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Anwalt des kleinen Mannes: der 1,74 große Klaas Heufer-Umlauf. youtube-screenshot

Klaas legt in "Latenight Berlin" Telefonbetrüger rein – bis die frustriert auflegen

Niemand kommt gerade an diesem Mann vorbei: Klaas Heufer-Umlauf. Ob er gegen seinen Arbeitgeber kämpft oder sich als "Mann im Ohr" zu einem Tinder-Date dazuschaltet – es scheint, als ob wir gerade so jemanden brauchen.

Was noch so in ihm steckt zeigte er in der jüngsten Folge seiner Prosieben-Sendung "Latenight Berlin".

Der Prosieben-Moderator stellte am Montagabend seine Idee vor, wie man – mit viel Zeit – den Telefonbetrügern zumindest zeitweise das Handwerk legen kann: Man beschäftigt sie, man hält sie hin – nur um die gewünschten Informationen am Ende dann eben doch nicht rauszurücken.

Klaas informierte die Prosieben-Zuschauer in "Latenight Berlin" in bester Rudi-Cerne-Manier im "Aktenzeichen XY"-Style.

Klaas mit verschiedenen Rollen

Der Comedian hatte seine Nummer bei einigen Abzock-Hotlines hinterlegt und sich für deren Anrufe eine Reihe von zeitraubenden Persönlichkeiten ausgedacht: den schwerhörigen alten Mann, den verträumten Künstler und den völlig Überraschten, der sein vermeintliches Gewinnglück kaum fassen kann.

Mit allen drei Figuren gelang es Klaas, die Mitarbeiter des Abzock-Dienstes für mehr als 20 Minuten hinzuhalten, bis diese frustriert ohne die Kontodaten des Comedians einfach von selbst auflegten.

Schau dir hier das komplette Video an:

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Video: YouTube/Late Night Berlin

Klaas führt Telefonbetrüger hinters Licht

Der "überraschte" Klaas jubelte dem Abzocker etwa entgegen: "Ich geb Ihnen jetzt 2000 Euro von den 60.000 Euro ab. Ich brauche nur mal eben Ihre Kontonummer." Dann ließ er sich seine vermeintlichen Preise nochmal genau erklären. Bis auch dem Abzock-Anrufer dämmerte, dass er hier vorgeführt wurde.

Fast ein wenig Mitleid bekam man bei der Telefonbetrügerin, die Klaas' Figur des alten Mannes abzocken wollte – aber nur fast. Nach rund 10 Minuten Verständigungsproblemen fragte Klaas die Anruferin: "Hören Sie? Ich habe Ihnen doch bestimmt gesagt, was ich gerade vorhatte. Was war das?" Die Anruferin: "Sie wollten einen Schreiber holen."

Geradezu kunstvoll war Klaas' Einsatz als verträumter Künstler, der am Klavier vor sich hin klimperte, während sich die Telefonbetrügerin mehr schlecht als recht mühte, seine Kontodaten zu bekommen. Er sang ihr entgegen: "Sie sind doch auch nur ein Mensch und erst in zweiter Instanz Telefonmonster."

Frust am anderen Ende der Leitung: Die Betrüger legten auf.

Für Klaas ist klar: "Ich habe eine Superkraft. Und diese Superkraft heißt Volllabern. Und damit kann ich Sie und die deutsche Gesellschaft vor Betrügern beschützen."

(pb)

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Ab jetzt AfD-Osten? So ein Quatsch!

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