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Verona Pooth mit Sohn Diego Bild: screenshot zdf

Verona Pooth taucht mit Sohn bei "Bares für Rares“ auf – und wird prompt abgewürgt

charlotte Zink

Was für ein Bieter-Feuerwerk! Bei der vorweihnachtlichen „Bares für Rares“-Sendung aus dem Schloss Drachenburg griffen die Händler am Mittwochabend extra tief in die Taschen. Besonders viel ließen sie sich ein Collier kosten. Für stolze 14.500 Euro ging das aus den Händen einer Frosch-Liebhaberin an die Schmuckhändlerin Elisabeth Nüdling.

Ursprünglich hatte sich die Verkäuferin für das Erbstück nur 1000 Euro erhofft, um ihren Froschweiher zu erhalten. Im Bieterzimmer sei es dann „wie ein Zickenkrieg“ gewesen, schwärmte sie nach Abschluss des Mega-Deals. Der Grund: Händlerin Nüdling hatte sich mit Kollegin Susanne Steigner ein zähes Bieterinnen-Gefecht geliefert.

Was alles über den Tisch ging

Doch nicht nur das Collier wurde am Mittwochabend von den Händlern heiß umworben. Auch ein goldenes Zigarettenetui aus der Zeit um 1917 wusste zu gefallen und ging nach fleißigem Bieten für 12.200 Euro an Händler Julian Schmitz-Avila. 5000 Euro legte der gleich bar auf den Tisch, der Rest sollte per Überweisung folgen. „Ich hab‘ weiche Knie“, freute sich die Verkäuferin.

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Bild: Screenshot ZDF

Doch nicht nur schwindelerregende Summen für glitzernde Erbstücke sorgten beim ZDF-Publikum am Mittwochabend für Spannung. Plötzlich stand da eine Prominente im Händlerzimmer, die man sonst eher aus Spinatwerbungen oder vom roten Teppich her kannte: Verona Pooth.

Sohn von Verona Pooth bei "Bares für Rares"

Mitgebracht hatte sie Sohn Diego, der mit seinen 1,86 Metern die meisten Anwesenden überragte. Selbiger wiederum hatte eine goldene Omega-Taschenuhr im Gepäck, die ihm sein Großvater überlassen hatte. An den Mann gebracht werden sollte diese nun, um dem 16-Jährigen seinen Führerschein zu finanzieren. Emotionalen Wert habe sie für die Familie nie gehabt, wie die Pooths nicht müde wurden zu betonen.

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Bild: Screenshot ZDF

888 Euro erhoffe er sich, so Diego auf Horst Lichters Nachfrage. Angesichts der tadellosen Markenuhr mit drei goldenen Deckeln fast schon verdächtig bescheiden. Tatsächlich rief Experte Detlev Kümmel für die „perfekte Uhr“ auch prompt 1800 bis 2000 Euro auf.

Wie bringt man Verona Pooth zum Schweigen?

Im Händlerzimmer zeigte Werbeprofi Verona Pooth dann, das noch immer eine gute Verkäuferin in ihr steckt. Mit piepsigem Charme gab sie das wieder, was der Experte ihr zuvor über das Erbstück erzählt hatte. „Es ist ja emailliert oder wie das heißt…“, schwärmte sie über das Ziffernblatt. Als sie sich gerade warmgeredet hatte, fuhr Händler Ludwig Hofmaier ihr charmant in die Parade.

„Ihr Outfit ist sensationell“, lobte er und brachte die Poothsche Verkaufsoffensive damit erst einmal zum Abbruch. Nach einem letzten „Die tickt auch so schön“ vonseiten Pooths ging die Omega-Uhr schließlich für 2000 Euro an Händler Walter Lehnertz.

„Das hätte nicht besser laufen können.“

Diego Pooth über seinen Verkauf.

Horst Lichter will es bei "Bares für Rares" wissen

Und dann war da noch Ex-Friseur-Meister Leo Handels aus Belgien. Der 79-Jährige bot einen Reliquienkalender zum Verkauf an, den er vor vielen Jahren für umgerechnet rund 44 Euro erstanden hatte. Als Cheftrödler Horst Lichter erfuhr, dass Handels früher Friseur gewesen war, fragte er den Rentner mit Hinblick auf die eigene Frisur frei von der Leber weg: „Was sagst du denn so zu Albert und mir?“

„Muss man ein bisschen ändern“, so der 79-Jährige. Wie genau, verschwieg er dann jedoch. Um die leicht unangenehme Stille zu füllen, überspielte Lichter schnell und scherzte auf Kosten des Händlers Albert Maier, dessen weiße Mähne erinnere ihn „an ein Wildpferd“. Der Experte nahm es mit Humor und lachte mit allen anderen.

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Bild: Screenshot ZDF

Handels Reliquienkalender ging schließlich übrigens für 1500 Euro an Händlerin Susanne Steiger. Wenn das mal kein stolzer Gewinn ist!

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