Amira und Oliver Pocher sind nun wieder in ihr eigenes Haus zurückgekerht.
Amira und Oliver Pocher sind nun wieder in ihr eigenes Haus zurückgekerht.Bild: imago images/ Future Image

Oliver und Amira Pocher bei Pietro ausgezogen – Comedian nicht begeistert

16.03.2022, 18:37

Amira und Oliver Pocher lebten die vergangenen Monate seit der verheerenden Flutkatastrophe im Sommer 2021 übergangsweise im Haus von ihrem guten Freund Pietro Lombardi. Der Grund dafür war, dass Wassermassen ihr Eigenheim massiv beschädigten. Pietro kam in einem Hotel unter. Auf Instagram zeigte Amira die dramatischen Auswirkungen. "Es war eine absolute Katastrophe", betonte sie. Ab einem gewissen Zeitpunkt sei es nicht mehr möglich gewesen, gegen das Wasser anzukämpfen", es strömte bis ins Erdgeschoss", so die Moderatorin.

Und weiter: "Ich habe dann nur noch meine Kinder und ein paar Klamotten gepackt und lief barfuß die Straße lang, um uns ins Hotel zu retten." Der "Ti amo"-Interpret half sofort der Familie und stellte auf seinem Kanal klar: "Ich gehe zurück, wenn alle Probleme behoben sind – egal, wie lange es dauert."

In ihrer neuesten Podcastfolge berichteten die Pochers jetzt, dass sie tatsächlich nach einigen Monaten wieder nach Hause zurückgekehrt sind. Schnell wurde allerdings klar, dass der Comedian nicht begeistert davon war, dass sie zu diesem Zeitpunkt den Umzug starteten.

So stark wurde das Haus der Pochers vergangenes Jahr beschädigt.
So stark wurde das Haus der Pochers vergangenes Jahr beschädigt.Bild: Instagram/ Amira Pocher

Oliver Pocher hätte noch länger gewartet

Zu Beginn ihrer Unterhaltung meinte Oliver Pocher direkt: "Wir sind wieder zu Hause. Ein Leben auf der Baustelle." Amira zeigte sich hingegen begeistert davon: "Endlich kann man wieder zu Hause sagen, ohne sich irgendwie einen dummen Spruch anhören zu müssen. Ich bin einfach so glücklich. Ich war, glaube ich, die Einzige, die so krass dazu gedrängt hat und das wirklich noch mal beschleunigt hat. Auch Pietro war so relaxt. Der hat gesagt: 'Amira, keinen Stress, bitte, mach dir keinen Stress.'"

Jedem um sie herum sei es egal gewesen, wann sie wieder umziehen würden. Doch für Amira war es ein wichtiger Schritt, denn sie sagte:

"Ich musste endlich raus und jetzt geht es hier auch wirklich schnell voran. Wir sind zwar immer noch nicht fertig, haben uns eine provisorische Küche aufgebaut und es ist hier alles noch ein bisschen kalt, weil keine Türen da sind, die Fliesen noch nicht vollständig verlegt, die Kindersicherungen provisorisch sind – aber wir kommen auch mit viel, viel weniger zurecht. Von daher sind wir dankbar, also ich bin sehr, sehr dankbar und trotz alledem sehr glücklich."
Hier gab Amira Pocher Einblicke von den Arbeiten in Haus.
Hier gab Amira Pocher Einblicke von den Arbeiten in Haus.Bild: Instagram/ Amira Pocher

Der Komiker konterte prompt: "Das freut mich, wenn du glücklich bist. Ich hätte jetzt an der Stelle mehrfach widersprochen. Erstmal hat keiner gesagt, dass es nicht so schlimm ist. Ich habe nur gesagt, dass wenn wir umziehen, es keinen Sinn macht, auf der Baustelle zu leben – so, wie es aktuell der Fall ist." Amira meinte hingegen, dass es dort die kommenden Monate ebenfalls eine Baustelle geben würde. Pocher legte daraufhin noch mal nach:

"Aber jetzt ist es schon wirklich extrem. Also momentan haben wir eine Herdplatte bzw. eine Kochplatte, auf denen wir irgendwie kochen. Wir haben kein fließend Wasser."

Die Mutter zweier Söhne sah die vorherrschenden Zustände wohl nicht als allzu problematisch an, denn sie betonte, dass sie zumindest auch Waschbecken hätten. "Es wird abgespült irgendwo in irgendwelchen Badewannen. Die Terrasse wird komplett auf links gedreht, also wir sind ganz weit weg davon, dass hier was ist", sagte Pocher daraufhin deutlich. Die Argumente wollte die "Let's Dance"-Kandidatin allerdings nicht gelten lassen:

"Nach oben hin ist ja alles unberührt. In der ersten Etage haben wir komplett alles, was wir brauchen. Oben bei uns haben wir immer noch genug Toiletten, Waschbecken und Bäder. Das ist alles Luxus."

Für sie sei es allerdings am wichtigsten, dass die Alarmanlage funktionieren würde. Zur Erinnerung: Im Haus von Pietro wurde eingebrochen, während sie vor Ort waren. Erst nachdem die Täter flüchteten, fiel Amira auf, dass ihr Schmuck fehlte. In jedem Fall reichte Pocher allerdings nicht aus, dass ihr Haus vor Eindringlingen geschützt ist. Denn "normale Sachen wie Türen oder warmes Wasser" fehlten ihm. Aus diesem Grund bekräftigte er seinen Standpunkt und stellte klar:

"Man muss auch nicht immer alles haben. Ich hätte trotzdem noch 14 Tage tendenziell besser gefunden. Aber nun gut, jetzt ist es einfach so. Das war dein Wille."

Da Amiras gewünschtes Umzugsunternehmen nur an einem bestimmten Tag konnte, wollte sie den nächsten freien Termin nicht mehr auf vier Wochen später verschieben. Die Küche sollte zudem nun auch geliefert werden. Trotz aller Umstände war Amira froh, dass sie nun wieder bei sich seien: "Wir kommen so klar, ich bin trotzdem glücklich. Man weiß sein Zuhause einfach noch mehr zu schätzen." Besonders der Anblick von den Kinderzimmern stimmte sie sentimental:

"Weißt du, wie ich geheult habe? Also das ist jetzt übertrieben, aber für mich ist das so emotional."

Als sie daran zurückdachte, wie schnell sie aus dem Haus raus mussten, zeigte sie sich nun von der Rückkehr besonders ergriffen: "Das war hier alles so, wie verlassen. Von einem Tag auf den anderen bist du weg. Hier liegen noch Pampers in der Größe, die unser Sohn damals vor fast acht Monaten hatte. Überleg mal, wir waren jetzt so lange nicht hier." Zudem sagte sie zum Schluss: "In diesem Haus kreieren unsere Kinder ihre Kindheitserinnerungen. Es ist einfach schön, dass wir hier wieder zusammen sind."

(iger)

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