Begeistert die Fans: Oscar Isaac. Die fünfte Folge ist besonders emotional.
Begeistert die Fans: Oscar Isaac. Die fünfte Folge ist besonders emotional.Bild: Marvel Studios 2022
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Beste Marvel-Serie aller Zeiten? Fans wegen fünfter "Moon Knight"-Episode aufgelöst

28.04.2022, 15:41

Die neue Folge der Marvel-Serie "Moon Knight" löst große Emotionen bei den Fans aus. Gefeiert als Marvels bisher düsterstes Projekt lässt die fünfte und damit vorletzte Episode der Staffel die Zuschauer nicht nur euphorisch, sondern auch erschüttert zurück. Vor allem Hauptdarsteller Oscar Isaac ("Dune", "Ex Machina") begeistert.

Seit Ende März hält die neue MCU-Show "Moon Knight" auf Disney+ Superhelden-Fans in Atem. Jeden Mittwoch erzählt sie die Geschichte von Steven Grant/Marc Spector (Oscar Isaac), einem Museumsmitarbeiter, der mit einer massiven Schlafstörung sowie dissoziativen Identitätsstörung zu kämpfen hat. Gemixt mit ägyptischer Mythologie und dem Auftreten des obskuren Bösewichts Arthur Harrow (Ethan Hawkes) sowie einer der bisher coolsten Kostümenthüllungen schien das MCU schon nach der ersten Folge bereit zu sein, ein weiteres aufregendes Abenteuer mit diesem Anti-Helden zu liefern.

Fans fordern Preise für Oscar Isaac

Nun, vier Episoden später, singt das Publikum Lobeshymnen auf die Intensität der Show. Denn die Folge mit dem Titel "Psychiatrie" zeigte mehr von der dynamischen Performance des 43-jährigen Schauspielers. Wie atemberaubend und fesselnd die Folge ist, spiegeln auch Reaktionen auf Social Media wider. Sie decken ein breites Spektrum von Emotionen ab und reichen von begeistert bis zutiefst berührt.

"Diese Folge hat wirklich gezeigt, was für ein großartiger Schauspieler Oscar Isaac ist, wenn er dafür keine Preise gewinnt, werde ich randalieren"

Obwohl die Serie erst nächste Woche ein Ende findet, wird die fünfte Folge wegen ihrer Dramatik und Emotionalität schon jetzt als die womöglich beste der Show gehandelt. Sie taucht tief in die Psyche der Hauptfigur ein und erzählt von einem tief sitzenden Kindheitstrauma. "Das war eine der besten Episoden einer Marvel-Serie bei Disney+ überhaupt", jubelt etwa dieser Twitter-Nutzer:

Sie zu toppen, bleibt nur noch Aufgabe der sechsten und letzten Folge. Denn schon vor Sendestart war bekannt, dass "Moon Knight" nur eine Mini-Serie sein wird und keine zweite Staffel geplant ist.

Comics noch drastischer als die Serie

Wer von der aufregenden Show nicht genug kriegen kann, sollte vielleicht auf die Comics der Story von Marc Spector/Steven Grant zurückgreifen. Diese erzählen nämlich weitaus mehr von den aufregenden Abenteuern des Superhelden, die auf Disney+ zu sehen sind. Obwohl beide Storylines, Serie und Comic, das gleiche Ende haben, geben die Hefte Einblick in die Origin-Story von "Moon Knight". Sie werfen Licht auf die tragische Vergangenheit des Titelhelden und wie es durch eine traumatische Vergangenheit zu der dissoziativen Identitätsstörung kommt. Dabei bleiben dem Leser keine grausamen Details erspart.

Achtung, ab hier folgen Spoiler zur Serie und den Comics!

Die fünfte Episode erzählt unter anderem, dass Marcs Bruder Randall ertrunken ist, wofür Marc die Schuld von seiner Mutter zugeschrieben wird. Im Original stirbt Randall nicht, sondern wird irgendwann verrückt – schließlich tötet er sogar Marcs Freundin. Daneben enthüllen die Comics, dass Marcs Vater einst vor den Nazis fliehen musste, die Familie dann aber auch in der neuen Heimat Chicago in Gefahr ist. Ein Freund der Spectors entpuppt sich hier als Nazi und Mörder, dies greift die Serie nicht auf.

(ckh)

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