town, South Africa. Meghan Markle, the Duchess of Sussex at the Woodstock Exchange in Cape Town, South Africa on the third day of the Royal Tour . PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY xi-Imagesx IIM-20183-0094

Meghan Markle: Die ehemalige Schauspielerin muss bald vor Gericht aussagen. Bild: imago images/ i Images

Warum Meghans Vater den Prozess seiner Tochter nicht abwarten kann

Herzogin Meghan steht bald vor Gericht, weil sie einen Prozess gegen die "Mail on Sunday" führt. Die Zeitung veröffentlichte nämlich einen handgeschriebenen Brief von ihr an ihren Vater Thomas Markle. Die Frau von Prinz Harry wirft dem Verlag nun Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, gegen das Urheberrecht und einen Verstoß wegen Missbrauchs privater Informationen vor.

Meghan soll auf Anraten zweier hochrangiger Mitglieder des britischen Königshauses einen Brief an ihren Vater geschrieben haben, um ihn dazu zu bringen, nicht mehr mit der Presse zu sprechen. Das geht aus neuesten Gerichtsdokumenten hervor. Zudem habe sie auch den Autoren der Biografie "Finding Freedom" persönliche Informationen zukommen lassen, damit nicht wiederholt Unwahrheiten über sie verbreitet werden.

Thomas Markle soll in den Medien gesagt haben, dass sie ihn verlassen und nicht einmal versucht habe, ihn zu kontaktieren. Meghan wollte laut Gerichtsunterlagen so eine Darstellung unterbinden. Die Zeitung, gegen die sie klagt, wirft ihr vor, dass sie den Brief in dem Wissen geschrieben habe, dass er veröffentlicht werden würde. Dies soll sie als Teil einer "umfassenden Strategie" verwendet haben, wie unter anderem "The Sun" berichtet. Nun wurde der Prozessbeginn vom 11. Januar auf Bitte von Meghan in den Herbst verlegt. Als Grund dafür wurde lediglich "vertraulich" angegeben. Das passt Meghans Vater ganz und gar nicht.

So soll es um die Gesundheit von Meghans Vater stehen

Meghans Vater gab laut der englischen Zeitung an, dass er sich große Sorgen mache, dass der Prozess für Monate nach hinten verschoben wurde. Als Grund soll er vor Gericht angegeben haben: "Ich bin ein Realist und könnte morgen sterben. Je früher dieser Fall stattfindet, desto besser." Mittlerweile ist Thomas Markle 76 Jahre, keiner seiner männlichen Verwandten sei jemals älter als 80 geworden. Somit könne er den Prozess vermutlich nicht mehr erleben.

Über seinen Gesundheitszustand enthüllte er, dass er kaum 40 Schritte gehen könnte, ohne aus der Puste zu sein. Darüber hinaus sei er Frühdiabetiker und habe mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch der Richter ließ sich von den Gebrechlichkeiten offenbar nicht beeindrucken und soll klargestellt haben, dass seine subjektiven Befindlichkeiten einen unbedeutenden Aspekt für diesen Fall dazu steuern würde.

Thomas Markle lebt in Mexiko und Meghan hat sich mittlerweile in Kalifornien ein neues Leben mit Harry und Sohn Archie fernab der britischen Krone aufgebaut. Die beiden haben jeglichen Kontakt zueinander abgebrochen. Als die "Suits"-Darstellerin 2018 den Prinzen heiratete, führte sie Harrys Vater Charles zum Altar.

(iger)

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