Rea Garvey leistete sich in Staffel zwei einen groben Patzer bei der Katze. Nun will er etwas vorsichtiger sein.

Rea Garvey leistete sich in der letzten Staffel von "The Masked Singer" einen groben Patzer bei der Katze. Nun will er etwas vorsichtiger sein. Bild: ProSieben/Willi Weber

"The Masked Singer": Rea Garvey will neue Blamage vermeiden – das ist sein Plan

Für die Zuschauer war es einer der amüsantesten Momente der dritten Staffel von "The Masked Singer", doch Rea Garvey wäre vermutlich am liebsten im Erdboden versunken: Er schloss kategorisch aus, dass Vicky Leandros in dem Katzen-Kostüm steckt und wetterte zugleich gegen die Kandidatin unter der Maske. Demnach würde Vicky Leandros die Katze an die Wand singen. Noch in derselben Folge entpuppte sich Leandros jedoch als Katze – dumm gelaufen für den Iren. Damals war Garvey nur Gast-Juror gewesen, nun stößt er wieder als ständiges Mitglied zum Rate-Team der Show.

Sein Katzen-Irrtum nagt allerdings noch immer an ihm, wie der Sänger nun bei einer digitalen Pressekonferenz vor dem Start der vierten Staffel zugab. Immerhin: Er hat eine Taktik, um potenzielle Blamagen bei "The Masked Singer" künftig zu vermeiden.

Rea Garveys neue "Masked Singer"-Taktik

"Ich bin ein bisschen verletzt seit der letzten Show, in der ich war", verkündet Rea unumwunden, als er per Videoschalte zur Pressekonferenz dazustößt. In dem Moment ist bereits jedem klar, worauf er anspielt: seinen schon jetzt legendären Katzen-Fauxpas. In Staffel vier aber will er seine Taktik ändern und verkündet:

"Jetzt gibt es eine gewisse Vorsicht. Ich habe auf jeden Fall eine Facebook-Gruppe, für die ich mich anmelde und gucke, was die 27.000 Menschen sagen."

Damit meint er eine Online-Tipp-Gemeinschaft zu "The Masked Singer", innerhalb derer munter Spekulationen zu den Kostümen ausgetauscht werden. Für viele Zuschauer war bereits Wochen vor der Enttarnung der Katze in Staffel drei klar, dass Leandros sich unter der Maske verbergen muss, denn anhand ihrer Stimme war die Diva durchaus identifizierbar. Somit hätte Rea eine Mitgliedschaft in der Gruppe in diesem Fall schon einmal weitergeholfen.

Während seine Kollegin Ruth Moschner dafür bekannt ist, sorgsam Theorien zu den Kostümen auszutüfteln, die gerne auch mal etwas umständlicher sind, bildet Rea bei "The Masked Singer" den ultimativen Kontrast dazu: Er urteilt fast immer aus dem Bauch heraus, weshalb es durchaus zu der einen oder anderen eher unüberlegten Äußerung kommen kann. So wurde der Katzen-Eklat erst möglich.

Er selbst ist sich seinem großen Dilemma auch vollends bewusst und ergänzt in der Pressekonferenz: "Ihr kennt mich: Ich verlasse mich schon auf mein Bauchgefühl und meine eigene Meinung. Ich nehme gerne einen Rat auf, aber wenn ich überzeugt bin, dass derjenige hinter der Maske ist, dann hält mich keiner zurück – leider."

Für das Publikum ist diese Erkenntnis eine gute Nachricht, denn so bleibt "The Masked Singer" garantiert unterhaltsam. Würden die Juroren mit ihren Vermutungen immer goldrichtig liegen, ginge ein großer Reiz der Show sicherlich schnell verloren.

Vicky Leandros war Rea übrigens auch gar nicht böse und nahm dessen peinliches Fehlurteil mit Humor: "Rea Garvey darf alles sagen", verkündete sie nach der Sendung.

(ju)

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