Unterhaltung
ARCHIV - 09.03.2020, Gro

Meghan und Harry leben mittlerweile in Los Angeles – ohne royale Pflichten. Bild: dpa / Dominic Lipinski

"Versuchen, einem neuen Mitglied zu helfen": Royal bezieht nach Meghans Vorwürfen Stellung

Die Zeit in Großbritannien an der Seite von Prinz Harry war für Meghan nicht leicht. Sie wurde von Anfang an besonders kritisch beäugt – vor allem von den Medien. Als Meghan und Harry dann auch noch den royalen Rückzug verkündeten und erst nach Kanada, anschließend nach LA auswanderten, geriet vor allem Meghan erneut in den Fokus der Öffentlichkeit. Immer wieder wurde behauptet, sie allein sei schuld am "Megxit" gewesen.

Wie sehr ihr die negative Presse zusetzt, hat kürzlich ein Palast-Vertrauter in einem Interview mit der britischen "Daily Mail" verraten. Besonders schlimm soll für sie allerdings der fehlende Rückhalt im Königshaus gewesen sein. "Meghan sagt, der Kensington Palast habe sie nie beschützt, obwohl sie von den Medien regelrecht zerfetzt worden sei", heißt es in dem Bericht.

Auch Harry habe unter der Situation gelitten, berichtet der Insider weiter: "Für Harry ist das ein Schlag ins Gesicht, da er immer wieder nach einem anderen medialen Umgang und nach einem Gespräch über seine Bedenken gefragt hatte. Aber er stieß auf taube Ohren." Vor allem der Fakt, dass Herzogin Kate bei negativer Berichterstattung immer direkt zur Seite gesprungen wird, soll Meghan zu schaffen machen.

Gräfin Sophie nimmt Herzogin Kate in Schutz

Überhaupt scheinen sich die beiden Damen nicht besonders wohlgesonnen zu sein. Kate habe Meghan nie unterstützt, heißt es in dem Bericht weiter. Aussagen wie diese scheinen bei manchen Royals nicht so gut anzukommen. Nun meldete sich zumindest eine Angehörige zu Wort, die das Thema Rückhalt innerhalb der Familie etwas anders sieht. Gräfin Sophie von Wessex, Harrys Tante, hat in einem ausführlichen Interview mit der "Sunday Times" über ihre Familie gesprochen. Darin berichtete sie nicht nur von ihren eigenen Kindern, sondern auch über Meghan und Harry.

Royals

Gräfin Sophie von Wessex ist Harrys Tante. Bild: imago images/i Images

Ihrer Meinung nach hätte Meghan sehr wohl von Beginn an Unterstützung bekommen. "Wir versuchen alle, einem neuen Mitglied der Familie zu helfen", erklärte sie – und nimmt damit, auch ohne es direkt auszusprechen, Herzogin Kate in Schutz.

Meghan Markle hatte wenig Eingewöhnungszeit

Allerdings macht die ehemalige PR-Managerin auch deutlich, wie hart der Einstieg ins Königshaus für Meghan war. Harry und der einstige "Suits"-Star waren nicht einmal zwei Jahre ein Paar, ehe sie sich das Ja-Wort gaben. Viel Zeit, sich in Großbritannien und im Palastumfeld einzugewöhnen, hatte sie nicht.

Meghan Markle Suits Darstellerin

Meghan soll sich über fehlende Unterstützung beklagt haben. Bild: reuters / Toby Melville

"Denken Sie daran, ich hatte fünf Jahre Zeit, um mich anzupassen", sagte die Gräfin, die selbst erst durch ihre Ehe mit Prinz Edward zum Mitglied des Königshauses wurde. Sie selbst lebte sogar während ihrer sechsmonatigen Verlobungszeit im Buckingham-Palace. Natürlich wisse man dadurch nicht notwendigerweise "wie es ausgehen wird", stellte sie klar, aber eine gute Vorbereitung sei es eben schon.

Grundsätzlich hoffe sie aber für Harry und Meghan natürlich, "dass sie glücklich werden" mit ihrer Entscheidung, die royalen Pflichten abzugeben.

(jei)

Nach Megxit: Harry und Meghan sind enttäuscht über Entscheidung der Queen

Gerade erst gab der Palast in einer öffentlichen Mitteilung bekannt, dass es nach dem Rückzug von Harry und Meghan nicht möglich sei, "die Verantwortung und Pflichten fortzusetzen, die mit einem Leben im Dienste des Volkes" verbunden sind.

Aus diesem Grund müssen beide auch ihre Schirmherrschaften und militärischen Ehrentitel abgeben, die nun unter den Mitgliedern des Königshauses neu verteilt werden. "Obwohl alle traurig über ihre Entscheidung sind, bleiben der Herzog und die Herzogin sehr …

Artikel lesen
Link zum Artikel