Unterhaltung
Lilly Becker

Lilly Becker trat zusammen mit Mario Basler und Nico Santos bei "Die! Herz! Schlag! Show!" an. Bild: screenshot ProSieben

Lilly Becker zeigt in ProSieben-Show vollen Körpereinsatz – dann wird es unangenehm

Der Name hätte auch zu einer Schlagershow mit Florian Silbereisen gepasst. Aber bei "Die! Herz! Schlag! Show!" geht es mal ausnahmsweise nicht um Schlager und auch nicht um Musik. In der von Steven Gätjen moderierten neuen ProSieben-Sendung treten jeweils zwei Star-Teams gegeneinander an. Im Fokus: immer der Herzschlag.

Den Anfang machten am Montag Nico Santos, Mario Basler und Lilly Becker, die gegen Panagiota Petridou, Simon Gosejohann und Paul Janke antraten. Panagiota und Nico fungierten dabei als Teamchefs.

Die Kandidaten mussten in insgesamt zehn Runden ihr Bestes geben und gingen dabei auch über ihre Grenzen hinaus. So wie Lilly Becker, die in Spiel neun mit ihrem trägerlosen Top zu kämpfen hatte.

Runde 1: Atemlos durch die Schlacht

Nein, es sollte nicht Helene Fischers Song mehrstimmig gesungen werden. Bei "Atemlos durch die Schlacht" ging es um Pustekicker – also einen Kickerball nur durchs Pusten ins Tor zu befördern. Dafür wurden die Köpfe durch Löcher ins Spielfeld gesteckt und wild drauflos gepustet. Auch für Fußball-Experte Mario Basler etwas Neues. "Blasen" musste er die Bälle bislang nicht, wie er verkündete und damit, wie Steven Gätjen witzelte, ließ er direkt das Niveau eine Etage tiefer sinken. Ein vielversprechender Start in den Abend...

Zwei Halbzeiten à zwei Minuten mussten die Spieler durchhalten und schon nach wenigen Sekunden stand es 1:0 für Team Panagiota – durch ein Eigentor. Am Ende blieb es auch bei der Führung und das Match endete 2:1 für Panagiota, Paul und Simon.

Allerdings war das nur zum Teil entscheidend. Letztlich ging es nämlich um den Herzschlag. Pro geschossenes Tor wurden dem Gewinner-Team noch drei Herzschläge abgezogen und so stand es am Ende 102 zu 121 Herzschläge für Team Panagiota.

Zwischenstand: 1:0 für Team Panagiota.

Runde 2: Hey Mister DJ

Laufen und raten – so fasste Steven Gätjen das Spiel in aller Kürze zusammen. Oder besser gesagt: Mit der Laufgeschwindigkeit sollte der Herzschlag gesteuert und so mit dem Beat des abgespielten Songs "synchronisiert" werden. Also der Puls und die Beats per Minute sollten im Einklang sein. Dafür schlüpften selbst Lilly und Panagiota erst mal aus ihren High Heels. Ein Promi läuft auf der Laufscheibe, die anderen beiden Teammitglieder raten und buzzern, wenn sie meinen, das Puls und Beat im Einklang sind. Etwas tricky: Der Song musste auch erst mal erkannt werden, denn er lief eben nur so schnell, wie auch gerade der Puls des Promis.

(v.l.n.r.) Steven Gätjen; Nico Santos; Lilly Becker

Paul Janke läuft mit dem Beat um die Wette. Bild: ProSieben / Jens Hartmann / Jens Hartmann

Klang nicht besonders simpel. War es auch nicht. Besonders nicht für Nico, der glaubte, es müsste nur der Song erraten werden und prompt viel zu früh buzzerte. Panagiota und Simon stellten sich besser an, schickten Paul aufs Laufband, checkten seinen Puls auf dem Minotor und schätzten den richtigen Zeitpunkt genau ab – gingen damit erneut in Führung. Auch wenn Team Nico sich in den nächsten Runden besserte, ging das Spiel mit 3:0 Punkten an Panagiota, Paul und Simon.

Zwischenstand: 2:0 für Team Panagiota.

Runde 3: Das Vakuum

Das nächste Spiel habe etwas mit Ängsten zu tun, begann Steven Gätjen. Genauer gesagt mit Platzangst und er warnte: "Es wird sehr unangenehm in den Ohren." Nur eine Person aus jedem Team musste dieses Mal antreten und auf einen möglichst niedrigen Puls hoffen. Panagiota und Simon schickten ungefragt Paul ins Rennen, das andere Team entschied sich für Nico. Und ab gings ins Vakuum. Atmen ging dabei nur durch die Nase, denn das war das einzige Körperteil, das unter der "Folie" frei blieb. Aber sowohl Nico als auch Paul blieben tiefenentspannt. Mit einem Puls von 148 zu 153 entschied Paul das Spiel für sich.

Zwischenstand: 3:0 für Team Panagiota.

Runde 4: Verkehrte Welt

Buchstabieren – aber von hinten. So lautete die Aufgabe bei "Verkehrte Welt". Zwei Spieler pro Team mussten antreten und Nico sah das Unheil schon auf sich zukommen. Lilly ist in Holland zur Schule gegangen, Mario gar nicht, resümierte er und witzelte: "Beste Voraussetzungen." Dennoch traten er und Mario an. Beide sollten jeweils fünf Wörter richtig rückwärts buchstabieren und das mit einem möglichst niedrigen Puls in möglichst kurzer Zeit.

(v.l.n.r.) Steven Gätjen; Nico Santos; Lilly Becker

Mario Basler verzweifelte am Buchstabieren. Bild: ProSieben / Jens Hartmann / Jens Hartmann

Simon provoziert Mario Basler – der flippt aus

Erst liefs gar nicht so schlecht für Mario, doch beim Wort "Herzfrequenz" kam er doch an seine Grenzen. Minutenlang kam er über die Buchstabenfolge "zenuq" nicht hinaus. Doch dann packte er es doch und Nico war an der Reihe. Dabei wurde es nochmal besonders knifflig. Während des Buchstabierens kam ein Alphabet-singender Kinderchor ins Studio. Den "Fruchtquark" bekam er dennoch buchstabiert. Nach mehr als sechs Minuten war der Spuk vorbei und Simon, der nun zusammen mit Panagiota antreten wollte, konnte sich einen Seitenhieb auf Mario und Nico nicht verkneifen. Ob sie in der Zeit auch noch was essen gehen könnten, hakte er bei Steven Gätjen nach und zog damit den Zorn von Mario Basler auf sich. Der Ex-Fußballer konterte prompt ziemlich wütend:

"Wir werden gleich sehen, wie schlau du bist. Du Eierkopp."

Den Mund hätte Simon besser nicht zu voll genommen, denn seine Spielpartnerin tat sich nicht leicht. Immer wieder vergaß sie, wo sie überhaupt stehen geblieben war, wurde immer aggressiver. Am Ende mussten ihr sogar Simon und Steven entgegen der Regel auf die Sprünge helfen, damit das Spiel ein Ende nehmen konnte. Dieses Mal ging die Runde locker an Team Nico.

Zwischenstand: 3:1 für Team Panagiota.

Runde 5: Das Honig-Puzzle

Man schmiere eine Unterlage mit Honig ein und puzzelt dann darauf. Das ergibt mit Glück ein richtiges Bild und mit Garantie ein ordentliches Geschmiere. Und so war es auch beim fünften Spiel, zu dem Mario und Simon antraten. Das Ganze auch noch unter Zeitdruck und mit möglichst niedrigem Puls zu absolvieren – zusätzlich herausfordernd. Für Simon trotzdem kein Problem.

Zwischenstand: 4:1 für Team Panagiota.

Runde 6: Schau mir in die Augen, Kleines

In Runde 6 wurde es romantisch. Während Nico Santos sang, sollten jeweils zwei Teammitglieder ihren Herzschlag synchronisieren. Aber nur einer durfte seinen Puls aktiv dem seines Gegenübers anpassen. Simon "flirtete" mit Paul, Lilly mit Mario. Erlaubt war alles, was den Puls in Wallungen bringt – außer aufstehen. Ein Schlückchen Sekt für Lilly, ein schlüpfriger Kommentar an den einstigen "Bachelor" oder auch einfach nur schweigen.

Titel: „Die! Herz! Schlag! Show!“

Simon Gosejohann flirtete mit Paul Janke. Bild: ProSieben / Jens Hartmann

Nach Ablauf der Zeit hatte sich der Herzschlag von Mario und Lilly tatsächlich bis auf einen Punkt angeglichen, Simons und Pauls Herzen allerdings schlugen komplett im Gleichklang. Das haute selbst Moderator Steven Gätjen um, der prompt beiden Teams ein Pünktchen für diese Runde spendierte.

Zwischenstand: 5:2 für Team Panagiota.

Runde 7: Völlig losgelöst

"Es könnte sein, dass euch richtig schlecht wird", kündigte Steven das Spiel an. Es ging um Schwerelosigkeit. In einem sogenannten Schleuderball sitzend sollte ein Kandidat sieben prominente Persönlichkeiten, die auf einem Monitor angezeigt wurden, erkennen und anschließend den Mitstreitern umschreiben – und das bei möglichst niedrigem Puls. Lilly machte den Anfang.

Lilly Becker sorgt unfreiwillig für Lacher

Von Pippi Langstrumpf über Bruce Darnell bis Benjamin Blümchen war alles dabei. Und sie gab sich alle Mühe, sorgte aber dennoch unfreiwillig für einige Lacher. "Das kauft man seiner Frau zum Valentinstag", versuchte sie Mario und Nico auf den gesuchten Benjamin Blümchen zu lenken. Und auch beim Versuch Bruce Darnell zu beschreiben, wurde es kurios. "Schornsteinfeger?", vermutete Mario zunächst. Aber trotz teils umständlicher Beschreibungen konnten alle sieben Persönlichkeiten erraten werden.

(v.l.n.r.) Steven Gätjen; Nico Santos; Lilly Becker

Lilly Becker wagte sich in die Schwerelosigkeit. Bild: ProSieben / Jens Hartmann / Jens Hartmann

Simon trat für Team Panagiota an und schlug sich beim Erklären deutlich souveräner. Wie Panagiota allerdings bei den Stichwörtern Hexe und beste Freundin von Tina auf Karla Kolumna kam – rätselhaft.

Mit einem Durchschnittspuls von 124 zu 134 entschied Simon das Spiel für sich und sicherte dem Team so den nächsten Vorteil für das Finale.

Zwischenstand: 6:2 für Team Panagiota.

Runde 8: Psssst

Wie der Name schon vermuten lässt, ging es darum, alles möglichst geräuschlos zu machen. Leise mit einem Pupskissen eine Kerze auszupusten, Klettverschlüsse zu öffnen und Nüsse zu knacken ist allerdings gar nicht so leicht. Besonders fies: Dieses Mal wurde der lauteste Dezibelausschlag mit dem höchsten Puls addiert. Der dabei geringere Wert gewinnt. Und es passierte tatsächlich das Unfassbare: Beide Teams kamen auf einen Wert von 214 und erreichten somit einen Gleichstand.

(v.l.n.r.) Steven Gätjen; Nico Santos; Lilly Becker

Nico Santos sollte Klettverschlüsse möglichst leise öffnen. Bild: ProSieben / Jens Hartmann / Jens Hartmann

Zwischenstand: 7:3 für Team Panagiota.

Runde 9: Treibsand

"Im Baggern bin ich bekanntlich nicht so gut", scherzte Paul direkt, als er die Aufgabe für das letzte Spiel vor dem Finale erfuhr: Um die Wette mit den Händen Goldmünzen aus dem Sand "baggern". Erleichterung konnte dem Grabenden von seinen Mitstreitern durch sportliche Betätigung verschafft werden. Denn wenn der Puls der sportelnden Person auf über 150 steigt, wird der Sand durch Luftdüsen aufgewirbelt und die Münzen somit schneller freigelegt.

Lilly Becker mit peinlicher Aktion

Während Panagiota und Nico buddelten, trieb jeweils einer aus dem Team seinen Puls irgendwie in die Höhe, während der dritte sich ausruhte. Und während Paul Janke sich mit Liegestützen ins Schwitzen brachte oder Simon Gosejohann durchs Studio flitzte, um Panagiota das Graben zu erleichtern, hüpfte und hoppelte eine Lilly wild vor sich hin und rieb sich – unangenehm! – anzüglich auf Mario Baslers Schoß. Und das wäre beinahe ziemlich schiefgegangen. Denn ihr trägerloses Oberteil war nicht gerade sporttauglich. Und so fragte man sich letztlich, ob es die Sorge, bald entblößt vor dem Publikum zu stehen oder doch die Bewegung ihren Puls in die Höhe schnellen ließ. Tapfer hielt sie währenddessen ihr Top immer wieder fest und zupfte hin und wieder die Hose in Position. So viel Einsatz wurde belohnt. Das Spiel entschied Team Nico für sich.

Lilly Becker

Lilly Becker hüpfte wild durch das Studio und musste ihr Oberteil sichern. Bild: screenshot ProSieben

Endstand vor dem Finale: 7:4 für Team Panagiota.

Finale

Mit ruhigen Händen in einer Zeit von 300 eigenen Herzschlägen Kartenhäuser bauen. Das klang nach einer machbaren Aufgabe fürs Finale. Aber ganz so leicht war es für die Teamchefs, die zu dieser Herausforderung antreten mussten, dann doch nicht. Wenn ein Kartenhaus fertig war, bekam der Gegner einen Stromschlag versetzt.

Pro gewonnenes Spiel aus den vorherigen Runden gab es jeweils zehn Herzschläge obendrauf. Panagiota hatte damit 370, Nico 340 Herzschläge Zeit zum Bauen.

Und auch, wenn es in den Spielen vor dem Finale fast nach einem glatten Durchmarsch aussah, konnte Team Nico Santos das Ruder am Ende noch rumreißen. Er entschied das Spiel und somit die Show für sich.

(jei)

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