Royal visit to Africa - Day One The Duke and Duchess of Sussex visit a Justice Desk initiative in Nyanga township, which teaches children about their rights, self-awareness and safety, and provides self-defence classes and female empowerment training to young girls in the community, Cape Town, South Africa. Photo credit should read: Doug Peters/EMPICS PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xDougxPetersx 45538776

Meghan und Harry leben seit vergangenem Jahr in den USA. Bild: IMAGO/ PA Images

Massive Kritik an Harry und Meghan: "Warum fühlen sie sich dann unwohl?"

Gerade erst erklärte Prinz Harry in einem Interview mit "Fast Company", wie er mittlerweile mit Kritik umgeht. Dabei ging es vor allem um den Umgang mit Social Media. Der 36-Jährige offenbarte: "Ich war sehr überrascht, wie meine Geschichte und die Geschichte meiner Frau erzählt wurde. Das führte dazu, dass unsere gemeinsame Geschichte ganz anders wiedergegeben wurde." Die falsche Erzählung sei zum Mutterschiff für all die Belästigungen geworden, so der Royal.

Vor allem die sozialen Medien seien laut Harry demzufolge für viele Fehlinformationen verantwortlich: "Wir verlieren geliebte Menschen durch Verschwörungstheorien, verlieren das Selbstbewusstsein aufgrund der Flut von Unwahrheiten." Dies sei laut des Prinzen ein humanitäres Problem. Sein Leitprinzip sei schließlich schon seit jungen Jahren die Pflicht zur Wahrheit, das Streben nach Mitgefühl und die Linderung des Leids. Er wolle immer denen helfen, die es am dringendsten bräuchten.

Die Sussexes haben sich bereits seit Langem von Social Media als aktive Nutzer verabschiedet. Sie wollen die Netzwerke wieder nutzen, wenn es sich richtig anfühle, meinte Harry zu ihrem Rückzug. Nun hat sich Eric Schiffer, ein renommierter Markenexperte, im Interview mit "The Express" zu den Statements von Harry zu Wort gemeldet. Dabei kritisiert er das Prinzenpaar für ihre Entscheidung scharf.

Darum sollten die Royals ihr Verhalten überdenken

Schiffer gab im Interview jetzt an, dass die Social-Media-Abstinenz als "Todesfalle" für ihre Archewell Foundation gewertet werden könne. Der Grund: Die Firma versuche eine Unterhaltungsmarke zu sein, doch genau darin würde der Kern des Problems liegen, da die Entertainmentbranche Interaktivität erfordere, was Harry und Meghan demnach nicht zulassen.

Der Markenexperte ging sogar noch einen Schritt weiter und meinte: "Wenn sie an ihre Entscheidungen glauben, warum fühlen sie sich dann unwohl, sich dort zu zeigen?" Und weiter:

"Wollen sie damit eine Botschaft senden, dass sie es nicht ertragen können, zu hören, was wir zu sagen haben?"

Immer wieder haben Harry und Meghan mit Anfeindungen zu kämpfen. Besonders für die Entscheidung des royalen Rückzugs wurden sie massiv angegriffen. Anfang April 2020 legten sie dann auch offiziell ihr Instagram-Konto mit über zehn Millionen Followern still. Auch mit ihrer inzwischen gegründeten Stiftung Archewell wollen sie erstmal nicht auf Online-Medien aktiv werden, was Schiffer nun stark kritisierte. Doch es bleibt zu hoffen, dass sich ihre Social-Präsenz mit dem "richtigen Gefühl" wieder ändert.

(iger)

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