Bei den Zombies aus Zack Snyders

Bei den Zombies aus Zack Snyders "Army of the Dead" gibt es eine Besonderheit. Bild: Clay Enos/Netflix

"Army of the Dead": Netflix-Macher lüftet bizarres Geheimnis um Zombie-Sex

Für alle Horror-Fans hält Netflix seit Kurzem das Highlight "Army of the Dead" von "300"-Regisseur Zack Snyder bereit. Die Geschichte handelt von einer Söldnergruppe, die sich ihren Weg durch Las Vegas bahnt, das wiederum von Zombies überlaufen ist. Die US-Regierung hat das Gebiet abgeriegelt, doch verstecken sich in der Stadt noch Schätze von massivem Wert.

Für seine Zombie-Antagonisten hat sich der Regisseur einige besondere Features einfallen lassen. So gibt es neben den "gewöhnlichen" Exemplaren auch Roboter-Zombies, zu deren Ursprung der Film keine näheren Erklärungen liefert. Daneben werden die Zuschauer mit einer schwangeren Zombie-Königin konfrontiert, was so manche Frage aufwirft. Nun bezog Snyder im Interview mit "Esquire" zum Thema Zombie-Sex Stellung.

"Army of the Dead": Ja, diese Zombies haben Sex

Für einen schwangeren Zombie kommen mehrere Ursachen in Betracht. Zum Beispiel könnte die betreffende Frau bereits zum Zeitpunkt der Infektion das Kind in sich getragen haben – nach neun Monaten gebärt sie dann eben keinen Menschen, sondern einen Untoten.

Die Zombies aus

Die Zombies aus "Army of the Dead" sind zur Fortpflanzung fähig. Bild: Netflix

Doch auch die Möglichkeit von Sex zwischen Zombies muss an der Stelle irgendwann zur Sprache kommen. Synder bestätigt, dass die Kreaturen in seinem Film tatsächlich Geschlechtsverkehr haben und Kinder zeugen können. Er äußert sogar, wie der Akt mutmaßlich vonstattengeht. Süffisant vermutet er:

"Nun, ich glaube, dass etwas Zombie-Liebe geschehen ist, ein süßes Zombie-Liebesspiel. Ich weiß allerdings nicht, ob es süß war. Es war wahrscheinlich ziemlich aggressiv."

Das klingt alles zwar erst einmal sehr amüsant, hat aber durchaus spannende Konsequenzen für die Gesetzmäßigkeiten innerhalb von "Army of the Dead": Da die Zombies sich untereinander fortpflanzen können, sind sie zu ihrer Verbreitung nicht auf Menschen als Wirt angewiesen, was sie wiederum in gewisser Weise mächtiger macht.

Eben darauf verweist auch Snyder und bemerkt: "Das ist die ultimative Evolution. Sie sind wie eine bessere Version von uns. Das ist der lustige Genre-Aspekt daran." Und weiter: "Sie kämpfen nicht gegeneinander. Sie sind weniger schlecht für alle. Sie sind weniger toxisch. Es sei denn, man läuft ihnen über den Weg. Das ist dann nicht so gut."

Nachschub für Zombie-Fans bei Netflix

Eine richtige Sex-Szene zwischen Zombies zeigt "Army of the Dead" zwar nicht, aber die Option dafür besteht durchaus weiterhin. Netflix plant nämlich bereits das Anime-Prequel "Army of the Dead: Lost Vegas" sowie das Spin-off "Army of Thieves", das die Vorgeschichte von Matthias Schweighöfers Film-Charakter Ludwig Dieter erzählt.

Wie bereits feststeht, wird "Army Of The Dead: Lost Vegas" mehr über die Roboter-Zombies enthüllen und wer weiß: Vielleicht gibt es darin ja auch das eine oder andere Zombie-Baby zu bestaunen.

(ju)

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