Kathrin Menzinger und René Casselly holten sich den Sieg.
Kathrin Menzinger und René Casselly holten sich den Sieg.Bild: Joshua Sammer/Getty Images

Freundin von "Let's Dance"-Sieger über seine Teilnahme: "Du wirst dich da nur blamieren"

26.05.2022, 15:31

René Casselly gewann am Freitagabend "Let's Dance" und ging zusammen mit Profitänzerin Kathrin Menzinger als Sieger aus der 15. Staffel hervor. "Ich kann es eigentlich immer noch kaum fassen", meinte er nach der Verkündung, dass er tatsächlich der diesjährige "Dancing Star" ist. Mit seiner letzten Tango-Performance sorgte er für besonders großes Staunen bei der Jury und den Zuschauern.

Jorge González schwärmte: "Gänsehaut pur." Motsi Mabuse pflichtete bei: "Ein Traum. Einfach ein Traum." Joachim Llambi meinte: "Du hast heute mit großem Abstand – für mich – hier klar die beste Leistung geboten." Zudem fügte er hinzu: "Das sind keine zehn, das sind keine 30, das können wir gar nicht bewerten."

Nun sagte René überraschend im Interview mit RTL, dass seine Freundin ihm eigentlich von der Teilnahme an der Show abgeraten hatte.

René Casselly mit ehrlichen Worten über seine Teilnahme

Über das Privatleben des Zirkusartisten ist nur wenig bekannt. In jedem Fall ist er in einer Beziehung mit Akrobatin Quincy Azzario. Die zwei leben in Ungarn. Von da aus hat sie auch das Finale ihres Partners verfolgt. Kurz nach seinem Sieg richtete René auf Instagram auch rührende Zeilen an sie und schrieb: "Ich bin stolz und dankbar, eine so wundervolle Person in meinem Leben zu haben. Ich liebe dich, Baby." Der "Ninja Warrior"-Star enthüllte nun, dass seine Liebste eigentlich nicht von seiner "Let's Dance"-Teilnahme überzeugt war.

Kurz nach seinem Sieg meinte er nämlich: "Sie war die Erste, die ich angerufen und mit der ich gefacetimt habe. Sie weiß, wie schlecht ich früher getanzt habe. Sie tanzt sehr, sehr gut. Sie war auch die Erste, die gesagt hat: 'Bist du sicher, dass du bei 'Let's Dance' mitmachen willst? Du wirst dich da nur blamieren.'" Gelohnt hat es sich trotzdem und der Zirkusartist konnte mit seinen akrobatischen Showeinlagen letztlich nicht nur das Publikum, sondern vor allem auch die Jury überzeugen.

Dennoch war die Zeit auch nicht einfach für ihn, denn er war monatelang von seinen Liebsten getrennt: "Die Zeit mit der Familie war sonst immer selbstverständlich gewesen und jetzt bist du drei Monate von zu Hause weg und du vermisst das wirklich. Das ist glaube ich die wichtigste Lektion, die ich hier bei 'Let's Dance' gelernt habe: die wirklich kleinen Dinge zu schätzen. Irgendwann gibt es die nicht mehr."

Über seinen Sieg sagte er schließlich: "Ich kann es immer noch kaum fassen, dass ich eigentlich als Antitänzer den Titel gewonnen habe. Ich bin richtig froh, glücklich und dankbar. Mein Hauptziel war von Anfang an, Show eins zu überstehen. Ich wollte nicht als Allererster rausfliegen und danach war eigentlich alles ein Bonus. Ich konnte die Reise richtig genießen." Und weiter: "Ich glaube, Erfolg kommt auch von sehr hartem Arbeiten. Von nichts kommt nichts und ich bin auch so groß geworden. Im Zirkus kann das Leben auch sehr hart sein. Dieses harte Zirkusleben hat mich als Person sehr geprägt."

Sein Geheimrezept für das Finale könnte übrigens Folgendes gewesen sein: "Wir waren von Anfang an sehr gechillt und wussten, dass wir so hart trainiert haben, dass wir am Ende nicht mehr hätten rausholen können. Wir haben jede Sekunde genossen und es hat sich richtig super angefühlt. Am Ende mit dem Pokal belohnt zu werden, ist eine Bestätigung, dass sich die harte Arbeit bezahlt gemacht hat."

(iger)

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