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Harry und Meghan: Am 19. Mai 2018 gaben sich die beiden romantisch auf Schloss Windsor das Jawort. Knapp ein Jahr später wurden sie Eltern des Kindes Archie Harrison Mountbatten-Windsor.

Harry und Meghan bei ihrer Traumhochzeit im Mai 2018. Bild: Imago Images/ ZUMA PRESS

Harrys und Meghans Hochzeit: Gericht beschäftigt sich mit geheimen SMS

Trotz ihrem Rückzug aus dem britischen Königshaus können Prinz Harry und Herzogin Meghan ihr neues Leben in Los Angeles nicht unbeschwert genießen. Denn jetzt sorgen alte SMS an Meghans Vater Thomas Markle im Rahmen eines Gerichtsprozesses gegen ein britisches Boulevardblatt für Wirbel.

Was war passiert? Meghan und Harry hatten die Herausgeber der "Mail on Sunday" verklagt, nachdem diese einen an Meghans Vater adressierten Brief veröffentlicht hatte. Das Schreiben soll nachträglich so bearbeitet worden sein, dass die Ex-Schauspielerin in einem "negativen Licht" erscheint. Die Herausgeber bestreiten dies vehement. Dennoch hatte das Blatt immer wieder über private Details aus dem Leben des Paares berichtet, ohne deren Einverständnis.

Wie die BBC nun berichtet, stellten Harry und Meghan der Gerichtsbehörde daher SMS aus dem Jahr 2018 zur Verfügung, um diesen Vorwurf zu untermauern. Diese sollen kommende Woche in einer Anhörung verlesen werden.

Was steht in den SMS von Harry und Meghan?

Dem Bericht nach kontaktierte Meghan ihren Vater Thomas, nachdem sie von gestellten Paparazzi-Fotos erfahren hatte, die ihn in den USA bei Vorbereitungen für die Hochzeit seiner Tochter am 19. Mai zeigten. Daraufhin hätte sich Markle am 14. Mai bei Meghan entschuldigt und ihr mitgeteilt, dass er nicht an der Feier teilnehmen werde.

Harry habe anschließend mehrfach versucht, seinen Schwiegervater in spe zu erreichen. Er schrieb ihm: "Tom, hier ist Harry, ich werde dich gleich anrufen. Bitte geh ran, danke!" Als er Markle nicht erreichte, schickte ihm der Prinz eine weitere SMS:

"Tom, hier ist noch einmal Harry. Wir müssen dringend mit dir reden. Du musst dich nicht entschuldigen, wir verstehen die Umstände, aber an die Öffentlichkeit zu gehen, wird die Lage nur verschlimmern. Wenn du Meg liebst und richtig handeln willst, bitte ruf mich an. Es gibt zwei weitere Optionen, bei denen du dich nicht mit den Medien einlassen musst, denn diese haben die Lage erst geschaffen. Also bitte ruf an und ich werde es dir erklären. Meg und ich sind nicht sauer, wir wollen nur mit dir sprechen. Danke."

Weiter heißt es in den Gerichtsdokumenten laut BBC, dass die "Mail on Sunday" aus diesen Nachrichten zitierte, aber "wichtige Details" ausgelassen habe. Gegen dieses Versäumnis gehen Harry und Meghan neben der Veröffentlichung des Briefes ebenfalls vor. Die Blattmacher berufen sich auf das öffentliche Interesse an Meghans Person.

Meghan hielt in ihrer schriftlichen Aussage fest, dass die Zeitung für den Disput mit ihrem Vater verantwortlich sei und das Verhältnis der beiden "nachhaltig geschädigt" habe.

(ab)

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