Meghan und Prinz Harry haben sich von ihren royalen Pflichten verabschiedet.
Meghan und Prinz Harry haben sich von ihren royalen Pflichten verabschiedet.
Bild: imago images / Nils Jorgensen

Keine Unterstützung durch die Royals: "Für Harry ist das ein Schlag ins Gesicht"

07.06.2020, 09:29

Anfang April haben Prinz Harry und Meghan sich endgültig von ihren royalen Pflichten verabschiedet. Nun leben sie ohne den Titel "Königliche Hoheit" in LA und wollen selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen. Der Weg dorthin war vor allem für Meghan steinig. Häufig wurde sie in den britischen Medien angegangen. Auf Rückhalt aus dem Königshaus konnte sie dabei nicht hoffen.

Das zumindest behauptet jetzt ein Vertrauter im Gespräch mit der britischen "Daily Mail". "Meghan sagt, der Kensington Palast habe sie nie beschützt, obwohl sie von den Medien regelrecht zerfetzt worden sei", heißt es. Selbst als Harry um Unterstützung gebeten habe, hätte man ihnen die Hilfe verwehrt. Der Palast-Vertraute erklärt weiter:

"Für Harry ist das ein Schlag ins Gesicht, da er immer wieder nach einem anderen medialen Umgang und nach einem Gespräch über seine Bedenken gefragt hatte. Aber er stieß auf taube Ohren."

In den Augen von Meghan wohl besonders bitter: Herzogin Kate wurde in der Hinsicht ganz anders behandelt. Sie habe immer auf den Rückhalt der Royals zählen können, soll Meghan kritisieren. Dafür müsse sie nur "mit den Fingern schnipsen", heißt es. "Wenn Kate nur einen Hauch negativer Presse bekommt, meldet sich der Palast binnen 24 Stunden, um die Behauptungen über sie zu rügen", behauptet der Insider.

Die beiden Herzoginnen sollen sich schon lange nicht mehr gut verstanden haben.
Die beiden Herzoginnen sollen sich schon lange nicht mehr gut verstanden haben.
Bild: Getty Images/ Clive Mason

Meghan ist enttäuscht von Herzogin Kate

Aktueller Grund für Meghans Unmut: In der britischen Zeitschrift "Tatler" ist kürzlich ein Artikel über Herzogin Kate erschienen, der der Mutter dreier Kinder so gar nicht gefallen hat. Sie habe sich darin falsch dargestellt gefühlt und der Kensington Palast habe daraufhin direkt rechtliche Schritte eingeleitet. Ein Rückhalt, den sie in Bezug auf sich selbst immer vermisst hat.

Der Vertraute behauptet in dem Gespräch sogar, dass dieser fehlende Rückhalt die Entscheidung für einen "Megxit" befeuert haben soll. Dieses "komplette Missachten des Schmerzes und des Kummers, den Meghan erleiden musste, während sie von den Medien gekreuzigt wurde", sei dramatisch gewesen. Ihr sei immer das Gefühl vermittelt worden, zu viel zu verlangen, zu viel zu erwarten, heißt es weiter.

Auch das generelle Verhältnis zwischen Meghan und ihrer Schwägerin Kate wurde von dem Vertrauten des Königshauses noch einmal näher beschrieben. Demnach soll Meghan anfänglich sehr auf die Unterstützung von Kate gehofft haben. Doch sie sei enttäuscht worden. "Es war schmerzhaft und enttäuschend für Meghan", sagt der Insider. Insgeheim, so mutmaßt der Vertraute weiter, beneide Kate Meghan für ihre Fähigkeit, ihre Gedanken klar auszusprechen und ihr eigenes Glück an erster Stelle zu setzen.

(jei)

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