Maxime Herbord war die diesjährige Bachelorette.
Maxime Herbord war die diesjährige Bachelorette.Bild: Instagram/ Maxime Herbord

Bachelorette Maxime Herbord offenbart nach Show-Aus: "Habe Morddrohungen gekriegt"

05.11.2021, 16:42

Maxime Herbord fand bei der diesjährigen "Bachelorette"-Staffel nicht ihr Liebesglück. Unter 22 Männern entschied sie sich zunächst für Raphael Fasching. Später erklärte allerdings ihr Auserwählter: "Seit der Frauke-Ludowig-Show habe ich leider Gottes fast keinen Kontakt mehr zu Maxime gehabt. Sie hat sich ziemlich zurückgezogen. (...) Ich kann mit allem umgehen, aber ich will einfach Klarheit. Und die habe ich jetzt. Ich konnte sie vor ein paar Tagen erreichen. Da haben wir uns komplett ausgesprochen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns nicht weiter kennenlernen, weil ich aktuell keinen Platz in ihrem Leben habe."

Die 27-Jährige sagte in ihrer Instagram-Story dazu: "Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, haben die Gefühle leider einfach nicht ausgereicht, um aus dem 'richtigen Kennenlernen' eine ernsthafte Beziehung zu entwickeln. Gefühle kann man leider nicht erzwingen – egal, wie sehr man sich das wünscht. Das musste ich mir auf unserem Weg in den letzten Tagen und Wochen eingestehen."

Doch auch abseits der Suche nach dem richtigen Mann war es nicht leicht für sie. Im Netz mehrte sich Kritik an ihrer Person. Immer wieder war die Rede davon, dass Maxime zu langweilig sei, der Rolle als Bachelorette nicht gewachsen. Auch Überforderung mit ihrer Rolle im TV wurde ihr vorgeworfen. Nun offenbarte sie auf Instagram, wie hart die Zeit nach dem Show-Aus wirklich für sie gewesen ist. Sie veröffentlichte nicht nur eine Hassnachricht, sondern offenbarte auch, Morddrohungen erhalten zu haben.

So sehr hat Maxime mit dem Hate zu kämpfen

"Du bist so fake! Schlimmste Bachelorette, langweiligstes Insta-Profil und so hinterlistig! Einfach nur scheiße bist du", schrieb ihr ein Nutzer. Daraufhin antwortete das TV-Gesicht: "Das hat bestimmt gut getan, mal so richtig Dampf abzulassen, oder? Dafür bin ich doch da!" Falls sonst nochmal was sein sollte, oder derjenige gerade einfach seine Unzufriedenheit auf andere projizieren wolle, könne er ihr eine E-Mail schreiben, fuhr sie fort. Dahinter setzte sie die fiktive Adresse: "Nicht verantwortlich für deine Selbstzweifel @ Kummerkasten".

Diese Hassnachricht erhielt Maxime.
Diese Hassnachricht erhielt Maxime.Bild: Instagram/ Maxime Herbord

In ihrer Story sagte sie schließlich dazu: "Die Nachricht, die ich da beantwortet habe, die glaube ich mittlerweile ungefähr seit zwei Wochen auch wirklich selber. Es war ein harter Weg, Leute. Deswegen kam jetzt auch nicht super, super viel die letzten Monate von mir, weil man ein dickes Fell braucht und das habe ich nicht. Ich arbeite daran." Im Anschluss stellte sie klar, dass das noch eine der harmlosen Nachrichten gewesen wäre, die sie erhalten habe. Maxime meinte nämlich:

"Also ich habe teilweise auch Morddrohungen gekriegt und Sachen gegen meine Familie. Man will sowas nicht an sich ranlassen, nur manchmal geht das auch nicht immer spurlos an einem vorbei."
Maxime Herbord spricht über den Hass, der ihr entgegenschlägt.
Maxime Herbord spricht über den Hass, der ihr entgegenschlägt.Bild: Instagram/ Maxime Herbord

In jedem Fall habe die Bachelorette einen großen Respekt entwickelt vor Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen. Diese Position sei nämlich nicht einfach, betonte sie. "Es hat seine positiven Seiten, aber solche Sachen kommen auch dazu. Das sollte man nicht vergessen." Aus diesem Grund glaube sie, das es ein guter Weg sei, dass sie das jetzt mit ihrer Community teile.

Um mit den Schattenseiten ihrer öffentlichen Rolle umzugehen, habe Maxime bereits einige Lösungen gefunden. Ihr helfe, darüber zu reden, auch die Kunst sei ein wichtiger Faktor dabei, um die Vorkommnisse zu verarbeiten. "Ihr seid ja da und dafür bin ich sehr, sehr dankbar", stellte sie zum Schluss klar.

(iger)

Lauterbach mit klaren Worten bei "Anne Will": "Können keine Rücksicht auf Querdenker nehmen"

Wie gewohnt gibt sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei Anne Will selbstbewusst in seinem Pandemie-Management: Bayern habe schon früh harte Maßnahmen beschlossen und die Inzidenz sinke sogar bereits leicht. Überraschenderweise spricht sich Söder dann aber für SPD-Politiker Karl Lauterbach als Gesundheitsminister aus. Der wiederum wird besonders deutlich, als es um die Impfpflicht geht: Ohne sie wird es nicht gehen – und der Staat dürfe sich dabei nicht von Querdenkern unter Druck setzen lassen.

Zur Story