Rea Garvey sorgte in der Castingshow für einen Überraschungsmoment.
Rea Garvey sorgte in der Castingshow für einen Überraschungsmoment.Bild: ProSieben/SAT.1/Richard Hübner

"The Voice": "Das gibt Ärger zu Hause" – Rea Garvey überrumpelt mit dieser Aktion seine Frau

11.09.2022, 11:00

Am Freitagabend sorgte der Auftritt von "The Voice"-Kandidat Jan Bleeker für eine besonders große Überraschung. Bei den Blind Auditions performte der 32-Jährige nämlich ausgerechnet "Supergirl" von Rea Garveys einstiger Band Reamonn. Der Song wurde 2000 veröffentlicht und schaffte es auf Platz vier der deutschen Charts. Ein Lied von einen der Coaches zu singen, birgt immer wieder für die Nachwuchstalente ein großes Risiko, denn die Coaches haben in solchen Momenten stets eine besonders hohe Erwartung an die Performance.

Darüber musste sich der Kölner aber keine Gedanken machen, denn es sollte nicht lange dauern, bis sich ein Star nach dem anderen umdrehte. Zur großen Freude von Jan war auch noch Rea der erste am Buzzer. Schließlich folgten ihm Mark Forster, Stefanie Kloß und direkt danach Peter Maffay. Schnell standen sie alle auf und gaben Jan Standing Ovations. Rea sorgte dann allerdings für die größte Überraschung.

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Die Jury war begeistert von Jans Auftritt.
Die Jury war begeistert von Jans Auftritt.Bild: Andre Kowalski/ProSieben/SAT.1/dpa

Rea Garvey ruft plötzlich seine Frau zu sich

Dem Kandidaten war schnell anzusehen, wie nervös er war. "Ich bin Jan, 32 und wohne in Köln. Ich hoffe, dass es alles stimmt, was ich gerade gesagt habe, ich bin voll aufgeregt", gab er offen zu. Rea nahm ihm allerdings die Angst, denn er meinte gleich: "Ganz ehrlich, wenn jemand meinen Song singt, fühle ich mich geehrt und ich feiere das. Ich liebe die Lieder, die ich geschrieben habe, ich liebe den Erfolg, den ihr mir gebt und ich bedanke mich bei euch für dieses tolle Leben und für diese Performance."

Jan bedankte sich bei Rea für den Song und prompt sangen sie den Hit gemeinsam auf der großen "The Voice"-Bühne. Stefanie Kloß sah, wie aufgeregt er war: "Ich glaube Jan weiß gerade gar nicht, wie ihm geschieht."

Der Nachwuchskünstler sagte mit einem Augenzwinkern: "Ich habe mein Gehirn in Köln gelassen." Im Anschluss an das Duett fügte Rea plötzlich hinzu: "Herzlichen Dank, das war heute eine ganz große Ehre für mich, weil heute mein Supergirl da ist. Ich freue mich total, dass sie da ist. Sie versteckt sich bestimmt jetzt, wenn ich ihren Namen sage. Da ist sie, Josephine, komm mal kurz, komm. Das ist mein Supergirl."

Prompt kam Reas Frau, mit der er seit rund 20 Jahren verheiratet ist, tatsächlich vor die Kamera. Die beiden umarmten sich. Schnell schob sie nach der Aktion nicht ganz ernst gemeint den Satz hinterher: "Ich hasse dich!" Coach Stefanie witzelte: "Das gibt Ärger zu Hause." Schließlich erklärte der 49-Jährige zu seiner Song-Idee: "Es ist lange her, als ich das geschrieben habe. Es hat so viele Türen in meinem Leben aufgemacht und ich bin so stolz, so froh dieses Lied geschrieben zu haben. Ich liebe es, dass du es gesungen hast und wir es zusammen singen konnten."

Jan verriet im Zuge dessen Folgendes: "Der Song war tatsächlich mein erster bezahlter Job bei einer Hochzeit." Die Entscheidung, zu wem der Sänger geht, sollte dann auch schnell klar sein. Mark Forster versuchte allerdings noch sein Glück und kämpfte um ihn: "Aber viel mehr kann man jetzt im Team Rea nicht erreichen. Du hast mit Rea 'Supergirl' gesungen, mehr ist da nicht zu holen. Ziel erreicht, das Kapitel mit Rea Garvey ist hiermit abgeschlossen. Haken hinter und einfach weiter in die Zukunft gucken. Die Zukunft spricht gerade zu dir, mein Freund."

Peter Maffay sah das Ganze allerdings so: "Ich möchte dir einfach nur gratulieren, du hast dir den richtigen Song ausgesucht und ich sehe, welche Verbindung du zu Rea hast. Dann macht es aus meiner Sicht wenig Sinn, da noch weiter reinzugrätschen. Ich sehe dich bei ihm zu Hause und das ist gut so." Jan stimmte Maffay zu und erklärte: "Ich glaube, der Peter hat so viel Erfahrung, auf den sollte man hören. Rea, wenn du Bock hast?" Das hatte er natürlich und sagte zum Schluss: "Vielen Dank für die Ehre."

(iger)

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