Motsi Mabuse macht sich für Body-Positivity stark.
Motsi Mabuse macht sich für Body-Positivity stark.Bild: Joshua Sammer/Getty Images

"Let's Dance"-Jurorin Motsi Mabuse stellt klar: "Das ist kein Trend, das ist unser Leben"

28.10.2021, 10:22

Motsi Mabuse ist besonders durch die Show "Let's Dance" deutschlandweit bekannt geworden. Nachdem sie selbst als Profitänzerin an der Show teilnahm, sitzt sie seit 2011 in der Jury und zählt zu den beliebtesten TV-Gesichtern. Abseits der RTL-Showbühne hat sich Motsi auch ein zweites Standbein aufgebaut und betreibt mit ihrem Mann eine eigene Tanzschule.

Auf Instagram folgen der Mutter eines Kindes über eine halbe Million Menschen. Dort macht sie sich regelmäßig für wichtige Themen stark. In der Vergangenheit teilte sie bereits mit ihren Fans ihre Erfahrungen, die sie mit Rassismus gemacht hat. Auch für Diversity und Body-Positivity setzt sie sich ein. Anlässlich eines Unterwäsche-Shootings für die Firma "Anita" sprach die 40-Jährige nun in einem RTL-Video darüber, wie ihr Weg zu einem guten Körpergefühl gewesen sei.

Motsi Mabuse mit wichtiger Botschaft

Motsi meinte demzufolge, dass es ein langer gewesen sei. "Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl in meinem Körper", stellte sie klar. "Aber ich muss sagen, dass ich beim Tanzsport angefangen habe, wo es auf ganz andere Sachen ankommt", betonte sie. Jetzt würde sich Motsi "jeden Tag wohler und wohler" fühlen. Sie mache Sport für ihre Gesundheit und esse, was ihr guttue. "Aber das war's", so die Tänzerin. Sie sei nicht den ganzen Tag mit ihrem Körper beschäftigt.

Für die Moderatorin wäre zudem wichtig, dass Body-Positivity kein Trendthema sei. "Das ist ein absolut wichtiges Thema, vor allem für unseren Nachwuchs und für junge Mädchen, die mit diesem Fake-Social-Media aufwachsen." Daher müsse eine klare Botschaft vermittelt werden: "Beauty ist inklusive für alle!" Und weiter:

"Body-Positivity, Diversity, Frauen-Empowerment, das ist kein Trend, das ist unser Leben."

Motsi Mabuse meinte mit Blick auf sich selbst: "Und vor allem Frauen wie ich, die von Geburt an eine große Oberweite haben, uns schämen und verstecken und das Gefühl haben, immer übersexualisiert zu sein, dass man sagt: 'No, das ist mein Körper. So bin ich, so bin ich geboren und ich habe auch das Recht, einen Bikini anzuziehen. Ich habe auch Lust, nach draußen zu gehen und mich wohlzufühlen in meinem Körper.' Ich glaube, das ist einfach absolut wichtig."

(iger)

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