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Palina Rojinksi war zusammen mit Thomas Gottschalk bei "Wer stiehlt mir die Show?". Bild: ProSieben / Claudius Pflug

Nach Rassismus-Eklat: Palina Rojinski rechtfertigt Auftritt mit Thomas Gottschalk

Das WDR-Format "Die letzte Instanz" sorgte für einen großen Rassismus-Eklat. Moderator Steffen Hallaschka diskutierte unter anderem mit Janine Kunze und Thomas Gottschalk über aktuelle gesellschaftliche Themen. Konkret wurde ihnen im Anschluss nicht zuletzt von Nutzern auf Twitter vorgeworfen, dass die Gäste unkritisch, naiv und empathielos mit dem Thema Alltagsrassismus umgegangen seien und auch rassistische Begriffe verteidigt hätten. Zudem wurde scharf verurteilt, dass zu einer Diskussion über Rassismus ausschließlich weiße Gäste zum Talk eingeladen wurden.

Besonders im Fokus stand eine Aussage von Janine Kunze, die meinte, sie habe sich "über viele Worte nie Gedanken gemacht". Und weiter: "Haltet mich für naiv, nein, sie gehören dazu." Auch Thomas Gottschalk wurde für seine Äußerungen kritisiert. Der Grund: Er berichtete, bei einer Kostümparty in Los Angeles mit Jimi-Hendrix-Verkleidung zum ersten Mal erfahren zu haben, "wie sich ein Schwarzer fühlt".

In der gestrigen ProSieben-Sendung "Wer stiehlt mir die Show?" war nun der einstige "Wetten, dass ..?"-Moderator wieder im Fernsehen zu sehen. Jetzt allerdings an der Seite von Elyas M'Barek, Joko Winterscheidt und Palina Ronjinski. Letztere setzte nun auf Instagram eine klare Botschaft in Richtung der Showlegende und teilte erstmals mit, wie sie zu den Äußerungen des 70-Jährigen steht.

Palina Rojinski äußert sich zu Thomas Gottschalk: "Vertrete in keinster Weise seine Meinung"

Vor der Ausstrahlung der Finalsendung schrieb Palina auf Instagram: "Wir haben 'Wer stiehlt mir die Show?' im November 2020 aufgezeichnet und ich vertrete in keinster Weise Thomas Gottschalks Auftritt/ Meinung/ Statements in der WDR-Show 'Die letzte Instanz'. Abgesehen davon bin ich nach wie vor schockiert über die Aufzeichnung und dann auch noch die tatsächliche Ausstrahlung der Show im WDR".

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Palina Rojinski veröffentlichte vor der Ausstrahlung der ProSieben-Show dieses Statement. Bild: Instagram/ Palina Rojinski

Im weiteren Verlauf zeigte sie dann in ihrer Story Ausschnitte aus der Sendung, kommentierte allerdings den Auftritt von Gottschalk nicht weiter. Später veröffentlichte die 35-Jährige noch ein Bild von sich im Studio. Dazu schrieb sie: "Vielen Dank für diese sensationellen fünf Sendungen! Hat wirklich extrem viel Spaß gemacht, wenn auch Nerven gekostet. Ihr da draußen wart ein mega Support." Im Anschluss markierte sie dann auch die Accounts von den anderen Promis in der Show, auch Thomas Gottschalk verlinkte sie.

Die Fans gingen übrigens unter dem Beitrag noch mal auf Thomas Gottschalk ein. Eine Followerin schrieb: "Danke Palina für das Statement zur WDR-Sendung und Thomas Gottschalk." Ein weiterer meinte mit Blick auf die Aussagen in der Talkshow, die am Freitag gesendet wurden: "Wie schön, dass Jimi Hendrix aka Thomas Gottschalk auch da war." Und ein weiterer Nutzer wunderte sich nach vielen positiven Kommentaren unter Palinas Bild, nämlich, dass die vier so gut harmoniert hätten:

"Ich dachte, der wilde Internetmob mag Gottschalk nicht mehr."

Auch Joko meldete sich nach Ausstrahlung seiner Show noch einmal zu Wort und bedankte sich bei "allen Teilnehmern im Panel". Im Anschluss markierte er ebenfalls neben Palina und Elyas auch Thomas Gottschalk. Zum Rassismus-Eklat äußerte er sich hingegen nicht. In einem kürzlich erschienen Interview mit der "FAZ", das vor der Skandal-Sendung geführt wurde, lobte er den 70-Jährigen als "lebende Legende".

(iger)

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