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André Schünke - Sprecher Tagesschau
Andre Schünke; Nachrichtensprecher bei ARD-aktuell im Studio.
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Moderator André Schünke zeigte sich in der "Tagesschau" jetzt anders als sonst.Bild: NDR/Thorsten Jandern
TV

"Es war ungewohnt": "Tagesschau" bricht plötzlich mit alter Tradition

01.11.2022, 16:34

Seit 1952 wird die "Tagesschau" im deutschen Fernsehen ausgestrahlt und zählt bis heute in vielen Familien zum Ritual im abendlichen Programm. Auch nachts gibt es die erfolgreiche Nachrichtensendung. Jetzt wurde überraschend bekannt, dass das Format mit einer 70-jährigen Tradition bricht. Denn künftig dürfen die Sprecher auf ein Accessoire verzichten, welches stets zum Outfit dazu gehörte.

"Tagesschau"-Sprecher verzichtet auf Krawatte

Sprecher André Schünke verzichtet ab jetzt in der "Tagesschau"-Nachtausgabe auf seine Krawatte. Auf Instagram teilte er mit seiner Community einen Videoausschnitt von dem Moment. Dies gab es in der Sendung nämlich bisher noch nicht. Zu dem Video schrieb der 42-Jährige: "Keine Panne – aber mal wieder eine Premiere für mich in der 'Tagesschau'! Erstmals in der Geschichte von Deutschlands bekanntester Nachrichtensendung: Ohne Schlips im Studio!"

Und weiter: "Seit ich denken kann, gibt's 'Tagesschau'-Sprecher nur mit Krawatte (ok, außer Jan Hofer bei seinem Abschied). Seit dieser Woche dürfen wir Moderatoren nun auf die Krawatte verzichten, wenn wir mögen. Gilt aber (erstmal?) nur für die Nachtausgaben im Ersten. Was denkt ihr?" Schnell hagelte es Kommentare unter seinem Post.

Ein Nutzer meinte dazu: "Die 'Tagesschau' muss moderner werden, daher ganz klares 'ohne Krawatte'." Ein anderer User sah das Ganze so: "Wie großartig. Es wird langsam Zeit, dass sich der Stil etwas mehr an die Lebenswirklichkeit der Zuschauer anpasst. Und du machst auch 'ohne' eine sehr gute Figur!" Eine weitere Followerin betonte: "Etwas ungewohnt, dennoch werden die Nachrichten genauso seriös wiedergegeben."

Übrigens, im Gespräch mit "Bild" erklärte der Moderator auch, wie es zu der Entscheidung für die Nachtsendungen kam. Schünke erklärte: "Wir haben eine Mail der Chefredaktion erhalten. Wer will, kann ab sofort auch ohne Schlips moderieren."

Mit Blick auf seine Kleiderwahl fügte er hinzu: "Es war ungewohnt, ich habe mich aber kein bisschen nackt gefühlt. Es war aber gar nicht so einfach. Wenn man nur den oberen Knopf auflässt, spannt das Hemd etwas. Öffnet man den zweiten Knopf, wirkt es zu lässig. Also haben wir den zweiten geöffnet, ihn aber von innen mit doppelseitigem Klebeband befestigt, sodass er geschlossen aussieht." Zu festlichen Anlässen wie den Weihnachtssendungen werde er allerdings wieder einen Schlips tragen. Immerhin besitzt er 20 davon.

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