Nikeata Thompson wurde Opfer einer verbalen rassistischen Attacke.
Nikeata Thompson wurde Opfer einer verbalen rassistischen Attacke.Bild: Getty Images Europe / Pool

Nach rassistischer Attacke: Viel Solidarität für Nikeata Thompson

30.03.2022, 19:0230.03.2022, 19:13

Am 29. März 2022 ging ein Video auf Instagram viral, das zeigte, wie "GNTM"-Jurorin Nikeata Thompson rassistisch beleidigt wurde. Mehr als 800.000 Mal wurde der Clip angeklickt.

Darin ist zu sehen: Mitten auf den Straßen Berlins, am helllichten Tage, spricht ein Mann Thompson an. Wer sie ist, scheint er nicht zu wissen. Gleich zu Beginn des Videos äußert er sich rassistisch.

Drohungen auf offener Straße

Sätze wie "Da kommste aus Nigeria. Hier, du bist Drogenverkäuferin. Du bist ne nigerianische Drogenverkäuferin" fallen. Während die Jurorin und Choreografin standhaft bleibt, gut kontert und den Eindruck hinterlässt, dass der Mann ihr nichts anhaben könne, geht dieser immer weiter. Mit den Worten "Wir äschern Nigeria ein" zündet sich der ältere Mann eine Zigarette an, dann kommt er ihr plötzlich sehr nah. Er schreit sie an, streckt seine Faust in die Luft und droht damit, dass "Köpfe rollen" werden.

Promis solidarisieren sich

Nach der Tat bekundeten viele Menschen, darunter zahlreiche Prominente, ihre Solidarität mit Nikeata Thompson. Alex Mariah Peter, Gewinnerin der letzten GNTM-Staffel, kommentierte direkt unter dem Video. Sie könne es nicht fassen, was für Abgründe sich dort auftun und findet das Ganze "einfach nur traurig". Auf einen Kommentar des Musik-Newcomers Esad65 antwortete die Jurorin direkt:

"Ich habe nicht viel aber was mir niemand nehmen kann ist mein Stolz!
Nikeata Thompson auf Instagram

Sänger Pietro Lombardi bezieht auch eine klare Stellung auf Instagram. In seiner Story teilte er das Video und schrieb "Dieser kleine Hund !!" und sagte, dass solche Menschen eine "Schande" wären und Nikeata Thompson toll sei, wie sie ist.

Auch Moderatorin Ruth Moschner reagierte auf das Video und appellierte "Lasst uns bitte stark und klug werden, damit diese Dummheit nicht gewinnt!". Zudem spricht sie Thompson ihren Respekt aus.

Täter der Polizei bereits bekannt

Auch die Hintergründe der Tat sind mittlerweile bekannt. Die anwesenden Frauen, darunter auch Thompsons Make-up-Artistin, riefen die Polizei, doch als diese kam, war der Mann schon verschwunden. Dank des Videos konnte der Täter aber dennoch identifiziert werden, da er den Beamten bereits bekannt war und sogar schon am selben Tag auffällig geworden war.

(crl)

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