Joko und Klaas

Joko und Klaas traten wieder gegen ProSieben an und ärgerten sich über Moderator Steven Gätjen. Bild: screenshot Prosieben

Joko und Klaas wüten nach Regelbruch gegen ProSieben-Moderator: "Steven Gätjen, sag mal, hast du sie noch alle?!"

Joko und Klaas war direkt in der Auftaktfolge im Kampf gegen ProSieben der große Coup gelungen. Sie besiegten vergangene Woche ihren Heimatsender und erspielten sich 15 Minuten Sendezeit – aus denen am Ende sieben Stunden wurden. Am Dienstag stellte sich das Duo erneut fiesen Challenges, die sie teilweise an den Rand der Verzweiflung trieben. Doch nicht nur die ProSieben-Herauforderer waren die Leidtragenden...

Sechs Spiele plus das Finale sollten Joko und Klaas gegen ProSieben bestreiten. Wie üblich bekamen es die beieden Entertainer auch mit einer außerhalb des Studios aufgezeichneten Aufgabe zu tun. Sie sollten eine Stunt-Lizenz erwerben und sich dafür – wie sollte es auch anders sein – dafür Stunts absolvieren.

Drei verschiedene Szenarien sollten sie nachspielen. Die erste war noch harmlos: Sie mussten unter anderem mit ihrem Kleinwagen rückwärts von einem Anhänger fahren, ein Auto rammen und über die Motorhaube sliden. Bei der zweiten Aufgabe wurde es schon gewagter: Ein fahrende LKW sollte gekapert werden – inklusive Kampfszenen.

ProSieben zeigt sich erbarmungslos

Schutzwesten? Helme? Fehlanzeigen. Klaas war das nicht geheuer: "Haben die einberechnet, dass ein Unfall passieren kann?", fragte er noch etwas entsetzt. Doch ProSieben hatte da wenig Mitgefühl oder Sorge und vekündete lediglich: "Verletzt sich jemand unnötig schwer, ist die Aufgabe verloren."

Joko und Klaas gegen ProSieben

Joko und Klaas sollten Stunt-Aufgaben erfüllen. Bild: screenshot prosieben

Auf Twitter amüsierten sich die Fans köstlich über das Spiel. Jokos Beleidigungen, die in jedem Kindergarten fieser ausgefallen wären, das "elegante" Sliden – Lacher waren dem Duo sicher, Mitleid hingegen nicht.

Klaas geschockt: "Ist euch klar, dass wir gar keine Stuntmänner sind?"

Als dann die letzte Aufgabe anstand, waren Joko und Klaas dann doch etwas in Sorge: Ein Tanklaster sollte in die Luft gesprengt werden. "Nur wenn jetzt hier noch Verantwortliche von ProSieben zuschauen: Ist euch klar, dass wir gar keine Stuntmänner sind?", hakte Klaas ungläubig nach. Auf eine Antwort konnte er lange warten und an der Aufgabe kam er natürlich auch nicht vorbei.

Die Stunt-Szenen absolvierten Joko und Klaas dennoch mit Bravour und sicherten sich damit die Stunt-Lizenz – und einen weiteren Vorteil im Kampf gegen ProSieben. Auch die zwei Spiele zuvor konnten die beiden Moderatoren für sich entscheiden, doch danach ging es drastisch bergab.

Klaas schießt gegen Steven Gätjen

Gleich drei Spiele infolge verloren die beiden. Die Niederlage im letzten Spiel vor dem Finale dürfte allerdings besonders bitter gewesen sein. Denn da scheiterten sie an ihrer eigenen Dummheit. Bei "Wer Dummes sagt, der vieles tragt" sollten Joko und Klaas Gegenstände in ein Einkaufsnetz packen und anschließend fünf Fragen beantworten. Das wichtigste neben den richtigen Antworten: Es durfte nichts aus dem Einkaufsnetz fallen. Nur letzteres ging an Joko und Klaas wohl vorbei.

Joko und Klaas

Joko und Klaas waren wütend auf Steven Gätjen. Bild: screenshot Prosieben

Als Klaas plötzlich eine Gabel (die hatte er vorher feinsäuberlich in einer Steckdose platziert) aus dem Netz fiel, nahm das Drama seinen Lauf. Denn damit war das Spiel sofort vorbei. Als Moderator Steven Gätjen das jedoch verkündete, waren die ProSieben-Herausforderer offenkundig geschockt. Klaas entfuhr da nur noch ein:

"Steven Gätjen, sag mal, hast du sie noch alle?!"

Dass das Spiel tatsächlich beendet sein sollte, wollten Joko und Klaas einfach nicht akzeptieren – und glaubten wohl auch nicht, dass Gätjen es wirklich ernst meinte. "Musst du das Spiel jetzt abbauen?", hakte Klaas spitz nach. "Ja, und das ärgert mich ehrlich gesagt viel mehr als eure Doofheit", konterte der Moderator.

Steven Gätjen bleibt bei Regelbruch hart

Diesen Seitenhieb ließen die beiden nicht auf sich sitzen und diskutierten immer weiter. "Das hätte doch keiner gemerkt", argumentierte Klaas. Man hätte es ihnen doch einfach durchgehen lassen können. Dann mischte auch Joko sich ein, versuchte einen Neustart auszuhandeln. Aber Steven Gätjen blieb hart:

"Das ist eure Schuld und dabei bleib ich. Da ist nichts dran zu rütteln. Was pöbelt ihr mich denn die ganze Zeit an? Pöbelt euch gegenseitig an."

Immerhin hätte er die Regeln erklärt. Sauer könnten sie deshalb nur auf sich selbst sein. Das wiederum wollten die Verlierer nicht wahrhaben. "Du hast es kaputtgemacht", lautete Klaas' wütendes Fazit.

Im aller letzten Match, dem großen Finale, ging die Diskussion dann erneut los. Dieses Mal verstieß Joko gegen eine zuvor erklärte Regel und regte sich wahnsinnig auf. Wieder bekam Gätjen die geballte Wut ab. Doch da musste selbst Klaas den Moderator in Schutz nehmen und einräumen, dass der Fehler klar bei seinem TV-Kumpel lag. Für Joko und Klaas gab es damit keine 15 Minuten Sendezeit – zumindest nicht in freier Gestaltung. Stattdessen müssen sie am Donnerstag "red" moderieren.

(jei)

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumpelstielzli 07.04.2021 07:25
    Highlight Highlight Ich weiss nicht genau, was ich von den Beiden halten soll, mir gefällt aber, was sie mit der gewonnenen Sendezeit machen. Das Gepöble und die Wutausbrüche ... sind vielleicht Teil der Show, Teil davon, Zuschauende anzuziehen, Aufmerksamkeit zu erregen etc.

Katja Burkard entschuldigt sich nach Fehltritt im TV – Zuschauer äußern weiter Kritik

In der vergangenen Woche zog "Punkt 12"-Moderatorin Katja Burkard einiges an Kritik auf sich, denn während einer Abmoderation in der Sendung verwendete sie ein rassistisches Wort: In einem Gespräch mit Oksana Kolenitchenko aus "Goodbye Deutschland" bezeichnete sie am Donnerstag die vielen Umzüge der Frau als "Zigeunerleben". Eben dieses sei nur mit kleineren Kindern möglich, mit größeren dann nicht mehr.

Am Freitag entschuldigte sich die Moderatorin dafür bei Instagram, nachdem der Ausdruck von …

Artikel lesen
Link zum Artikel