
MontanaBlack absolvierte eine eigene Show bei der Gamescom 2023.Bild: IMAGO images/Future Image
Social Media
28.08.2023, 09:2128.08.2023, 09:21
Die Gamescom in Köln lockt jedes Jahr Hunderttausende Besucher an. Vergangenes Jahr hatte der Streamer MontanaBlack auf der Messe für Chaos gesorgt. Hunderte Fans folgten ihm, als er über das Gelände schlenderte. Es kam zu Gewaltakten und Sachbeschädigungen.
Dieses Jahr hatten die Veranstalter und der 35-Jährige vorgesorgt. Monte bekam für einen Auftritt eine ganze Halle zur Verfügung gestellt. Der Andrang war groß, aber offenbar geringer als erwartet. Die Kapazitätsgrenzen waren nicht erreicht. Nach seiner Abreise von der Gamescom zieht Marcel Eris, wie der Streamer bürgerlich heißt, nun eine bittere Bilanz.
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MontanaBlack verlor Geld durch die Gamescom
Auf Instagram stellt er sich nach der Messe den Fragen seiner Follower:innen und fasst zusammen, wie seine mehrstündige Show zusammen mit Marc Gebauer am Donnerstag gelaufen ist. "War ziemlich cool und hat Spaß gemacht", lässt er seine Fans wissen. Allerdings muss er auch zugeben: "Am Ende fahre ich aber mit Minus in der Tasche nach Hause, da mich und Marc das alles ziemlich viel Geld gekostet hat." Er hoffe aber einfach, dass alle Besucher eine "gute Zeit" hatten und "sich unterhalten gefühlt" haben.
Wie viel Geld ihn die Gamescom gekostet hat, verrät er nicht. Allerdings beantwortet er wenig später auf Instagram offen die Frage nach seinem aktuellen Kontostand: "400k" würde dieser derzeit betragen. Nicht gerade wenig...

MontanaBlack spricht über seinen Auftritt auf der Gamescom 2023. Bild: instagram / montanablack
Generell scheint Monte aber in Bezug auf die Gamescom gemischte Gefühle zu haben. So erklärt er auch, dass er mit manchen Entwicklungen vor Ort nicht ganz einverstanden sei.
MontanaBlack sieht Veränderungen der Gamescom kritisch
Als ein Follower von ihm wissen will, was seine Meinung zu den Veränderungen der Gamescom ist, die immer mehr zu einem Infleuncer:innen-Treffen wird, erklärt MontanaBlack ganz offen:
"Ist wohl der Zahn der Zeit, dass Leute dort hinfahren, um sich Influencer wie Affen im Zoo anzuschauen."

MontanaBlack sieht Veränderungen der Gamescom kritisch.Bild: instagram / montanablack
Dass Menschen "stundenlang dumm rum" stünden, um ein Foto von einem "vorbeilaufendem 'Star'" machen würden, um es "in der Social-Media-Welt zu teilen und Anerkennung zu bekommen", erschließt sich ihm nicht. "Bin ich persönlich kein Freund von", stellt er klar.
Dennoch steht für ihn schon jetzt fest, wie er vielsagend verkündet: Nächstes Jahr ist er wieder dabei. "Dann aber doller und voller, denn wir wissen alle, wer der Präsident er Gamescom ist", meint er.
Über Jahrzehnte hinweg war die Sendung ein fester Bestandteil des TV-Programms. Doch auch die kultigsten Formate müssen irgendwann ein Ende finden. Das dachte sich wohl auch der ARD-Sender – und zieht nun die Reißleine.
Für viele war es eine Auszeit vom stressigen Alltag: Dampfloks im Morgengrauen, Bahnstrecken durch idyllische Landschaften und nostalgische Bahnhöfe. Über Jahrzehnte hinweg nahm die Sendung "Eisenbahn-Romantik" ihr Publikum mit auf Reisen, die in ihrer Ruhe und Entschleunigung einen Gegenpol zum restlichen TV-Programm boten.