Sarah Connor äußert sich zu der dramatischen Situation in der Ukraine.
Sarah Connor äußert sich zu der dramatischen Situation in der Ukraine.Bild: imago images/Stefan Schmidbauer

Sarah Connor mit ernsten Worten: "Mein Herz ist schwerer als je zuvor"

04.03.2022, 06:4704.03.2022, 13:11

Der russische Angriff auf die Ukraine sorgt weltweit für einen großen Aufschrei. Die Hochkommissarin für Menschenrechte forderte ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen. Michelle Bachelet sagte am Donnerstag in Genf, dass mit dem Angriff ein neues und gefährliches Kapitel der Weltgeschichte aufgeschlagen worden sei. Mindestens 227 Zivilisten seien getötet worden, 525 Menschen wären verletzt. Mehr als zwei Millionen Menschen wurden bisher vertrieben, über eine Million davon haben demnach schon die Grenzen zu den Nachbarländern überquert.

Im Netz werden die aktuellen Geschehnisse rund um die Ukraine-Krise vielfach diskutiert. Tokio-Hotel-Schlagzeuger Gustav Schäfer oder "Lets' Dance"-Jurorin Motsi Mabuse wurden selbst aktiv und sammeln Spenden, um sie den Betroffenen zu überbringen. Andere Promis wie Amira Pocher wollen helfen, Schlafmöglichkeiten für die Menschen aus der Ukraine bereitzustellen.

Sarah Connor drückte auf ihrem Instagram-Account ebenfalls ihre Solidarität mit den Ukrainern aus. Die Nachricht, dass sie endlich nach langer Zeit wieder auf Tour gehen kann, rückte dort in den Hintergrund.

Sarah Connor meldet sich mit emotionaler Botschaft

Zu einem Foto von sich, das sie nachdenklich zeigt, schrieb die Sängerin schließlich: "Jetzt soll es bald so weit sein. Nach mehr als zwei langen Jahren, geht in drei Wochen – falls kein Weltkrieg dazwischen kommt – unsere lang ersehnte 'Herz Kraft Werke'-Tournee endlich weiter!" Direkt im Anschluss betonte die "Vincent"-Interpretin: "Und doch ist mein Herz schwerer als je zuvor. Ich schreibe Setlisten, Probe mit meiner geliebten Band, plane Logistik und Travelrouten für die Kids wie eh und je und doch wirkt das alles surreal, unbedeutend, absurd."

So richtig glauben könne sie das alles noch nicht, was gerade passiere. "Ich hoffe so sehr, dass die Welt zur Ruhe kommt und wir alle uns bald wieder sehen. Meine Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, bei den Kindern, den Müttern und Vätern an den Fronten und denen auf der Flucht. Ich bete für euch. Wir alle beten für euch", so Sarah Connor. Frieden sei nicht selbstverständlich, das wüsste auch unsere Generation spätestens in diesem Augenblick, betonte die Künstlerin.

Aus diesem Grund solle man seine Lieben ganz fest halten, gab sie zu verstehen. Rund 15.000 Menschen haben bisher den Beitrag mit einem Herzen markiert, es hagelte über 300 Kommentare. Eine Nutzerin meinte: "Irgendwie fühlt sich im Moment alles Gute und Fröhliche, was man tut, nicht so richtig an." Und weiter: "Ich kann das so gut nachvollziehen. Klar freut man sich total auf die Tour, aber gleichzeitig fühlt man sich grade absolut scheiße und fragt sich, warum das alles so sein muss."

(iger)

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