Moderator Dieter Könnes

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Dieter Könnes moderiert abwechenselnd mit Steffen Hallaschka die Sendung. RTL / Guido Engels
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"Stern TV"-Gast empört Zuschauer mit Aussage: "Möchte brechen"

06.06.2022, 14:25

In der vergangenen Sendung von "Stern TV am Sonntag" diskutierten die Gäste, darunter Schauspieler Hannes Jaenicke und Sänger Jürgen Milski, über einige kontroverse Themen. Besonders das Ausgangsverbot für Katzen sowie geforderte Mieterhöhungen polarisierten dabei in den sozialen Medien.

"Relevanzoffensive" bei "Stern TV". Diskussion über Katzen-Lockdown

Um die vor dem Aussterben bedrohte Haubenlerche zu schützen, herrscht in der Stadt Walldorf aktuell ein Katzen-Lockdown. Bis Ende August müssen Katzenhalter ihre Vierbeiner zu Hause behalten, ansonsten droht ein Bußgeld. In der Sendung forderte die Katzenbesitzerin Regine Tredwell, die Tiere wieder herauszulassen, der Ornithologe Peter Berthold hingegen bezeichnete Katzen als "Vernichtungsinstrument".

Auf Twitter war der Aufschrei rund um den Katzen-Lockdown groß. Während viele die Relevanz des Themas in Zeiten des Ukraine-Krieges kritisierten, sprachen andere durch das Verbot von einem Eingriff in die Privatsphäre. Für manche Nutzer sind die beliebten Haustiere jedoch wahre Vogelräuber, deren Halter keinerlei Verantwortung übernehmen wollen. Dass die Haubenlerche aussterbe, liege zudem nicht an den Katzen, sondern vielmehr daran, dass der Mensch "Unmengen an Gift für unsere Landwirtschaft" versprühe.

Schlagerstar setzt sich für Massentourismus ein

Auch die Frage nach der Zukunft des Ballermann-Tourismus auf Mallorca traf auf verschiedene Ansichten. Schon 2020 wurden in den beliebten Regionen sogenannte Alkohol-Flatrates verboten, im Februar wurde auch die Anzahl der Gästebetten eingefroren. Außerdem sind Ferienwohnungen in Mehrfamilienhäusern von nun an verboten und die Zahl der Kreuzfahrtschiffe wurde begrenzt. Weitere Maßnahmen könnten folgen, da trotz dessen auch in diesem Sommer laut dem "Mallorca Magazin" etwa 14 Millionen Besucher erwartet werden.

RTL-Reporterin Eva Rullmann befragte dazu einige der 900.000 Inselbewohner, viele begrüßten die Maßnahmen. Schlagersänger und Mallorca-Fan Jürgen Milski zeigte sich in der Sendung hingegen empört darüber und drückte sein Verständnis für die Urlauber aus.

"Stern TV": Mit 2800 Netto am Existenzminimum

Ein weiteres Thema des Abends war die womöglich kommenden Mieterhöhungen aufgrund der Inflation. Der Immobilienkonzern Vonovia fordert nun, seine Mieten so anpassen zu dürfen, wie es in anderen Bereichen aktuell gestattet ist. Dass wohlhabende Personen wie Jürgen Milski anschließend darüber diskutierten, stieß auf Kritik. Besonders der Schlagersänger hätte damals jahrelang Menschen bei 9Live durch hohe Telefonkosten "abgezockt", hieß es vermehrt auf Twitter.

"Stern TV": Frau empört mit Aussage

Im Anschluss daran berichtete eine Frau von ihren finanziellen Sorgen und die Angst vor weiteren Mieterhöhungen. Diese konnte die Zuschauerschaft jedoch kaum ernst nehmen, da die Frau monatlich 2.800 Euro Netto verdient, was demnach definitiv kein Existenzminimum sei. Außerdem erhalte sie Kindergeld sowie Unterhaltszahlungen, womit sie keine existenziellen Sorgen haben dürfte.

Die Zuschauer konnten es nicht fassen, dass eine Person, die 2800 Euro netto im Monat verdient, sich selbst als arm auffasst. Ein anderer Zuschauer wird da ziemlich deutlich: "Ich möchte mein Abendessen erbrechen, aber laut dieser Frau kann ich mir das wohl nicht mehr leisten", schreibt er.

Generell stieß die Frau mit ihren Aussagen auf Unverständnis des Publikums. Vor allem, weil sehr viele Menschen weitaus weniger Geld im Monat zur Verfügung haben.

(crl)

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