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Moderator Günther Jauch mit Mirjam Schwarz aus Stuttgart

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Partnervermittlung in "Wer wird Millionär?": Günther Jauch startet einen Aufruf für seine Kandidatin.Foto: RTL / Stefan Gregorowius
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Günther Jauch bietet Partnervermittlung bei "Wer wird Millionär?" an

13.09.2022, 06:5513.09.2022, 06:58

Dreimal glücklich geschieden ist laut Eigenauskunft Kandidatin Mirjam Schwarz aus Stuttgart. Aber nach sechs Jahren des Single-Daseins wäre sie auch wieder bereit für einen neuen Partner, gestand sie Günther Jauch. Der fragte sofort nach, was der neue Mann an ihrer Seite denn vorweisen sollte. Sie suche, sagte Schwarz, einen "schönen, intelligenten Mann mit Herz".

Keine allzu große Hürde für die Partnerwahl. Tierlieb solle er sein und jemand, mit dem sie sich unterhalten könne. Das sollte zu schaffen sein, versicherte Jauch und rief die "Partnervermittlung" bei "Wer wird Millionär?" ins Leben. Es mögen sich Interessenten doch bei ihm melden. Auf Tinder, so die Headhunterin, habe sie sich noch nicht angemeldet, sie sei da etwas altmodisch.

16.000 Euro und lauter Fragezeichen

Gar nicht altmodisch kam die 16.000-Euro-Frage daher. Wen oder was lösten 2022 Chemnitz, Ingelheim und Nürnberg ab?

A. Kolumbus, Eva und Sahara
B. Napoleon, Clara und Zugspitze
C. Cäsar, Ida und Nordpol
D. Bismarck, Anna und Donau

Die Kandidatin war sichtlich überfragt und entschied sich für ihren Zusatzjoker. Sofort standen mehrere Menschen im Saal auf, Schwarz erwähnte ihre gute Menschenkenntnis, die sie bisher nur bei der Wahl der Partner ein wenig im Stich gelassen hätte. Ein Koch aus Aachen plädierte für Antwort C, er hätte gelesen, dass 2022 das Buchstabieralphabet erneuert worden sei und es jetzt nicht mehr A wie Anton, sondern A wie Aachen heißen müsste.

Ob Mirjam Schwarz dank Günther Jauch ihren Traumpartner findet?
Ob Mirjam Schwarz dank Günther Jauch ihren Traumpartner findet?Bild: RTL / Stefan Gregorowius

Das neue Buchstabieralphabet

Die Headhunterin folgte seinem Rat und lag damit genau richtig. Günther Jauch erklärte, dass die bisherige Buchstabiertafel aus der Nazizeit stamme und dieses Unrecht in diesem Jahr beendet wurde. Nun gelten keine Namen mehr, sondern Städte.

Günther Jauch überlegte, wie er zukünftig buchstabieren sollte, das Umlernen der altbekannten Namen sei sicher nicht ganz einfach. Er philosophierte weiter, ob er wohl verstanden werden würde, wenn er statt S wie Salzwedel eine andere Stadt mit S nennen würde.

Kandidatin geht ins Risiko

Bei der 32.000-Euro-Frage brachte er Mirjam Schwarz dazu, zu zocken. Die Antwort auf die Frage wusste sie eigentlich nicht, aber weil Günther Jauch ihr vorwarf, sie sei nicht mutig genug, ging sie ins Risiko. Allerdings hatte sie Glück, ihre Antwort war richtig.

"Hier wurde ein Geheimnisvoller auf geheimnisvolle Weise getötet", steht auf Latein im Ansbacher Hofgarten auf einem Denkmal für...

A. Kaspar Hauser (Die "WWM"- Redaktion entschied sich dafür, "Kasper Hauser" zu schreiben)
B. Giacomo Casanova
C. Nostradamus
D. den Grafen von Monte Christo

Schwarz war unsicher, wählte den 50:50-Joker, der Antwortmöglichkeiten A und D stehen ließ. Jauch rief dazu auf, mutig zu sein und so loggte die Stuttgarterin die richtige Antwort A ein.

Wer war in zwei Ländern Sportlerin des Jahres?

Erst bei der 125.000-Euro-Frage wollte Mirjam Schwarz sich nicht mehr auf ihr Glück verlassen. Alle Joker waren aufgebraucht und auch, wenn sie eine Ahnung von der richtigen Antwort hatte, sie nahm lieber 64.000 Euro mit und beendete das Spiel.

Welche "Sportlerin des Jahres" der Bundesrepublik war 14 Jahre zuvor schon einmal "Sportlerin des Jahres" in der DDR?

A. Franziska van Almsick
B. Katja Seizinger
C. Heike Drechsler
D. Katharina Witt

"Zuhause würde ich jetzt sagen Katharina Witt", stellte Schwarz fest. "Da halten sich Gewinn und Verlust in Grenzen, zuhause", konterte Jauch. Hätte die Mutter zweier Kinder ihre Antwort eingeloggt, sie wäre auf 500 Euro zurückgefallen. Die richtige Antwort war nämlich C, Heike Drechsler.

Schwarz brachte es in der Show auf 64.000 Euro.
Schwarz brachte es in der Show auf 64.000 Euro. Bild: rtl

Risiko bei den Kühen

Nach Mirjam Schwarz eroberte Lutz Rummeny den Ratestuhl. Der Risikomanger für Milchwirtschaft wäre fast an der 4.000-Euro-Frage zum Thema Kühe gescheitert.

"Zu den vier Mägen einer Kuh gehört neben Pansen-, Blätter-, und Labmagen auch der...?"

A. Tormagen
B. Latzmagen
C. Pfostenmagen
D. Netzmagen

Sein Telefonjoker konnte ihn mit der richtigen Antwort D vor dem frühen Absturz allerdings bewahren. Bei der 64.000-Euro-Frage war Günther Jauch dann allerdings so abgelenkt, dass er die Antwort gar nicht mehr richtig mitbekam. Eigentlich wollte der Moderator wissen:

"Die Botschaft welches Landes vertritt seit 1980 die diplomatischen Interessen der USA im Iran?"

A. Deutschland
B. Kanada
C. Schweiz
D. Saudi-Arabien

Günther Jauch abgelenkt von "Monsterspinne"

Statt aber die Antwortmöglichkeiten zu diskutieren, sprang Günther Jauch von seinem Sitz auf. "Eine Monsterspinne", rief er und versuchte, das Tier von seinem Bildschirm zu schütteln. Die Spinne ging dann auch zu Boden, aber der Moderator sah sie nicht mehr und überlegte, ob er nun auf Zehenspitzen zurück zu seinem Stuhl tippeln müsste. "Nicht, dass es gleich knirscht", überlegte er.

In diese Unruhe hinein erklärte Rummeny, die Antwort nicht zu kennen, aber auch nichts mehr riskieren zu wollen. Günther Jauch bekam das nur am Rande mit, erst als er die Spinne außerhalb des Ratekreises erblickte, konzentrierte er sich wieder auf die Sendung. Die richtige Antwort wäre C gewesen, der Kandidat hätte das nach eigener Aussage aber nicht gewählt, sondern eher Antwort B als die richtige Lösung vermutet. "Alles richtig gemacht", wie Günther Jauch zu sagen pflegte. Nun bleibt abzuwarten, ob der Aufruf zur Partnersuche für Mirjam Schwarz auch die richtige Entscheidung war.

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