Berlin aus "Haus des Geldes" soll 2023 seine eigene Serie erhalten.
Berlin aus "Haus des Geldes" soll 2023 seine eigene Serie erhalten.Bild: Netflix

Fans spotten über neuen "Haus des Geldes"-Ableger: "Dachte, das sei ein Scherz"

02.12.2021, 15:2803.12.2021, 10:11

Am 3. Dezember veröffentlicht Netflix die letzten Folgen von "Haus des Geldes" – die Fans sind gespannt, wer am Ende lebend davonkommt. Die Produktion zählt zu den erfolgreichsten Serien bei dem Streaming-Dienst überhaupt, weshalb es auch schon seit Längerem Gerüchte rund um mögliche Spin-Offs gibt. Nun bestätigte Berlin-Darsteller Pedro Alonso laut "Variety" bei einem Fan-Event: Es wird eine weitere Show aus dem "Haus des Geldes"-Universum geben, und dabei steht er selbst im Mittelpunkt.

"Berlin: A New Series" soll 2023 bei Netflix erscheinen und steht ganz im Zeichen des Fan-Lieblings. Mutmaßlich handelt es sich um ein Prequel, schließlich starb Berlin bereits in Teil 2. Seitdem taucht er in der Hauptserie immer wieder in Rückblenden auf. Die Fans diskutieren die Berlin-Serie schon hitzig auf "Reddit" – echte Euphorie will sich dort bislang nicht einstellen.

"Haus des Geldes"-Fans sehen Berlin-Serie skeptisch

"Dieser Raubüberfall mag zu Ende gehen, aber die Geschichte geht weiter", bestätigte Netflix auch noch einmal über Social Media mit Verweis auf das geplante Release-Jahr. Doch ergibt eine Berlin-Serie jetzt wirklich noch Sinn? Viele Zuschauer scheinen daran Zweifel zu haben. Ein "Reddit"-User wettert:

"Ihr habt diese Serie lange genug gemolken und nun wollt ihr einer bereits überpräsenten Figur ein Spin-Off verpassen? Nein danke."

Ein anderer Nutzer begrüßt generell zwar durchaus einen "Haus des Geldes"-Ableger, Berlin jedoch ist aus seiner Sicht die komplett falsche Figur dafür. Zur Begründung heißt es: "Ein Spin-Off mit so ziemlich jedem anderen Charakter als Berlin würde mich jetzt viel mehr interessieren. Sie haben ihn wirklich zu Tode geschrieben."

Wirklich verwundert über die Ankündigung sind auf der Plattform hingegen nur wenige angesichts des anhaltenden Erfolgs von "Haus des Geldes". "Ich wette, dass 'Squid Game' irgendwann auch ein Spin-Off bekommt", legt sich ein weiterer Fan schon einmal fest.

Spott bleibt bei "Reddit" ebenfalls nicht aus. "anunaghorl" beispielsweise findet die Nachrichten um "Berlin: A New Series" wohl einfach nur lächerlich und schießt gegen den Streaming-Dienst: "Oh Gott, ich dachte, das sei ein Scherz. Dann habe ich nachgeschaut. Typisch Netflix."

Neue "Haus des Geldes"-Serie: Ein garantierter Hit für Netflix?

"thedivanbraga" teilt zwar die Vermutung, dass Netflix die neue Serie vor allem deshalb produziert, weil sie Geld bzw. neue Abonnenten bringen wird, meint aber dennoch: "Eigentlich freue ich mich drauf. Bin gespannt, wie das wird." Tatsächlich liegt die Vermutung nahe, dass viele "Haus des Geldes"-Fans bei "Berlin: A New Series" zumindest aus Neugier einmal reinschauen werden und selbst die Skeptiker insgeheim hoffen, dass die ganze Berlin-Geschichte doch noch einmal eine starke Wendung nimmt.

Bei aller Kritik dürfte die Berlin-Serie dennoch viele Fans neugierig machen.
Bei aller Kritik dürfte die Berlin-Serie dennoch viele Fans neugierig machen.Bild: Netflix

Der Nutzer "toxicbrew" stellt außerdem heraus, dass Netflix es wohl ohnehin nie allen recht machen kann. Sein Kommentar lautet: "Es ist seltsam: Die Hälfte der Leute ist sauer, dass Netflix Serien nach drei Staffeln absägt und die andere Hälfte hasst Netflix, weil sie Serien zu lange laufen lassen."

(ju)

Ali Bumaye im Bushido-Prozess: "Die Trennung von Arafat war für mich ein Segen"

Es ist das erste Mal seit seiner eigenen Zeugenaussage, dass Bushido wieder vor Gericht erscheint. In orangenem Pulli und inzwischen gewohnter Begleitung des LKA schleicht er sich in den Saal. Offenbar will er sich die Aussage des heutigen Zeugen nicht entgehen lassen. Ali Bumaye ist schon da. Er ist selbst Rapper und ein Cousin von Arafat Abou-Chaker und dessen Brüdern, den Angeklagten. Ali hat mit Bushido und Arafat jahrelang zusammengearbeitet. Seine Aussage ist daher durchaus brisant. Ganz in Schwarz gekleidet nimmt er auf dem Zeugenstuhl Platz.

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