Michael Wendler und Laura Müller leben zusammen in den USA.
Michael Wendler und Laura Müller leben zusammen in den USA.
Bild: Instagram/ Michael Wendler

Wendler mit irren Trump-Aussagen – Oliver Pocher zerlegt ihn

24.01.2021, 18:07

Nach der gerade erst vollzogenen Amtseinführung von Joe Biden wettert Michael Wendler auf Instagram gegen den neuen US-Präsidenten. Jetzt richtete er auf seinem Account eine Botschaft dazu an Oliver Pocher: "Dein Biden hat die Wahl nicht gewonnen, er hat gemogelt. Du wirst es schon bald sehen." Das ist nur eine Nachricht von vielen, die der Schlagerbarde in letzter Zeit zum Thema Präsidentschaftswahl abgesetzt hat. Die angebliche ganze Wahrheit würde man wie immer auf seinem Telegram-Kanal erfahren.

Oliver und Amira Pocher sprechen in ihrer neuesten Podcastfolge über die Ereignisse der vergangenen Tage und da gehört natürlich die Einführung des 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten mit dazu. Dabei verspotten sie auch den "Egal"-Interpreten, der Trumps Lüge vom Wahlbetrug verbreitet.

Oliver Pocher wütet gegen Wendlers Trump-Support

Zunächst meint Oliver Pocher erleichtert: "Es ist vorbei für Donald Trump, Joe Biden ist offiziell der neue Präsident." Amira entgegnet ironisch in Anspielung auf Michaels Instagram-Storys: "Glaube ich nicht, die nächsten Tage werden sehr spannend." Pocher versteht natürlich sofort, auf was sie anspielt und antwortet: "Alles klar, Michael Wendler." Der Komiker habe die ganze Zeit noch darauf gewartet, dass der Sänger bei der Vereidigung auftauche, die Bibel aus der Hand reiße und schließlich sage: "Egal, Donald Trump hat gewonnen."

Diese Nachricht schickte der Wendler gerade erst Oliver Pocher.
Diese Nachricht schickte der Wendler gerade erst Oliver Pocher.
instagram/ Michael wendler

Im Anschluss daran zeigt sich der 42-Jährige im Gespräch mit Amira darüber begeistert, was Joe Biden schon alles innerhalb von kürzester Zeit auf den Weg gebracht hat. Beispielsweise, dass er nur Stunden nach seiner Amtseinführung die Rückkehr der USA in das Pariser Klimaabkommen und in die WHO eingeleitet habe. Und weiter:

"Sie haben die Visa-Beschränkungen für Menschen aus muslimischen Ländern sofort einkassiert, den Mauerbau in Mexiko sofort gestoppt. Sie haben eine Pipeline, die Donald Trump durchdrücken wollte, sofort gestoppt und innerhalb von Stunden ganz viele Sachen direkt unterschrieben, geändert und verändert, die da gelaufen sind."
Hier beginnt Joe Biden in Anwesenheit seiner Frau Jill seine Amtszeit.
Hier beginnt Joe Biden in Anwesenheit seiner Frau Jill seine Amtszeit.
Bild: Alex Brandon/AP/dpa

In dem Moment, wo Donald Trump sich nicht mehr auf Social-Media äußern könne, sei einfach seine Bedeutung rapide runtergegangen. In drei Wochen würde kaum noch jemand über ihn sprechen, weil er eben nur noch ein Ex-Präsident sei. Danach kommt dann Pocher wieder auf den Wendler zu sprechen und meint:

"Er hat auf jeden Fall einen nachhaltigen Schaden hinterlassen. Und das verstehe ich ja bis heute nicht, was Donald Trump Michael Wendler angetan hat, dass man so ein hardcore Supporter sein kann, ohne, für sich selbst einen Nutzen daraus ziehen zu können und noch nicht mal Staatsangehöriger ist."

Doch damit ist noch nicht Schluss. Der Komiker ergänzt: "Das ist genauso, als wenn ich jetzt ein riesen Fan vom Präsidenten von Simbabwe wäre und sage: Das ist der geilste Mann, ohne, dass ich davon irgendwas hätte. Auch wenn er abgewählt wird, sage ich weiter, das ist alles Lug und Trug."

Für Amira ist es darüber hinaus unvorstellbar, dass er auch noch an irgendwelchen Autokorsos für Trump teilgenommen habe: "Das ist kompletter Schwachsinn!" Auch Pocher habe das immer noch nicht verstanden, dass Wendler weiter behauptet: "Ist egal, der bleibt für mich immer mein Präsident." Amira fügt hinzu, dass man das auch nicht verstehen könne.

Der "Gefährlich ehrlich"-Moderator erklärt das Ganze dann so: "Das ist eine der vielen Lügen, die ihm um die Ohren knallen. Nein, Donald Trump bleibt Präsident, es ist egal, was kommt, da wird sich auch nichts dran ändern." Weltweit hätten die Menschen nun ein zweites Mal durchgeatmet, als Joe Biden endlich in das Amt eingeführt worden sei. Doch beim Wendler sei das eben immer noch nicht angekommen.

(iger)

"Schere im Kopf": Oliver Pocher sieht sich auf der Bühne eingeschränkt

Oliver Pocher ist immer wieder für kontroverse Ansagen zu haben. So nahm er jüngst bei Instagram zum Beispiel Cathy Hummels aufs Korn, als die wiederum verkündete, künftig genderneutrale Sprache anzuwenden. Im "Bild"-Talk "Viertel nach acht" ging es nun explizit auch um Political Correctness, wozu der Comedian deutliche Worte fand. Daneben wurde aber auch noch ein ganz anderes Thema angesprochen: Die Rente des 43-Jährigen.

"Was darf Comedy heutzutage eigentlich noch?", fragt sich Pocher in der …

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