Oliver und Amira Pocher: Die beiden sind seit über vier Jahren ein Paar. Doch erst nach einiger Zeit haben die beiden sich der Öffentlichkeit gezeigt.
Oliver und Amira Pocher: Die beiden sind seit über vier Jahren ein Paar. Doch erst nach einiger Zeit haben die beiden sich der Öffentlichkeit gezeigt.
Bild: Getty Images/ Matthias Nareyek

"Ein Schlag ins Gesicht": Warum Oliver Pocher seine Frau Amira verheimlicht hat

06.04.2020, 13:40

Amira und Oliver Pocher lernten sich 2016 über die Datingplattform Tinder kennen und lieben. Im Oktober 2019 gaben sich die beiden romantisch das Jawort. Zu dieser Zeit war Amira bereits schwanger mit ihrem gemeinsamen Sohn.

Was viele nicht ahnten: Der Comedian hatte jahrelang die Beziehung zu der 26-Jährigen geheim gehalten. Jetzt hat das Paar erstmals in seinem neuen Podcast "Die Pochers hier!" über diese Zeit gesprochen.

Oliver Pocher stellte gleich zu Beginn der ersten Folge klar: "Wir kennen uns jetzt seit vier Jahren und wir haben zwei Jahre die Beziehung mehr oder weniger außerhalb der Öffentlichkeit geführt." Amira fügte hinzu: "Knallhart hast du das immer abgestritten und gesagt: 'Nein, ich bin Single, ich habe keine Freundin'." Das Verhalten des 42-Jährigen habe sie immer sehr verletzt.

Sie habe teilweise neben der Kamera gestanden, als Pocher Interviews gegeben und sie verleumdet habe. "Jedes Mal war das ein Schlag ins Gesicht. Das habe ich dir oft gesagt. Das tat mir schon weh."

Für den Komiker habe es keinen Grund gegeben, seine neue Liebe öffentlich zu machen. Im Hintergrund sei Amira für ihn bereits tätig gewesen und habe Aufgaben des Managements sowie der Tourbetreuung übernommen.

Amira Pocher wollte nicht bekannt werden

Amira stellte im Podcast klar: "Du warst so davon überzeugt, dass es so bleiben soll und wir das nicht öffentlich machen brauchen. Mir ging es nicht darum, bekannt zu werden, mir ging es um mein Ego als Frau." Es sei schließlich vorgekommen, dass Frauen Pocher neben Amira angebaggert hätten. Für sie sei das unerträglich gewesen. Sogar Fans hätten Pocher auf die Wange geküsst.

"Da bin ich innerlich ausgerastet und musste mich immer schwer zusammenreißen."

Eine Frau würde sich in so einer Situation versteckt und verleugnet fühlen und das tue weh. Mittlerweile habe sie verstanden, warum Pocher so gehandelt habe: "Deine Beziehungen in der Vergangenheit waren oft Gesprächsthema, es war alles immer in der Klatschpresse, wurde thematisiert und auseinandergenommen." Dennoch betonte Amira, als es dann zwischen den beiden ernst wurde, hätte er die Wahrheit sagen können.

Doch der Comedian blieb bei seinem Standpunkt:

"Du warst das erste Mal seit längerem eine Person, die nicht in der Öffentlichkeit stand und wo es auch keinen Grund gab. Wenn du mit irgendjemandem zusammen bist, den man kennt und du kommst mit dem zusammen, ist es schwer."

Oliver Pocher hatte keinen öffentlichen Druck

Als Beispiel für so eine Konstellation nannte er Lena Meyer-Landrut und Mark Forster. Die beiden haben allerdings nie bestätigt, dass sie tatsächlich ein Paar sind.

Dennoch sagte Pocher: "Dann kann man gerne so eine Rumeierei wie Lena Meyer-Landrut und Mark Forster machen, wo es dann alle sagen und schreiben und das Management sagt, 'nein, wir sagen aber nichts' und alle wissen Bescheid." Dies sei aber trotzdem kompliziert. Bei seiner eigenen Beziehung habe Oli nie einen wirklichen Druck empfunden, es öffentlich zu machen.

Die Erinnerung sei dennoch für Amira schmerzhaft: "Man macht sich Gedanken darüber, ob er sich noch andere Optionen freihalten möchte oder sich schämt." Als sie nebeneinander gestanden hätten und die Kamera kam, sei der Komiker sogar weggesprungen und habe sich weggedreht.

Amiras bittere Reaktion: "Das waren für mich Momente, wo ich in Tränen hätte ausbrechen können." Als Pocher seinen Kindern Amira vorgestellt habe, sei aber klar gewesen, dass sie für ihn mehr als eine Freundin sei, die ab und zu mal da ist.

(iger)

"Schere im Kopf": Oliver Pocher sieht sich auf der Bühne eingeschränkt

Oliver Pocher ist immer wieder für kontroverse Ansagen zu haben. So nahm er jüngst bei Instagram zum Beispiel Cathy Hummels aufs Korn, als die wiederum verkündete, künftig genderneutrale Sprache anzuwenden. Im "Bild"-Talk "Viertel nach acht" ging es nun explizit auch um Political Correctness, wozu der Comedian deutliche Worte fand. Daneben wurde aber auch noch ein ganz anderes Thema angesprochen: Die Rente des 43-Jährigen.

"Was darf Comedy heutzutage eigentlich noch?", fragt sich Pocher in der …

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