Markus Lanz im Gespräch mit Florian Silbereisen über Helene Fischer und die Trennung

Florian Silbereisen zu Gast bei Markus Lanz. Bild: screenshot/zdf

"Menschen 2019": Lanz bohrt nach – dann spricht Silbereisen über Ex Helene

charlotte zink

Menschen, Tiere, Sensationen – oder wenigstens so ähnlich! Bei seinem Rückblick auf viel besprochene Ereignisse aus dem zu Ende gehenden Jahr empfing Markus Lanz am Donnerstagabend zahlreiche Gäste wie Florian Silbereisen oder auch Campino von den Toten Hosen.

Um in der vorgesehenen Sendezeit von "Menschen 2019" auch das prallgefüllte Programm unterzubringen, scheute sich Lanz nicht, bei Interviews und Moderationen die Holzhammer-Methode auszupacken. Und sorgte damit bei einigen Gästen für Irritation.

Krasse Themenwechsel bei Markus Lanz

Beispiel gefällig? Um das Thema zu wechseln – von einem Walfisch, der beinahe einen Taucher gefressen hatte, hin zu einer 100-jährigen Lokalpolitikerin – wählte Lanz die Überleitung vom "Tier des Jahres" zur "Seniorin des Jahres". Elegant geht irgendwie anders.

Nach der Gedenkminute, in der Fotos von 2019 verstorbenen Stars wie etwa Hannelore Elsner oder Karl Lagerfeld gezeigt wurden, meldete sich der Moderator mit den Worten "zurück zu den Lebenden“ zu Wort. Feingefühl? Auch hier eher Fehlanzeige.

Musikacts bei Markus Lanz

Für regelrechte Irritation sorgte Lanz dann jedoch bei Sängerin Sarah Connor und Tote-Hosen-Frontmann Campino. "Live gesungen" habe sie, betonte Lanz nach Connors Auftritt. "Ja klar", entgegnete die überrascht.

"Live gesungen" verkündete Lanz auch nach Campinos Darbietung. Auch der Rockmusiker schien von dieser beinahe überrascht klingenden Feststellung wenig begeistert. Er entgegnete Lanz sarkastisch: "Manchmal mach ich das, wenn das Playback kaputt ist."

Auch Campino war da

Campino ist verwirrt, weil Markus Lanz so überrascht ist, dass er live gesungen hat. Bild: Screenshot ZDF

Helene Fischer? Florian Silbereisen spricht bei Markus Lanz über sie

Und dann war da natürlich noch Florian Silbereisen. Der war in erster Linie eingeladen worden, um über seine neu ergatterte Schauspielrolle als "Traumschiff"-Kapitän zu sprechen. Doch natürlich dauerte es nicht lange, bis die Sprache auch auf seine Ex-Partnerin, Schlager-Star Helene Fischer, kam.

Zehn Jahre lang waren die beiden ein Traumpaar gewesen, bevor sie im Dezember 2018 überraschend ihre Trennung bekannt gegeben hatten. "Durchaus turbulent" sei das Ende des vergangenen Jahres gewesen, erinnert sich Silbereisen bei Lanz.

"Man glaubt ja teilweise, es gibt keine wichtigeren Themen außer einer Trennung.“

Florian Silbereisen über seine Ex Helene Fischer

"Beruflich" sei 2019 dann jedoch ein "sensationelles Jahr" gewesen, so Silbereisen. "Aber auch privat, trotz allem." Tatsächlich interessiere es ihn überhaupt nicht, was über ihn und Helene Fischer berichtet werde, auch wenn ihm natürlich bewusst sei, dass es zahlreiche Schlagzeilen gebe. "Ich lese diesen ganzen Schmarrn ja nicht. Ich halte mich da völlig raus, ich unterschreib da mal irgendwas, was ich unterschreiben muss, damit wir dagegen vorgehen können." Und plötzlich redet sich Silbereisen in Rage: "Ich krieg das wirklich am Rande mit. Es interessiert mich auch nicht. Ich bin es gewohnt, dass über mich immer wieder völlig frei erfundene Geschichten erzählt werden..."

Was er aber schön finde, und darauf sei er auch ein Stück weit stolz, dass man sich trotz dieser Tausenden Schlagzeilen, keinen Keil reindrücken lasse. "Dass Helene und ich das eigentlich ganz gut gemeistert haben und dass wir vor allen Dingen bei all dem Wahnsinn – man glaubt ja teilweise, es gibt keine wichtigeren Themen außer einer Trennung – dass wir bei all diesen Schlagzeilen immer freundschaftlich miteinander umgegangen sind. Das ist schon was wert", schließt Florian Silbereisen dieses Thema bei "Menschen 2019".

Dass in seinem Leben nun die Zeichen auf Veränderungen stehen, hat Silbereisen kurz vor seinem Antritt als "Traumschiff"-Kapitän in einem Tattoo festgehalten. Ein Kompass auf seinem Unterarm symbolisiere "Neuorientierung" – und stehe dafür, stets den Weg zurück in die Heimat zu finden.

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