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LONDON, ENGLAND - MARCH 09: Prince Harry, Duke of Sussex and Meghan, Duchess of Sussex attend the Commonwealth Day Service 2020 on March 09, 2020 in London, England. (Photo by Gareth Cattermole/Getty Images)

Harry und Meghan: Die beiden leben mittlerweile in den USA. Bild: Getty Images/ Gareth Cattermole

Neue Dokumente enthüllen: Anwälte erheben schwere Vorwürfe gegen Meghan

Meghan und Harry haben sich bereits seit mehreren Monaten aus dem engeren Kreis des Königshauses zurückgezogen. Seit dem 1. April sind sie keine Senior Royals mehr und verzichten im Zuge dessen auch auf die Anrede "Königliche Hoheit". Die Sussexes leben mittlerweile in einem luxuriösen Haus in Santa Barbara.

Doch trotz des Rückzuges ist es nicht ruhiger um das berühmte Paar geworden. Im Oktober reichte die 39-Jährige eine Klage gegen die "Mail on Sunday" ein, nachdem die Zeitung einen handgeschriebenen Brief von ihr an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht hatte.

Meghan warf dem Verlag Verstoß gegen das Urheberrecht, Verstoß gegen das Datenschutzgesetz und Missbrauch privater Informationen vor. Ihre Anwälte ließen verlauten, dass die Veröffentlichung "Teil einer Kampagne dieser Mediengruppe sei, falsche und absichtlich herabwürdigende Geschichten über sie und ihren Ehemann zu veröffentlichen." Nun wurden neue brisante Gerichtsdokumente enthüllt. In diesen wird Meghan vorgeworfen, dass sie ihre Freunde für PR-Zwecke eingesetzt haben soll und sie für die Biografie "Finding Freedom" einen Beitrag geleistet hätte.

Das werfen die Anwälte der "Mail on Sunday" Meghan vor

2019 erschien im US-Magazin "People" ein Bericht, in dem nicht namentlich genannte Freunde von Meghan zitiert wurden. Dort hieß es, dass sie "ernsthaft besorgt um ihr Wohlergehen" gewesen seien, besonders, weil sie zu dem Zeitpunkt schwanger war. Sie hätten sie "nie zuvor in einem solchen Zustand" gesehen, lautete das Statement. Meghan betonte, dass sie an dem Artikel in keiner Weise beteiligt gewesen sei.

Am 11. August 2020 erschien schließlich das Enthüllungsbuch "Finding Freedom" von den Royal-Experten und Journalisten Omid Scobie und Caroyln Durand, das nun die Sichtweise von Harry und Meghan beschreiben sollte und schon im Vorfeld als sehr wohlwollend für beide ausgelegt wurde. Das Besondere: Die Aussagen sollen ausschließlich aus dem Umfeld der Royals stammen. Ein Sprecher des Paares stellte jedoch gegenüber der BBC klar:

"Der Herzog und die Herzogin von Sussex wurden für das Buch nicht interviewt."

So soll das allerdings nicht gewesen sein, gaben die Anwälte der "Mail on Sunday" jetzt an, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die dem Sender "ITV" vorliegen. Im konkreten Fall wirft das Anwaltsteam dem royalen Paar vor, dass Meghan und Harry "mit den Autoren des kürzlich veröffentlichen Buches 'Finding Freedom' zusammengearbeitet haben, um ihre Version bestimmter Ereignisse publik zu machen". Zudem behaupten sie, dass die Biografie "jeden Anschein erweckt, als sei sie mithilfe von Harry und Meghans umfassender Zusammenarbeit geschrieben worden". Darüber hinaus würde das Werk "viele Informationen über Meghans persönliches Leben" enthalten.

Das heißt im Klartext, dass die Autoren viele Details trotz guter Recherche nicht hätten wissen können. Doch Harry und Meghan bleiben dabei, dass sie für die Biografie weder interviewt worden seien, geschweige denn Fotos für das Buch geliefert hätten. Die Anwälte der Zeitung halten allerdings daran fest, dass Menschen im Auftrag von Meghan arbeiten würden und auch Kontakte beziehungsweise Interviewpartner aus ihrem Umfeld geliefert haben sollen.

Außerdem betont das Anwaltsteam, Meghan habe den Brief an ihren Vater geschrieben und erwartet, dass er in den Medien veröffentlicht werde. Sie hätte darüber hinaus ihre Freunde benutzt, um zu beeinflussen, was in der Presse über sie geschrieben werde. Die ehemalige Schauspielerin bestreitet die Vorwürfe stets, auch von dem Interview ihrer Freunde im "People"-Magazin hätte sie nicht Bescheid gewusst. Die Anwälte behaupten dennoch, sie hätte ihre Freunde als PR-Agenten eingesetzt, da sie frustriert darüber gewesen sei, dass das Königshaus sie nicht öffentlich in Schutz genommen hätte.

Mit ihrer angeblichen Offensive hätte Meghan die Medien positiv beeinflussen wollen. Der Prozess soll Anfang 2021 beginnen. Bis jetzt gab es Anhörungen zum Gerichtsverfahren. Insgesamt sind zehn Tage für die Verhandlung vorgesehen. Bis dahin wird es sicher noch die ein oder anderen Vorwürfe geben.

(iger)

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