ARCHIV - 07.01.2020, Gro

Meghan und Harry können als Sprecher gebucht werden. Bild: dpa / Frank Augstein

4-Seiten-Dokument enthüllt Harrys und Meghans strikte Ansprüche für Auftritte

Nicht nur der millionenschwere Produktions-Deal mit dem Streaming-Giganten Netflix wird demnächst Geld in die nicht mehr ganz so royale Kasse von Prinz Harry und Herzogin Meghan spülen. Auch ihre Kooperation mit der "Harry Walker Agency", einer Agentur für A-Liga-Redner, wird nach dem "Megxit" ihren Lebensunterhalt absichern. Denn die der Krone abtrünnigen Sussexes müssen nicht nur den Unterhalt für ihre Luxus-Villa in Santa Barbara bestreiten, sondern auch für ihre hohen Sicherheitskosten aufkommen.

Der britische "Telegraph" berichtet nun über Details, die Harry und Meghan von ihren Auftraggebern verlangen, bevor ein Auftritt auf einer Veranstaltung als Sprecher für sie überhaupt infrage kommt. Der Zeitung soll ein vierseitiges Dokument vorliegen, in dem Harrys und Meghans Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit penibel aufgelistet sind.

Harry und Meghan sollen eine Million Dollar für einen Auftritt verlangen

Vor allem bei der aufgerufenen Gage wird es interessant: Harry und Meghan sollen für einen Auftritt bei einer virtuellen Veranstaltung eine Million Dollar (rund 840.000 Euro) verlangen. Zudem soll das Paar alles über die Rahmenbedingungen des Events im Vorfeld erfahren wollen: "Die Eventveranstalter müssen sämtliche Details zu allen Sponsoren des Events angeben, bevor überhaupt eine Einladung an Harry und Meghan geschickt werden darf."

Weiter heißt es in dem Papier laut "Telegraph", dass die beiden nicht nur darüber bestimmen dürfen, wer die Bühne mit ihnen teilt, sondern auch über sämtliche "Kooperationen, Teilnehmer, Mitglieder der Organisation oder beteiligte staatliche Unternehmen, die mit dem Event in Verbindung stehen", in Kenntnis gesetzt werden wollen.

Harry und Meghan wollen detaillierte Informationen zu potentiellen Jobs

Eventveranstalter, die an einer Zusammenarbeit mit den Sussexes Interesse haben, müssen zudem ganz genau erklären, wie die Online-Rede von Harry und Meghan gestreamt werden soll, falls es zu technischen Schwierigkeiten kommt. Außerdem müssen ihnen alle weiteren Sprecher aufgelistet werden sowie Personen, die zuvor bei dem Event aufgetreten sind.

Was auf den ersten Blick nach absoluten Kontrollfreaks klingt, könnte tatsächlich einen tieferen Sinn haben. Denn die Sussexes hatten mit ihrem Rückzug aus dem Königshaus verkündet, dass sie der Queen eng verbunden bleiben wollen und keinesfalls etwas tun würden, was ihr oder dem Ansehen der königlichen Familie schaden könnte.

(ab)

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