Knossi war einer der Social-Media-Stars von "7 vs. Wild".
Knossi war einer der Social-Media-Stars von "7 vs. Wild".Bild: youtube/ dave
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Knossis Abrechnung nach "7 vs. Wild": "Gibt keine Show mehr, die wirklich real ist"

11.01.2023, 15:36

Ende Dezember wurde das große Finale von "7 vs. Wild" ausgestrahlt. In der Youtube-Show mussten sich sieben Social-Media-Stars allein auf einer Insel in Panama durchkämpfen und täglich eine Challenge absolvieren. Vorher wurde bestimmt, welche Gegenstände nach Panama mitgenommen werden dürfen. Otto gewann mit satten 40 Punkten die Survival-Sendung. Platz zwei belegte Joris und Fritz Meinecke, der Initiator des Formats, schaffte es auf den dritten.

Knossi hielt neben vier anderen ebenfalls bis zum Ende durch. Mit 27 Punkten holte er sich den vierten Rang. Lediglich Sabrina und Nova gaben vorher auf und bildeten somit das Schlusslicht. Im Interview mit den Machern des Formats sprach Knossi jetzt offen über seine Erfahrung.

Im Zuge dessen machte er deutlich, warum es für ihn keine echten TV-Shows mehr gebe.

Knossi offenbart, womit er besonders zu kämpfen hatte

Wie hart es für Knossi war, wurde schon in der ersten Folge deutlich. Da musste der 36-Jährige nämlich als Erstes aus einem Helikopter springen und zur Insel schwimmen. Im Anschluss zeigte er sich fix und fertig. Rückblickend dazu meinte der Twitch-Streamer dazu: "Ich bin das erste Mal in meinem Leben gestorben." Und weiter:

"'Turmspringen' war wirklich ein Dreck dagegen. Es war unfassbar. Die Gewalt des Ozeans, sowas habe ich noch nie erlebt. Ich habe wirklich Probleme damit gehabt, noch mal ins Meer reinzugehen. Ich habe teilweise echt aufgegeben. Ich habe das noch nie gehabt, dass mein Leben an mir vorbeigezogen ist. Es war das erste Mal, dass ich gedacht habe: 'Ok, jetzt geht es zu Ende.'"

Zudem berichtete Knossi von einer Nahtoderfahrung: "Ihr denkt, ich erzähle scheiße, aber es war echt heftig. Ich habe an mein Kind gedacht, an die Familie. Ich dachte mir, dann soll es so sein, dann ist es eben innerhalb einer Show. Das war richtig krank. Ich war fertig. Es war wirklich brutal." Er war sich sicher, dass er innerhalb der Show "der langweiligste Kandiat" gewesen sei. Der Grund:

"Alle haben draußen erwartet, dass sie jetzt Knossi erleben, der eine riesen Show abzieht. Es war nicht eine Knossi-Show, es war wirklich Jens Heinz Richard Knossalla. Ich war, wie ich bin, habe nichts auf lustig gemacht. Ich habe einfach dokumentiert, wie ich das hier mache."

Warum laut Knossi keine Sendung mit "7 vs. Wild" mithalten kann

Als Knossi darauf angesprochen wurde, dass es im Vorfeld einige gegeben habe, die nicht verstanden hätten, warum er Teil dieses Formats sei, gab der künftige "Let's Dance"-Kandidat zu verstehen: "Nova und ich waren die verhasstesten Kandidaten, vor allem, weil die dachten, es ist eine Survival-Show und dann kommen da Leute aus dem Showbusiness rein." Er lege allerdings seinen Fans immer nahe, vorurteilsfrei den Menschen eine Chance zu geben und sich überraschen zu lassen.

Daher betonte Knossi: "Ich hoffe, die Leute haben mich jetzt mal anders kennengelernt." Es gab jedoch noch eine ganz andere Sache, die er klarstellen musste. Der Social-Media-Star meinte nämlich mit Blick auf andere TV-Formate: "Ich war in vielen Fernseh-Shows, ich hätte ins Dschungelcamp gehen können, die bieten mir das jedes Jahr an oder 'Promi Big Brother' – nichts habe ich davon gemacht, weil mit dieser Show hier kann meiner Meinung nach keine Fernseh-Show mithalten."

Für ihn sei "7 vs. Wild" schließlich "die beste Show der Welt". Dies begründete er so: "Es gibt keine Show mehr, die wirklich real ist, außer diese hier. Bei allem wird irgendwie mitgepfuscht. Das hier ist eins zu eins, was passiert. Die Leute sind mit zwei Kameras auf sich allein gestellt. Dieser Show kann man noch vertrauen und es war für mich eine Ehre, in dieser zu sein."

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