Jenke von Wilmsdorff nimmt in seiner neuen Sendung auch vermeintlich gesundes Obst unter die Lupe.
Jenke von Wilmsdorff nimmt in seiner neuen Sendung auch vermeintlich gesundes Obst unter die Lupe.Bild: ProSieben

Jenke von Wilmsdorff schockt Zuschauer mit neuem Experiment: "Ich esse nie wieder was"

04.11.2021, 16:17

Mit "Das Food-Experiment: Was essen wir wirklich?" wagt Jenke von Wilmsdorff erneut einen Selbstversuch im Fernsehen: Über 14 Tage hinweg ernährte sich der Journalist von konventionelleb Lebensmitteln, die in jedem Supermarkt ausliegen und auf den ersten Blick gesund erscheinen wie Obst, Gemüse oder Fisch. Tatsächlich aber ist vieles davon mit Schadstoffen belastet, wie der 56-Jährige in der Show aufdeckt. Er selbst klagte nach wenigen Tagen auch bereits über leichte Übelkeit und Kopfschmerzen.

Am Montagabend waren zahlreiche Zuschauer über die bei ProSieben präsentierten Erkenntnisse ziemlich geschockt, wie sich anhand der Reaktionen auf Twitter zeigte. Viele User schienen sich zu fragen: Was kann man eigentlich überhaupt noch essen, ohne dem Körper in irgendeiner Form Gift zuzuführen?

Zuschauer nach neuem Jenke-Experiment beunruhigt

Jenke von Wilmsdorff nahm in der Ausgabe vom 1. November unter anderem Bananen näher unter die Lupe. Beim konventionellen Anbau kommen giftige Pestizide zum Einsatz, die nicht nur auf das Obst einwirken, sondern auch schädlich für die Arbeiter der Plantage sind. Der Experte Frank Braßel erklärt schließlich, die Politik sei zwar darauf hingewiesen worden ("Das weiß jeder."), doch es komme "niemals eine Reaktion". Schließlich wird empfohlen, Bananen direkt nach dem Kauf abzuwaschen, da auf der Schale immer noch Gift sitzen kann. Noch besser sei ein Umstieg auf Bio-Bananen.

Bei den Zuschauern zeigt Jenkes Report sofort Wirkung, auf Twitter überdenken offenbar mehrere Nutzer ihre bisherigen Ernährungsgewohnheiten – fragt sich nur, wer jetzt auch wirklich im Alltag konsequent ist.

Teils macht sich in sozialen Netzwerken sogar ein wenig Panik breit – schließlich gilt Obst ja eigentlich als gesund. "Ich esse nie wieder was", verkündet dementsprechend ein Twitter-User. Dieser wird durch den offiziellen ProSieben-Account allerdings beruhigt, denn von Wilmsdorf zeige in seiner Sendung ja auch, wie es besser gehe. Hungern muss also wirklich nicht sein.

Jenke von Wilmsdorff zeigt Lösung auf

Im Rahmen seines Food-Experiments beklagt Jenke von Wilmsdorff übrigens auch, dass sich die Herkunft von Lebensmitteln, die im Supermarkt zu erwerben sind, oft nur schwer nachvollziehen lässt. "Es gibt wirklich keine Informationen über irgendwelche Belastungen", kritisiert er außerdem, als er eine Dose Thunfisch inspiziert.

Jenke von Wilmsdorff wirbt für den Umstieg auf Bio-Lebensmittel.
Jenke von Wilmsdorff wirbt für den Umstieg auf Bio-Lebensmittel.Bild: dpa / Willi Weber

Nach Ablauf der zwei Wochen begann er schließlich damit, sich von Bio-Lebensmitteln zu ernähren. Angeblich war dieser Wechsel auch sofort in Blut und Urin nachweisbar. "Wir müssen auf Ökolandbau umstellen!", lautet sodann sein Fazit, womit er am Ende immerhin doch eine mögliche Lösung aufzeigt. Beim Publikum hat sein neues Format in jedem Fall Eindruck hinterlassen – wenn auch teils auf sehr unangenehme Weise.

(ju)

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