Bastian Bielendorfer und Ekaterina Leonova landeten vor dem Zuschauervoting bei "Let's Dance" wieder einmal mit ihrem Paso Doble auf dem letzten Platz.
Bastian Bielendorfer und Ekaterina Leonova landeten vor dem Zuschauervoting bei "Let's Dance" wieder einmal mit ihrem Paso Doble auf dem letzten Platz.Bild: Getty Images Europe / Joshua Sammer

"Absurd, dass das noch stattfindet": Ex-"Let's Dance"-Profis finden harte Worte zu Bastian Bielendorfer

26.04.2022, 14:42

Die Osterpause bei "Let's Dance" ist seit Freitag vorbei und jetzt geht die beliebte RTL-Tanzshow mit schnellen Schritten auf die Zielgerade zu: Nur noch sechs Tanzpaare kämpfen um den Titel "Dancing Star 2022". In der achten Liveshow mussten die Promis und Profis nicht nur ihre üblichen Performances abliefern, sondern sich auch im alljährlichen Discofox-Marathon messen.

Auch Erich Klann und Oana Nechiti, die ihrerseits jahrelang als Profitänzer Teil von "Let's Dance" waren, haben die Folge wieder in ihrem Podcast "Tanz oder gar nicht" besprochen. Zum Marathon hatten sie dabei ebenso viel zu sagen, wie zu dem Kandidaten Bastian Bielendorfer, bei dem die Tanzleistung noch immer zu wünschen übriglässt. Dennoch schafft er es zusammen mit Ekaterina Leonova Woche für Woche, eigentlich stärkere Promis auszustechen. Aber auch mit Amira Pochers Tanz waren die beiden in Woche acht noch nicht zufrieden.

Discofox-Marathon war "affig" und Amira ist noch immer nicht "on point"

Zunächst war für Oana und Erich klar, dass die Luft ein wenig raus war, nach der Osterpause. Die Tänzerin erklärte dazu: "Heute dachte ich, was ist passiert? Habt ihr alle zu viele Ostereier gegessen? Ich glaube, es hat die Leute ein bisschen rausgeholt und jetzt müssen sie wieder reinkommen. Der Körper, die Muskulatur entspannt sich, jetzt muss man sich wieder fokussieren."

Erich kam direkt auf das Ende der "Let's Dance"-Episode zu sprechen, er stellte fest, dass er den Discofox-Marathon "noch nie so affig erlebt" habe. Zur Erklärung: Für die Herausforderung gibt es keine strikten Choreografie-Regelungen. Sieben Minuten lang müssen die Paare lediglich durchhalten und verschiedene, meist eher ulkige Figuren, zu Schlagermusik vertanzen. Am Ende war Mathias Mester der neue "Discofox-König". Oana erwiderte zum Thema Affigkeit jedoch, dass ausgerechnet Erich eine noch unangenehmere Performance in den vergangenen Jahren abgeliefert hatte:

"Es war schon affiger. Das affigste war dein Siegen mit Victoria und dann habt ihr als Siegertanz zu 'I bums di' getanzt. Das war das Schlimmste, was ich beim Dicofox-Marathon gesehen habe."
Beim Discofox-Marathon ließen sich die Paare wieder Ungewöhnliches einfallen.
Beim Discofox-Marathon ließen sich die Paare wieder Ungewöhnliches einfallen.Bild: Getty Images Europe / Joshua Sammer

Darauf wollte Erich dann nichts mehr antworten und es ging mit Amira und Massimo Sinató weiter. Die beiden tanzten einen Cha Cha Cha zu "Kiss" von Tom Jones. Oana schimpfte: "Langsam denke ich mir, es ist langweilig, weil ich immer das Gleiche sage. Ich wünsche mir, dass diese Sendung kommt, bei der ich sage: Amira, das war on point, das war genau das, was du tanzen kannst." Sie fügte enttäuscht hinzu: "Aber mich nervt es langsam, dass es nie dazu kommt, dass es immer ein bisschen mit angezogener Handbremse ist. Ich habe da Gefühl, dass immer der letzte Feinschliff fehlt."

Für die Frau von Comedian Oliver Pocher spreche laut Erich, dass sie sehr charismatisch und beliebt sei, dennoch fehlten für den perfekten Tanz "immer die letzten 20, 30 Prozent". Auch die richtige Haltung fehle Amira noch immer, ein Fakt, der jetzt nicht mehr aufgeholt werden könne.

Amira Pocher und Massimo Sinató konnten Erich Klann und Oana Nechiti noch immer nicht überzeugen.
Amira Pocher und Massimo Sinató konnten Erich Klann und Oana Nechiti noch immer nicht überzeugen.Bild: Getty Images Europe / Joshua Sammer

Bastian Bielendorfer in der Kritik

Richtig kritisch wurde es aber laut Oana und Erich bei Bastian und Ekat. Mittlerweile hätten alle eingesehen, dass der Podcaster einfach unbegabt ist, was das Tanzen betrifft. Normalerweise löst das Paar das Defizit immer mit einer gehörigen Portion Humor und Komik, beim Paso Doble wollten die beiden aber auch etwas Ernsthaftigkeit einbauen. Das ging eher nach hinten los, wenn es nach Oana geht:

"Rein tänzerisch war es absurd, dass das noch stattfindet, mitten in der Staffel. So was Steifes, so was Schlechtes, hab ich wirklich selten gesehen. Das ist noch nicht mal mehr witzig, ich hab noch nicht mal mehr Spaß daran, obwohl ich das Paar liebe."
Tänzerisch könne Bastian Bielendorfer einfach nicht abliefern.
Tänzerisch könne Bastian Bielendorfer einfach nicht abliefern.Bild: Getty Images Europe / Joshua Sammer

Man müsse aber auch bedenken, dass "Let's Dance" eben kein Tanzturnier sei: "Es ist eine Welt für sich, es hat stark mit Unterhaltung zu tun", gestand die ehemalige "DSDS"-Jurorin ein. Stören würde die beiden aber in erster Linie, dass die Bewertungen der Jury unfair gegenüber den anderen Tanzpaaren sei: "Wenn die Bewertung kommt und die lautet: Ich habe so viele gute Sachen gesehen."

René Casselly und Kathrin Menzinger, die Woche für Woche akrobatische Höchstleistungen aufs Parkett legen, bekämen stattdessen immer zu hören, wo ihre Defizite lägen. "Manchmal könnte die Jury auch solche Sachen ansprechen, welche Schwierigkeitsgrade gemacht werden oder welche Figuren schwer und welche einfach sind", bemerkte Erich. Es werde seiner Meinung nach zu wenig von den Juroren unterschieden.

Das Fazit zu Bielendorfer lautete im Podcast deswegen auch, dass die Ernsthaftigkeit hinter dem Tanz "überspielt" gewirkt habe: "Wenn du so tanzt, wird das nie klappen. Das musst du schon in Sendung eins verstehen", betonte Oana. Wie weit es Bastian und Ekat noch bringen werden, wird sich zeigen. In der kommenden Woche sollen erst einmal "Magic Moments" vertanzt werden – auf die Sendung freuen sich Oana und Erich schon besonders.

(cfl)

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