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"Harry Potter"-Autorin Rowling schießt gegen Emma Watson und Daniel Radcliffe

ARCHIV - 13.11.2018, Gro
Joanne K. Rowling steht immer wieder wegen ihrer trans*feindlichen Aussagen in der Kritik.Bild: Invision via AP / Joel C Ryan
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Umstrittene "Harry Potter"-Schöpferin schießt gegen Emma Watson und Daniel Radcliffe

11.04.2024, 19:1311.04.2024, 19:17
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Die Verfilmung von Joanne K. Rowlings "Harry Potter"-Romanen machte Daniel Radcliffe und Emma Watson über Nacht zu Stars. Doch inzwischen ist das Verhältnis der Erfolgsautorin zu den Hauptdarsteller:innen schlecht. Der Grund: Rowlings trans*-feindliche Ansichten, die sie auch immer wieder über Social Media verbreitet.

Die beiden Schauspielstars wiederum hatten in der Vergangenheit immer wieder sehr klar ihre Unterstützung für trans* Personen kommuniziert. Dafür bekamen sie von Rowling nun deutliche Kritik, nachdem Fans sie zu ihrer Haltung befragt hatten.

Die Autorin verurteilt die Aussagen der beiden scharf und macht noch einmal sehr deutlich, wo sie in der ganzen Debatte steht. Hintergrund ist eine Studie, die gerade im Vereinigten Königreich ohnehin für jede Menge Wirbel sorgt. Das Thema Geschlechteridentität wird dort vor allem in konservativen Kreisen als Kulturkampf ausgetragen.

"Harry Potter"-Stars geraten in die Kritik

Die Studie, die in dieser Woche veröffentlicht wurde, beschäftigt sich damit, wie sich geschlechterspezifische Medizin auf Kinder und Jugendliche auswirkt. Konkret wurde der Einsatz gewisser Hormontherapien und Pubertätsblocker beobachtet.

Die Untersuchung kommt dabei zu dem Schluss: Es gibt schlichtweg nicht genügend Daten zu dem Thema, um eine gesicherte Aussage darüber treffen zu können, wie die Risiken und Vorteile von Hormonbehandlungen bei Kindern aussehen.

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Das Verhältnis von Radcliffe und Watson zu Rowling ist schon langen icht mehr gut.Bild: epa / Ian West

Die wissenschaftlichen Hintergründe dazu stünden "auf wackeligen Beinen" heißt es. Die Studie ruft dazu auf, diese Wissenslücke zu schließen, damit junge Leute "eine gut informierte Entscheidung über ihre Behandlung" treffen könnten.

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Rowling jedoch fühlte sich von der Studie bestätigt und beschwerte sich wieder einmal darüber, dass sie für ihre Haltung kritisiert wird. In Richtung ihrer Kritiker:innen schrieb die Autorin: "Der Zug, auf den ihr aufgesprungen seid, rast auf eine Klippe zu."

Als ein Kommentator daraufhin anmerkte, dass er jetzt nur noch auf eine öffentliche Entschuldigung von Emma Watson und Daniel Radcliffe warte, fand Rowling für die beiden Darsteller:innen deutliche Worte. In einem Post bei X feuerte sie gegen "Promis, die sich einer Bewegung angeschlossen haben", die vermeintlich Frauenrechte aushöhlen wolle. Solche Stars könnten sich "ihre Entschuldigungen sparen".

Eine Kritik, die auch die Hauptdarsteller:innen der "Harry Potter"-Filme betrifft.

Radcliffe und Watson mit klaren Statements

Denn sowohl Radcliffe als auch Watson haben sich in der Vergangenheit sehr deutlich zum Thema Transgender-Rechte positioniert. Zwar haben die beiden sich nie öffentlich mit Rowling angelegt, doch sie haben über die Jahre immer wieder klare Statements zu dem Thema abgegeben. 2020 hatte Watson sich sehr deutlich als Unterstützerin von trans* Personen positioniert.

In einem Tweet schrieb sie: "Trans* Menschen sind, wer sie sagen, dass sie sind und verdienen es, ihr Leben zu leben, ohne ständig infrage gestellt zu werden, oder dass ihnen gesagt wird, sie seien nicht, wer sie sind." Sie verband ihren Tweet mit dem Aufruf, an zwei Organisationen zu spenden, die Trans*Menschen unterstützen.

Radcliffe hatte im selben Jahr einen ausführlichen Essay zu dem Thema geschrieben, in dem er direkt auf Rowlings kontroverse Tweets zum Thema Geschlechteridentität antwortete. "Trans*Frauen sind Frauen", schrieb er in einem Beitrag für "The Trevor Project".

"Jedes Statement zum Gegenteil löscht die Identität und die Würde von Trans*Menschen aus und geht gegen jeden Ratschlag von Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen, die wesentlich mehr Erfahrung mit dem Thema haben, als Jo oder ich."

Mit ihrem neuesten Statement hat Rowling noch einmal deutlich gemacht, was sie von solchen Aussagen hält.

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