Queen Elizabeths Gesundheitszustand hat sich am Donnerstag besorgniserregend verschlechtert.
Queen Elizabeths Gesundheitszustand hat sich am Donnerstag besorgniserregend verschlechtert. Bild: Pool PA/Kirsty O'Connor / Kirsty O'Connor

Queen Elizabeth II. ist tot: Zwei berühmte Royals fehlten an ihrer Seite

08.09.2022, 19:1708.09.2022, 19:40
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Mit einem Lächeln zeigte sich Queen Elizabeth II. noch am Dienstag, als sie die neue britische Premierministerin Liz Truss mit der Regierungsbildung beauftragte. Das Foto ging um die Welt – und sorgte für Schlagzeilen. Nicht nur wegen der neuen politischen Spitze in Großbritannien, sondern auch wegen der Spekulationen um Queen Elizabeths Gesundheitszustand.

Auf einem Foto ist zu sehen, wie die 96 Jahre alte Monarchin auf einen Stock gestützt, der konservativen Politikerin ihre feingliedrige Hand reichte. Möglicherweise wird es das letzte Foto sein, das die Monarchin bei einem offiziellen Anlass zeigt.

Am Dienstag empfing Queen Elizabeth die neue Premierministerin Liz Truss.
Am Dienstag empfing Queen Elizabeth die neue Premierministerin Liz Truss. Bild: PA Wire / Jane Barlow

Royals eilen nach Balmoral zur Queen: Nur Meghan und Kate nicht

Nach Spekulationen um den Gesundheitszustand der 96-Jährigen folgte am Donnerstagnachmittag die beunruhigende Mitteilung: Die Ärzte zeigen sich besorgt um die Queen. Und: Fast die gesamte britische Königsfamilie machte sich umgehend auf den Weg nach Schottland. Darunter alle vier Kinder der Queen. Dort befindet sich Elizabeth derzeit im Schloss Balmoral, etwa 70 Kilometer westlich von Aberdeen.

Prinz Charles, Prinz William, Andrew und Edward sollen bereits vor Ort sein. Harry reist getrennt von den anderen an. Herzogin Meghan, die sich ebenfalls gerade in London befindet, wird ihn laut "BBC" nicht begleiten. Der Queen-Enkel kommt ohne seine Frau. Aber auch Herzogin Kate begleitet ihren Gatten nicht, sondern bleibt zu Hause bei den Kindern.

Queen: Menschen versammeln sich vor Buckingham Palast

Traurig stimmen diese Meldungen nicht nur die Familienmitglieder, Menschen aus der ganzen Welt bangen um die Monarchin. Insbesondere zahlreiche Brit:innen zeigen sich bestürzt. Zahlreiche Menschen sollen derweil vor dem Buckingham Palast zusammen gekommen sein, um sich nach dem Gesundheitszustand von Elizabeth zu erkundigen und Genesungswünsche auszusprechen, berichtet die "BBC".

Kurz nach der traurigen Nachricht saßen bereits erste Menschen vor dem Buckingham Palast.
Kurz nach der traurigen Nachricht saßen bereits erste Menschen vor dem Buckingham Palast.Bild: PA Wire / Kirsty O'connor

"Es ist möglicherweise etwas Ernstes im Gange", äußert der frühere BBC-Korrespondent für das Königshaus, Richard Sumner, wenig beruhigende Worte. Und: "Die Lage ist ernst", twitterte der Royal-Reporter des Fernsehsenders ITV, Chris Ship.

Vor dem Buckingham Palast stehen die Menschen bereits versammelt.
Vor dem Buckingham Palast stehen die Menschen bereits versammelt.Bild: www.imago-images.de / imago images

Sorge um Queen: Palast-Meldung zeigt ernst der Lage

"Der Palast ist weiter gegangen, als er es normalerweise tut", sagte ein Experte der britischen "BBC". Auch, dass die Familie bereits zu ihr geeilt ist, ist ein deutliches Signal, dass es Queen Elizabeth nicht gut geht. Es sei ein großer Kontrast zu der Kommunikation der letzten Monate. Es wurde vor allem darauf geachtet, so wenig wie möglich über den Gesundheitszustand der Queen preiszugeben.

Auch der Royal-Experte Jürgen Worlitz bestätigt die Sorge gegenüber dem TV-Sender "Welt": "Die Lage ist sehr ernst." Es sei klar, dass die Lage ernster sei, als sie es jemals zuvor war. Allerdings bezeichnet er sie auch als "zäh" und "nicht übergewichtig" und hat die Hoffnung, dass sie sich noch erholen wird. "Solche Menschen halten sich länger als andere", urteilt Worlitz.

Menschen weltweit bestürzt: "Bisher hielt ich sie für unsterblich"

Der Gesundheitszustand der am zweitlängsten amtierenden Monarchin der Welt beschäftigt Menschen weltweit. Das spiegelt sich auch auf Social Media wieder. Es häufen sich traurige Beiträge von Menschen, die der Monarchin ihren Respekt zollen, Genesungswünsche aussprechen oder ihre Bestürzung bekunden.

Eine Userin schreibt etwa: "Die Nachrichten über die Queen besorgen mich zutiefst. (...) Ich bewundere diese Frau mein Leben lang. Es ist mir egal, was andere davon halten."

Andere wollen gar nicht an einen möglichen baldigen Tod der Monarchin glauben. So fasst ein User die sich verdichtenden Hinweise zusammen und schlussfolgert, dass man sich "wohl auf den Ernstfall gefasst machen sollte". Er schreibt: "Es wäre ein Schock, bisher hielt ich sie für unsterblich."

Erst am Mittwoch hatte die Queen ihre Teilnahme an einer virtuellen Sitzung ihres Geheimrats (Privy Council) absagen müssen. Tags zuvor hatte sie zuerst Boris Johnson empfangen, der sein Rücktrittsgesuch einreichte und gleich darauf Truss, um sie zur neuen Premierministerin zu ernennen. Es sei ein voller Tag gewesen, sagte ein Sprecher zur Begründung der Absage am Mittwoch.

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