Hier sind die "Let's Dance"-Finalisten zu sehen.
Hier sind die "Let's Dance"-Finalisten zu sehen.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

"Let's Dance"-Juror Joachim Llambi räumt diesem Finalisten am wenigsten Siegchancen ein

20.05.2022, 12:22

Nach zwölf langen und trainingsintensiven Wochen steigt am Freitagabend das große "Let's Dance"-Finale. Mit im Rennen sind noch Janin Ullmann, René Casselly und Mathias Mester, die um den großen Titel "Dancing Star" kämpfen. Mathias musste in der elften Live-Show noch zittern, sicherte sich dann aber das Finalticket und bekam mehr Anrufe als Amira Pocher. Die Stars haben bei ihrem vorerst letzten Auftritt viel vor.

Einer der Mitwirkenden kann sich dieses Mal allerdings das Finale nur von zu Hause ansehen. Wie RTL nun bekanntgab, fällt Moderator Daniel Hartwich nämlich krankheitsbedingt aus. Für ihn springt Jan Köppen ein. Bereits in der fünften Live-Show musste er ihn ersetzen, weil Hartwich sich mit dem Coronavirus infizierte. Übrigens, nach "Bild"-Informationen soll der einstige Dschungelcamp-Moderator erneut Corona haben.

Ganze drei Mal müssen schließlich in Abwesenheit von Hartwich die Promis antreten und dabei versuchen, mit ihren Performances die Herzen der Jury und der Zuschauer zu erreichen. Im Finale dürfen die Finalisten auch ihre Lieblingstänze zum Besten geben. Janin wählt dafür den Contemporary, René den Tango und Mathias den Paso Doble. In der Vergangenheit konnten die Promis mit diesen Darbietungen besonders punkten. Joachim Llambi verriet nun gegenüber der "Bild", wer für ihn am meisten das Zeug hat, um sich den Tanz-Thron zu sichern.

Joachim Llambi erklärt, warum er René Casselly nicht als Sieger sieht

Juror Joachim Llambi, der für seine Knallhart-Urteile bekannt ist, würde Mathias Mester auf den dritten Platz positionieren. "Der kleine Weltmeister hat Außenseiter-Chancen von 15 Prozent", so der 57-Jährige. Der Grund: "Hatte immer viel Spaß, überzeugte mit seinem Einsatz, war gerade in den schnellen Tänzen sehr gut. Die langsamen Tänze lagen ihm aufgrund seiner Körpergröße nicht so sehr."

Bei René Casselly sieht Llambis Prognose schon besser aus, auch wenn er davon überzeugt ist, dass der Zirkusartist sich nicht den Sieg holen wird. Der Juror erklärte der Zeitung: "Ninja Warrior, Zirkusartist und jetzt auch noch Tänzer. Was er mit seiner Partnerin geleistet hat, habe ich noch nie auf dem Tanzparkett gesehen. Viel Akrobatik, aber auch viel, gutes Tanzen. Manchmal fehlte mir ein wenig das Herz, hoffentlich bekomme ich es im Finale zu sehen?! Ein großer Künstler mit 35 Prozent Siegchance."

Schon im Halbfinale wies Llambi darauf hin, was er sich von René im Finale noch wünschen würde. Nach seinem Contemporary-Auftritt meinte er bereits: "Ich werde mich gleich wieder unbeliebt machen im Netz: Es war geil, es war super, aber mir fehlt dieses eine Prozent Herz von dir. Du bist so ein toller Künstler, toller Tänzer und wenn du nächste Woche im Finale bist, versuch mich mit deinem letzten Stückchen Herz mitzunehmen und dann ist es mir auch egal, ob eine Hebefigur nicht passt. Das macht am Ende tanzen aus."

Besonders lobende Worte gab es im Gegensatz dazu für Janin. Llambi räumt ihr die größten Siegchancen ein: "Sie ist Schauspielerin und die einzige Frau im Finale. Sie hat von der ersten Show an abgeliefert, mit viel Gefühl und Herz, mit Leidenschaft und Qualität und ist dabei immer auf dem Boden geblieben." Und weiter: "Eine Frau, die es verstanden hat, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Super Woman und meine Top-Favoritin auf den Titel 'Dancing Star 2022' mit 50 Prozent Siegchance."

Dass Llambi besonders große Stücke auf Janin setzt, zeigte sich immer wieder in seinen vergangenen Jury-Bewertungen. Nach ihrer jüngsten Rumba-Performance schwärmte er sogar: "Das war eine sauschwere Nummer. Es war für die meisten Zuschauer kein Takt zu hören, aber du warst in der Musik. Das war der erste Tanz heute, der diese Qualität hat, um zehn Punkte zu verdienen."

(iger)

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