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Stefan Raab und Helene Fischer: Die Schlagersängerin und der Moderator kennen sich schon seit vielen Jahren. Bild: Getty Images/ Hannes Magerstaedt/ Andreas Rentz

Neuer ESC dank Raab: Einst wollte er Helene Fischer bloßstellen – doch die gab ihm Konter

Gerade erst wurde bekannt, dass Stefan Raab eine Alternative für den abgesagten ESC veranstaltet. Sein "Free European Song Contest" soll am 16. Mai und damit an dem eigentlich für das ESC-Finale geplanten Tag live aus Köln bei ProSieben gezeigt werden. Ob Raab, der seine Karriere als Fernsehmoderator 2015 beendet hatte, selbst wieder vor die Kamera tritt, blieb zunächst offen.

Dem Sender zufolge ist Raab Produzent der Show, zur Moderation gab es keine Angaben. Der Showmaster habe wegen der großen Enttäuschung von Fans und Zuschauern, dass es in diesem Jahr kein ESC-Finale gibt, die neue Idee entwickelt. Es würden alle aktuellen gesetzlichen Auflagen und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden erfüllt, kündigte ProSieben an.

Welche Acts auftreten werden, ist noch nicht bekannt. Ein großer Fan vom ESC ist insbesondere Helene Fischer. Viele Fans hatten gehofft, dass sie in diesem Jahr für Deutschland antreten könnte. Beim Lifestyle-Magazin "Max" sagte die Schlagerqueen vor einigen Jahren, dass sie gerne am Contest teilnehmen würde. Doch diese Aussage hat sie vor ihrem Erfolgsalbum "Farbenspiel" getroffen.

Stefan Raab versucht Helene aus der Reserve zu locken

Genau aus diesem Grund war sie auch 2013 in der Show bei "TV Total" zu Gast, wo sie die Live-DVD zum Album promotete. Als sie die Treppe runterkam, gab es vom Publikum tosenden Applaus. Helene fragte prompt, ob der Entertainer das Publikum nicht vorher entsprechend gebrieft hätte, doch der konterte: "Ich habe das Gegenteil gesagt."

Helene blieb locker: "Geil, hat funktioniert." Raab versuchte sie im weiteren Gespräch aus der Reserve zu locken und sagte:

"Du befasst dich doch sicher damit, was der Grund für meinen riesigen Erfolg sein könnte. Andere singen auch gute Lieder, sehen aber scheiße aus. Da sitzt du doch abends mit Flori vor dem Kamin und sagst, wenn du hässlich wärst, würde keiner die Scheibe kaufen."

Helene lachte und fragte, was sie jetzt dazu sagen solle. Doch Raab ließ nicht locker: "Wenn ich jetzt eine dicke, fette Qualle wäre und die Musik wäre nur durchschnittlich, würden die Leute das dann auch kaufen? Wahrscheinlich nicht. Aber wenn ich eine dicke, fette Qualle wäre und die Musik wäre gut, würden das die Menschen dann auch kaufen?" Helene schmunzelte: "Ja, es gibt doch genügend Beispiele."

Helene Fischer enthüllt überraschend private Details

Raab deutete die Antwort als eine Art Anspielung auf eine weitere erfolgreiche Schlagersängerin: "Dass du so über Andrea Berg sprichst, das hätte ich nicht gedacht." Helene blieb cool und ließ sich nicht verunsichern. Kopfschüttelnd konterte sie: "Das ist ein ganz schmaler Grat, auf dem ich mich bewege." Zum Schluss ließ sie sich noch eine Antwort zu ihrem Privatleben entlocken.

Auf die Frage, ob sie und Florian jemals ein Duett gemacht hätten, antwortete sie damals:

"Nein, das ist auch nichts. Man sollte Privatsachen und Beruf trennen. Da scheitern doch alle. Da hatten wir von vornherein keine Lust und haben gesagt, das lassen wir mal."

Zur Erinnerung: Florian Silbereisen und Helene Fischer gaben Ende 2018 ihre Trennung bekannt. Danach offenbarte die Sängerin, dass sie einen neuen Partner habe: Thomas Seitel. Der Luftakrobat hatte bereits mit ihr auf der Bühne zusammengearbeitet.

(iger)

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