Amira Pocher fand deutliche Worte für das Verhalten von Mike Cees-Monballijn.
Amira Pocher fand deutliche Worte für das Verhalten von Mike Cees-Monballijn. Bild: imago images/Future Image

Wegen "Sommerhaus"-Mike: Amira Pocher spricht über frühere Beziehung – "Das war richtig krankhaft"

02.11.2021, 11:4304.11.2021, 11:44

Vor einigen Tagen wurde bekannt, wer das "Sommerhaus der Stars" gewann. Lars Steinhöfel und Dominik Schmitt gingen als Siegerpaar aus der diesjährigen Staffel hervor. In der Reunion-Show wurde das allerdings schnell zur Nebensache, denn das Verhalten von Mike Cees-Monballijn rückte wieder in den Fokus. Auslöser war sein Verhalten gegenüber seiner Partnerin Michelle, die er im März 2020 auf einer Geburtstagsparty kennenlernte. Ein Jahr später gaben sie sich das Jawort.

Nach den Vorkommnissen im Haus wurde immer wieder mit Blick auf die beiden von einer toxischen Beziehung gesprochen, Zuschauer warfen ihm sogar psychische Gewalt vor. Mitstreiter Benjamin Melzer wetterte in der Wiedersehensshow: "Selbst im Mittelalter haben die Männer ihre Frauen besser behandelt. Das steht mir bis hier. Ich fühle mich verarscht von dir, habe so lange hinter dir gestanden."

Mike betonte, dass die beiden eine Therapie machen würden, damit sie gegen ihre Probleme ankämpfen könnten. Als weitere Konsequenz wurde bereits bekannt, dass ihre Babyplanung mittlerweile auf Eis gelegt sei. Auf Instagram sagte er: "Habe sehr viel eingesehen und nun wird daran gearbeitet." Die beiden seien laut ihm dankbar für diejenigen, die sie verstehen würden. In der neuesten Podcastfolge sprach Amira Pocher jetzt mit Blick auf Mike über eine damalige Beziehung von ihr, die sie an das Verhalten des Realitystars erinnert hat.

Amira Pocher spricht über eigene Erfahrungen

Amira meinte zunächst über Mikes Auftritt im "Sommerhaus": "Man sitzt da ja wirklich auf der Couch und kriegt schwere Aggressionen. Dieses wirklich ekelhafte, bösartige, paranoide Verhalten – richtig fernab von der Realität. So eine verschobene Selbstwahrnehmung." Oliver Pocher betonte, dass er es geschafft hätte, dass ihn jeder jetzt aktuell kennen würde. Was er beruflich macht oder wovon er lebe, wisse der Komiker allerdings nicht.

Amira meinte plötzlich dazu: "Weißt du, was ich bei ihm für einen Eindruck habe? Dass er gar nicht normal arbeiten gehen könnte, weil er dann gar keinen Überblick mehr hat, was seine Frau den ganzen Tag macht. Es klingt jetzt lustig und du lachst, aber das ist so eine Besessenheit. Und ich hatte mal so eine Beziehung." Der 43-Jährige fügte hinzu: "Achtung, mein Lieblingswort: eine toxische Beziehung." Die Mutter zweier Söhne erklärte schließlich:

"Das sage ich jetzt mit Absicht nicht. Aber es kam auch in dieser Beziehung mal vor, dass ich frei hatte, auf der Couch am Nachmittag eingeschlafen bin, somit auch mein Handy nicht gehört habe und plötzlich stand der einfach in der Wohnung. Wir haben zusammengewohnt, aber der ist von der Arbeit weggefahren, weil ich nicht abgehoben habe. Der dachte wirklich, ich bin hier am Fremdgehen oder so und dabei bin ich einfach nur beim Fernsehgucken eingeschlafen."

Pocher fragte danach zynisch: "War deine Affäre dann wenigstens schon weg, als du Fernsehen geguckt hast?" Amira stellte daraufhin klar: "Bist du verrückt? Den habe ich doch nicht betrogen. Nein, nicht einmal. Ich habe nicht mal den Gedanken daran verschwendet. Aber das war richtig krankhaft. Da war einiges, ich könnte einen eigenen Podcast darüber machen."

Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen war sich die 29-Jährige sicher: "Deswegen weiß ich wirklich: Dieser Mann, dieser Mike könnte gar nicht normal von neun bis fünf arbeiten gehen, weil der dann gar nicht mehr gucken kann, was sie macht, was sie anhat, was sie isst, mit wem sie spricht. Sie darf ja auch nicht mit jedem sprechen." Sie betonte, dass es wirklich schwer sei, das mit anzusehen. Mit Blick darauf, dass er im Nachgang angefangen habe, sein Verhalten zu reflektieren, meinte Amira weiter:

"Das muss auch stattfinden. Aber trotzdem sage ich dir, der ändert sich nicht. Das geht nicht. Das ist eine langjährige Therapie, die jemand braucht, der wirklich so krasse Komplexe und alles Mögliche hat."

Das Umdenken würde laut der Moderatorin somit nicht von heute auf morgen passieren, sondern über Jahre begleitet mit intensiver Therapie, Selbstreflexion und Übung stattfinden. Besonders die Szene im Badezimmer, als Michelle ihn darum bat, allein gelassen zu werden, fand Amira unerträglich: "Dann sitzt sie da ganz allein, ohne, dass sie auf Klo muss, sondern nur, um einmal durchatmen zu können. Selbst da rennt er in die Situation rein und stört sie wieder. Da wird mir richtig schlecht, wirklich schlecht."

(iger)

Nach Drillings-Geburt wieder Ärger mit der Justiz: Rapper Bushido wird angeklagt

Bushido machte in den vergangenen Monaten mit diversen Auftritten vor dem Berliner Landgericht Schlagzeilen. Als Zeuge und Nebenkläger tritt der Rapper im Prozess gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder auf. An 20 Prozesstagen hat er bereits ausgesagt, über 50 Prozesstage dauert die Verhandlung schon an, geplante Gerichtstermine wurden schon für Januar 2022 angekündigt.

Zur Story