Break Point. Ons Jabeur in Break Point. Cr. Courtesy of Netflix © 2023
Fans der Serie und des Tennissports spekulieren über einen kuriosen Zufall.Bild: Courtesy of Netflix
Streaming

"Netflix-Fluch": Tennis-Doku "Break Point" erweckt bei Fans üblen Verdacht

22.01.2023, 13:5722.01.2023, 14:25

Die Dokuserie "Drive to Survive" schlug ein wie eine Bombe, verschaffte der Formel 1 in der Pandemie einen überwältigenden Aufschwung. Dafür waren Fahrer und Teams mit großem Aufwand von Kameras begleitet worden, eine ganze Saison lang. Diesen Erfolg sollte die Produktionsfirma Box to Box auf die Tennis-Szene übertragen. Das Ergebnis: "Break Point". Seit 13. Januar ist die Dokuserie auf Netflix zu sehen. Darüber spricht derzeit die Streaming- ebenso wie die Tennis-Welt. Grund dafür sind angebliche übersinnliche Kräfte.

Die einen nennen es Zufall, die anderen sprechen von einem "Netflix-Fluch". Unabhängig davon, woran Zuschauer:innen glauben mögen: Kurios ist es allemal, was derzeit in der Tenniswelt mit Blick auf die Dokuserie abgeht. Sogar Netflix hat auf die wilden Theorien reagiert.

Ein Zufall? Diese Tennis-Asse flogen aus den Australian Open

Bereits am Samstag hatten zahlreiche Medien aus Sport und Unterhaltung über den angeblichen Netflix-Fluch berichtet. Denn: Von den zehn Protagonisten der ersten fünf Folgen der neuen Tennis-Doku war nur noch einer bei den Australian Open vertreten: der Kanadier Félix Auger-Aliassim. Alle anderen waren zu dem Zeitpunkt bereits ausgeschieden oder konnten verletzungsbedingt erst gar nicht beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres antreten.

Die griechische Weltranglistensechste Maria Sakkari beispielsweise. Sie scheiterte überraschend an der Chinesin Zhu Lin. Auch hoch eingeschätzte Profis wie Casper Ruud, Ons Jabeur oder Matteo Berrettini waren zuvor in Down Under gescheitert. Sie alle standen schon mal in den Grand-Slam-Finals. Die Spanierin Paula Badosa, ebenfalls eine Hausnummer auf der WTA-Tour, war hingegen wegen einer Verletzung erst gar nicht angetreten.

Maria Sakkari of Greece plays a backhand return to Diana Shnaider of Russia during their second round match at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Wednesday, Jan. 18, 2023 ...
Die Griechin Maria Sakkari scheiterte bei den Australian Open. Bild: AP / Ng Han Guan

Am Sonntag flog der letzte Tennis-Profi überraschend aus dem Turnier

Am Sonntag fanden Anhänger der Fluch-Theorie dann die angebliche Bestätigung. Das letzte verbleibende Tennis-Ass aus der Netflix-Doku, Félix Auger-Aliassime, unterlag im Achtelfinale Jiri Lehecka überraschend.

Der kuriose Zufall ist im Netz Gegenstand zahlreicher witziger Beiträge. Über die Niederlage Félix Auger-Aliassime etwa schreibt ein Autor der "Sueddeutschen Zeitung", Gerald Kleffmann in sarkastischem Tenor: "Zehn von zehn raus. (...) Er wollte ja nicht an den Netflix-Fluch glauben. Ist jetzt eindeutlich belegt."

Andere machen sich eher über den angeblichen Fluch an sich lustig: "Solange Menschen glauben, das sei der 'Netflix-Fluch', muss man nicht an die Menschheit glauben", findet eine Twitter-Userin.

Netflix bezieht Stellung zu Fluch-Spekulationen

Ob tatsächlich übernatürliche Kräfte im Spiel sind, darf bezweifelt werden. Zumindest sah sich Netflix dazu veranlasst, offiziell Stellung zu nehmen. Der Streaming-Dienst stellte in seinem Statement klar, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Tennis-Serie und dem Ausscheiden der Protagonisten bei den Australian Open gibt.

Micaela Schäfer über Djamilas Beauty-Eingriffe: "Sie steht auf solche Schlauchboot-Lippen"

Derzeit kämpft Djamila Rowe im Dschungelcamp um die Krone. Der 55-jährige Realitystar machte bisher in Down Under auch durch sein auffälliges Aussehen von sich reden. Sie steht zu ihren zahlreichen Schönheitseingriffen und thematisierte diese auch mit den anderen Stars in der Show. Eine, die sie bereits seit Jahren kennt, ist Micaela Schäfer.

Zur Story