Jeff Bezos offenbarte bei der Premiere zu "Die Ringe der Macht", dass auch seine Kinder "Herr der Ringe"-Fans sind.
Jeff Bezos offenbarte bei der Premiere zu "Die Ringe der Macht", dass auch seine Kinder "Herr der Ringe"-Fans sind.Bild: www.imago-images.de

"Herr der Ringe"-Serie: Ex-Amazon-Chef Bezos von eigenem Sohn unter Druck gesetzt

01.09.2022, 16:40

Nach "House of the Dragon" geht die zweite große Fantasy-Serie dieses Jahres an den Start: Ab dem 2. September sind die ersten beiden Folgen von "Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht" bei Amazon Prime zu sehen. Die Premiere fand bereits in London statt, auch der Amazon-Gründer und ehemalige CEO Jeff Bezos ließ sich bei der Gelegenheit blicken.

Unter anderem erzählte er, dass ihn sogar sein eigener Sohn wegen des Projekts unter Druck setzte. Zitiert wird er von dem US-Branchenmagazin "Variety".

"Herr der Ringe": Bezos von Sohn ermahnt

Im Zuge der Präsentation hielt Bezos eine Ansprache und plauderte dabei ein wenig aus dem Nähkästchen. Sein Großvater habe ihn einst in die Welt von Autor Tolkien eingeführt, und offenbar ist die "Herr der Ringe"-Euphorie auch auf Bezos' Kinder übergeschwappt. Als eindringliches Beispiel nannte er einen Moment mit seinem Sohn:

"Nachdem Amazon das Projekt übernommen hatte, kam mein Sohn auf mich zu. Er sah mir sehr aufrichtig in die Augen und sagte: 'Papa, bitte verkack es nicht!'"

Bezos wandte sich daneben aber auch an die Showrunner Patrick McKay und John D. Payne. "Der Traum eines jeden Showrunners ist es, Notizen zu Drehbüchern und frühen Schnitten vom Gründer und Vorstandsvorsitzenden zu bekommen", scherzte er und gab damit zu verstehen, auch selbst Ideen eingebracht zu haben.

Dank an "Herr der Ringe"-Showrunner

Seine Anmerkungen wurden offenbar allerdings nicht immer beherzigt, wofür Bezos sich im Nachhinein sogar dankbar zeigte: "Ich muss euch beiden dafür danken, dass ihr zugehört habt, wann immer es geholfen hat, aber vor allem muss ich euch dafür danken, dass ihr mich genau zur richtigen Zeit ignoriert habt."

Der 58-Jährige offenbarte daneben aber auch, dass McKay und Payne als Showrunner-Besetzung nicht unstreitig waren. Der Grund: Die beiden bringen vergleichsweise wenig Erfahrung mit, müssen bei Amazon aber ein gigantisches Budget händeln. Allein die erste Staffel von "Die Ringe der Macht" verschlang 465 Millionen US-Dollar.

Jeff Bezos besuchte die Premiere mit seiner Partnerin Lauren Sánchez.
Jeff Bezos besuchte die Premiere mit seiner Partnerin Lauren Sánchez.Bild: www.imago-images.de / imago images

Im Zuge der Premiere zeigte sich Bezos überzeugt, mit dem Duo die richtige Wahl getroffen zu haben: "Eine der besten Entscheidungen, die wir getroffen haben, war, auf dieses relativ unbekannte Team zu setzen. Einige Leute haben sogar unsere Wahl in Frage gestellt." Nun werde auch das Publikum feststellen, dass McKay und Payne die Richtigen für den Job sind.

(ju)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Pläne von Prinz William enthüllt – neuer Titel sorgt für ein Problem

Mit dem Tod von Elizabeth II. ändert sich unweigerlich so einiges im britischen Königshaus. Charles ist nun König, sein Sohn William übernimmt das Amt des Prinzen von Wales. Wie der "Telegraph" berichtet, ist allerdings schon jetzt klar, dass der 40-Jährige ein Thema ganz anders handhaben wird als sein Vorgänger.

Zur Story